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Die jüdische Frau · 1925-07-07 · 5 (7.7.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
5 (7.7.1925)
Date
1925-07-07
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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' Reiuehcn zmj die Ifand der Müller an die spröden. beiden Lippen und schloll auis nciRTiiie Lider mit den langen, goldenen Wimpern. ..Nun", fuhr jene fort. ..wie das Rovaimic liier /u Lnd’ «alleren ist. was luitf ich tun sollen Ich Inn lieiimreiramren. und meinen Vater ieli half ihn nicht wieder gefunden. Vier Wochen \orhcr hat ihn (iott zu sieh vtenonunen, nicht einmal die Alicen half ich ihm zuelriicken dürfen, die eilten, sanften Aneen. I tu nuilit dich doch noch an die Alicen erinnern. K’eincheiileh! Du warst doch schon \ier Jahre alt! Ich half mir nicht die Haar' ausircrissen. damit die andern keine NekomeV-) haben: hiueekniet hab' ich mich an seinem (irab und eeschworeii. ich will fromm sein wie er. damit er mir drüben verzeiht, was ich ihn hier «ekränkt ha'. Mein Vater hat nichts liinterlasseTi. zu verdienen war daheim nichts uliel Ceschämt hab' ich mich auch, da hab' ich das Hissele. was da war. an Mimmlc Madel gelassen und bin mit dir wieder hierhercekommen. wo ich cewulJt h.ab'. dali eute Leut'sind. Lnd du warst mein Massel und meine Bruche0*) wie du's heut noch bist! I in deinetwegen haben sie mich hier aufeenoimnen und alles andere weiht du ja: aber das weiht du noch nicht, wie ich elüeklich war in der Armut durch den Reichtum au dir! Und wenn ich auch im Winter kein w arm Kleid auf dem Leib gehabt hab' und hab' dich au der Hand geführt, so bin ich mir v oreckommeii vv i,e Schippe-Malke***). Und wenn ich dein Stimuiehen gehört hab' oder den Ton von deiner Yiolin'. so ist mir's gewesen, mein Vater lacht dazu in (ian-LdenS) und ich hält' am liebsten gehabt, es hört dir kein andrer zu. wie er und ich. Und wie du hast müssen in der TiileSS) spielen, begreifst du jetzt, mein' Krön', was in mir v orcccautcen ist? Aber reden wir nicht davon, das ist vorbei, und war's eine .rwerc?:?i?) so hast du alles zehnmal mit gemacht in jener Stunde, wo du hast dein Herz mmpiert für (iott und deine Mutter, da hast du meine Seele auscelost bei (iott dem Allmächtigen und au .lauui-Din+> wird dein Seclmst+) deiner armen Mutter z.iicute kommen!“ Weinend sank ihr Haupt an die Brust des Mädchens, das die maueren Arme um ihren Hals schlol.1. Sie *1 Scluelcnfmielc'. * I tiluck und Scven. "' 1 Pinne I *.i:no. Svmhol der Pracht. D Paradies. SS) Kirche. SSSI Sunde, v) Tau d. (icrichts. i'tl AndenKeii. I'orte das Herz K’eiuch nsso höhne nd /'Mein d.d. sjc mcIi erschreckt erhol,. h' V'dich mdit' .ml, i>n r Herz!" rief Me und 'tiekhelte' el.is „e lie bte II. rot vl. s s ie s.nift ani die l.-olster zurück de >te' In!! Der llerbstw iiul bev.nin die B.iimn nn ' i.u u zu lichten. K’einclieij staute mit cmlien. nttci ■■■ \u een hinaus auf das s.mil wnbclinle coldctu I aüh ..(•b ich die Baume noch ciiim.il „tun sehen Werde " flüsterte sie cmniuh ..Was reellst ein fai Mul''" schalt ehe Mutte i. . wo dal f dir et w as ec sc he hu i l User I Ier t odt w e iC el>> I, v. ,<s du Inst vv issen Sie', w as Ne ues -'. | , all I ’n . .11 el " s.i : i. Vir eines I uces eine I rau. die ihre Nuehbutn: ui lei (lasse gewesen und sich'im Voiheiccluu n.uit ,K i- ..lieben Manisch heu” erkiniehete. „der I n .e I In echterin ihr Christian hat ein c rohes (p.^k ..e macht. In Wien hat eine Backe i stochte r sich ui dm verliebt iiinl ihn ccliciiulet iniel hat ihm ein eliei stockiges -Haus und viele liuudertt.uise.Hl ‘luhhn zucebracht!" V Raschelchen schütte lte' eie n Kopf iii el!.k he lfe welimntic. ..So ist der < nn! nmtnielte s,e vor mJi hin. Sollte sie es Re. uicln n imilcilcn? Vielleicht, el.d. e!;e Nachricht von I mcelhi a<rhts i ascli.e in V c i ce sse'.n den letzten Schatten eiet I t iinie i um; .ms eie in t!e i,e n eies Kindes Verscheuchen iniel iliie t le ite SIIIIC he schlenniceii wurde? Aber nein, hebe, den v e r buhte u Namen car nicht mein nennen! Raschelchen midie sich dennoch beunruhigt. Ni.lits beklemmte sh ,,u In als der /w eitel. Wie' hatte sie >|.o .'Siechtum des ce liebten S indes o ruliie eiP.rmn. hatte sh iikb’.l. < ie" illlie il cchabt. J is (ipfei du s Kinde s sei j-rn M iz w e I ehe (iott elurch V >!li".e (lene SIÜI c V e I oft CU müsse. . t iott js, ein >ch.iufe el /eVck". I mn, m. I'e sie oft vor sich lim. ..iuhI w h ei mich h:'s|i.,ii hat so mul! e r mein K’eiucheii belohne n' ' Sh S.Ih ' ' 11n.' ihr Kind mit cebmiefenen H.melen am eie m HoRstoi: heuen. sie wullte. eiet I nee 1 sei nahe V, das zuckte Messer uhwcli'c iniel ihr seih . I teil' e. - kunclen'vv titele. I nd er war nahe der e rlösende 1 n.;el Se lllllli I■ *I ' I \ I minifii I oi* I 1 u i i. hu r Iv’ie hui WARUM HEIRATEN CESCHEITE TRAUEN? „Ich wünsche mir einen Man»!" n ie er Ls eibt nichts Lehrreicheres Und z.u*leic.li AiVf!S~■ santeres als ein Macaz.in. Nicht nur. daMAtwu über Lskimositten. Drusenverkalkune . TilH'KÜ^chum;. (ieheimschriiten und .ArtiMcntricks bclehrWvird dergleichen findet auch in cinschlaeisCii Büchern. man hört das Neueste darüber in Vorträgen. und. wenn das (iliick will, kommt man auch mal mit einem Kundkcii darüber ins Besprach. W as aber nirgendwo anders zu finden ist und am besten in der offensten, ungeniertesten Weise in amerikanischen Magazinen abcehandelt wird, das ist was ich .•.angewandte Hsvcholocie" tienneii mochte. Was man denkt, wenn inan in der Bahn sitzt, sein Bureau betritt, was einem beim Aufstehen oder rin soll. >elilaieii'ceheii duicl: den hopi -.. hid 1. da vui.l n diesen Blattern uus'.;esptoclw u >oldk IItu dui.h zubluttcin. bedeutet einen hnisiis in pi.ikhs Im I’svcholocie nehmen, iciu .illet lulle Im .die' Ir.ud schell Anal v seil iniel sonstigem the oi. t isc K u Kn.as krauis! . Vis Ich neulich mit einem Bekam!el; zusaiai " " solch ein Macazin diltc libl.itte t te >1.0 I " - >1' o V. eie t schone r l.mzeimime" enthielt - atzte“'i. h r,v I lei ze nscrimde ' VV h lurilivb nuili m i" te <1* ■ Moreeli beim Aufwachen >o .mszii'c '•> i ' V > , wn de i te t Blick meines Ytchh.us VV , t v. ela's ' ' ace ic ll lc li . abe eh h ll II . m n .; ,i ■ - ze : \ ■ tau-' kasteit hin wenn ich so ble.nde.nd Scho" i.c, ' Da

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