Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 5 (7.7.1925)
- Date
- 1925-07-07
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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DIK NKIIB BIIIUBNI \ hm Marearcit K.iinenskv. I Inruiz. Vh n* tu i-i Mink. I ii w t-«misten. K’hvihmui cnt- I kill' 'I.ll ,l.|s \ I‘l.lll'.;r. .lUei IU I. Idc.lkll 11• ■ Ü I V i . in ..i ' lisiiu- \uluhcu mw|i ilim.ii «.in mul I .11>< i' d.nliuJi /ir.:ltiih tlit M<»v;IiChkvll z.l uni; \ t j \. >!lk< •iiimmiu.: dir dt i a-w uli«ui I ulw h Kinn« »,i i, Mt in, lilii it. du Nu |u | \ i,i|-111.11 «t. i ntNprKlil. \ uikIu. Itl< .1 It /.ii -Jütten. die ui'in in der \ci-«an- . t nlu it w m zt In. du ‘.iKt’i ilu i i /eil «.uiz unbekannt vaiui niitl \*>ii du tl.iln i uiUit erfühl werden k<u111- '> ii ’.:d'i es m In wein«i ui dei < it-schi*liti;.\ /.n ilmui t 11<»r t \ mi .dkm die buiihiiilc ''elinle \«*n Pvth.i- "I.|N ii eiul'U:.i. > >o Ji erde.leii «ewolmlich diese \iiNii,lu mir tk i \tiiol«un« "der mit dein «c- ' .dlN.iiiH I! I I nk ihl er I lllll i I. I in -mit/ Hem N kle.iM'ede'ulet eine v olhtaitdi «c I i»sl"Nmi-.; \un dei < i.evrenu m i. ein Ahtun deN Allen, ktveniieii. ul-" etwas. was /eistoreud. fernieii'- 11! iwnkl. w .IN e I«i n Neue iiiJu .HIN die Nein hervor- ' ni w u ht'lt. N, ,1'tlt III «V w IS>V I in.ihv n tl.iN Xos.nnee- - .Hinein im <k > it d!l. wie uikh starke Impulse leicld ..it tun mul den l’iultNi dir .M.iNNe licrv oi rtifeit In IliiiNkhl .ml die «t ki iet I i ziehnn« midi toi ulk in-du t_"i diieutimi trw .ilml w erden, die \ ueini .:mi« di i Ikitk i' < it Nelikclilei m tk I I , ziehnn«. die ukAil int In ,ik eint I ia«e der < icrcchti«kcit an«c- '111111 wiitl. ncunk i n .iIn eint Möglichkeit iIcn «eitlem \iiNi.njNelit nmul tk r ceceiiNt ni'.'.en I Idle deN .tt iit itn tht e>"l''t k'olk. tlit tlit Kunst in ulk.i litueii "e link n n 111111. IhnoiuIiin die MuniK niitl die lut- N.kla. duh tlit K link I Nt IIini .ui der I eilini« den link It dm liii'.t n. Nt i Vn nur wirtschaftlich. oder ulk h .itluuiiin( I .i11 v kliwtuk um d. in ( H Inet dei «usti«ui I nt w ick - lim.; In k ik Ilten. \ tu .dkm. w t d e> mir ah tl.iN w ichti.Nte t i Ne he ii 11. niitl will in anl'-t Itlun el'cnsov jede ..litt Mtihotkn ui miNei.i /.t it 411 > t. wie es noch l'tNNvit ui dei /likunit «theti wild lill l .iuie der kt/teti. In I.iliit winden li.mptsnchhch die iol«endui II .t u | > 11 > 1 In/ipn 11 tk 1 «usti«ui I nlw ick Innc betont; I 1 e l> e .1 11 n 1 .1 ii \ 11 1 o 1 1 1 u 1 . > e II» n 1 er - . : 1 li'u II e u II N t .1 1 1 I 1 / 1 e Ii II II « . I. 11 I I u I - l 11 11 c dei' Ne Im p I e 1 1 n'c h e 11 k I u I i e d e N k 1 n d t n. Wu wollen iiiin Inn diesen Prinzipien ein t in« .null.dtt 11. I I 11 k 1 .1 11 n 1 .1 1 t A 11 1 o 1 1 1 .1 t ' >ehr ricli- Ii>,. ulk I tlk I ulk k.uni IIk hl «ciordert w erden. Sie 1 :u stellt III tk 1 Stele tk N .MeiiNclieii. le n.icli seiner . t isiiet n k'eiti. uuil in 1 desto reiner. umfassender i’.it] iliiieliNiehiui 1 k IIk In iI.in Ik w idüseiu des MutwIh n st.li tiwtiivit. Nur .mn Mensch-von hohem I thos lieht tius I ihm .ui Nieh. ulle seine Manilcsi.it n Ult II Ui allen k’tkheil tk I Nuliu. sei es dus >tei«UI tles >utti N. tk I lll tk I I ’tlall/e mit «elteilimisvolle I k 1 ult uns den Mut/ein / u tleii Plattem eniporstrebt. sin i n in tk in kmiNtvolkn Km der Kristalle. sei es >e viel spit/eiiui tut 11 Ai hi it tlei Spinne mkr indem w mulei hurt n >|utk tk 1 laibOi in der 1 litt. I cbc.ruli ottenhuit Nkh'tluN I .heu uk krutt. liewe/nne. It'hxilmuiN mul tk 1 cumu teile Mcusclt Ikti.ichtet mit I hituieht tlit st s eiodlc t lelieiimiis dei Welt Nut \mi Nokliti I ulk kunn Inet die k’etle sein, lihiih.mpt kunn in.m'uue steliNelu; I umsch-itt lieht i': uhuhelit t Weise i f i lu t u e 11. wie III.m etwu tl 1 011 iin Jus Wisse n odti körperliche < leschickhchkeit hei t mein I ueluu.nin \or.iiisset/t. Andeis ccs.ui. du l i/u'hei nuiNsen IksinnnUe eeistiee Tnhukeiten .mseehildel liuheii. t!ie sic nk I tlelmenschcn hei \ orhe'hen. J. S e I It s t e r / i e h >> in; n 11 s t u t t I r - zieh 11 11 e. W jeder sehr riclitic'A.dter um dus /u erzielen. um dem Kinde die Nützlichkeit und die l>odeiitmu der SelhNtheherrscImm; kl.n zu muclien. die I.eitnne uller KrnJte ton innen mit Selbst vernntwortmu . mul' inun bis zu einem vicwisseii < irnde selbst tollkoimnen erz.oeett sein, mul! in.ui seinen < leist befreit liubeii. seine Kriiftc Von innen leiten und selbstbe-w ulit seine (icdunkeii. (iciulile. I!ew eeerunde. Stiimmnucn beherrsclieti können, ebenso wie seine II.Ukllmuen. Mit underen Worten: m.iii muH selbst ein neistii; wuclier Mensch, ein Mensch ton lioluin Kilos sein. d. I»ic k 11 t i n I t 11 u cr der s c Ii o p f e r i - s c h e 11 Kr u I t e. W ns bedeutet Schaffen > W ns ist dabei das wirkende Prinzip? Welches auch die indit iduellc Ansicht irher diesen < ieeeustand sein mae. uietaplitsiseh oder rein psychologisch, jeder l.r/ieher erkennt in dem Kinde einen Kern immaterieller Natur, der weder aus dem Verstand, noch aus dun (iumit oder aus dun Wunsche .stammt. I i e se s k l tt a s 11 u d sei 11 ej ' 11 t i a 1 t 11 11 e h 1 I tl e n d e 11 K e r n |) u 11 kt der I r.z i e h 11 n e sl i a e e . da aus ihm die hoehsten Tugenden e itsprineui. und ton seiner luitw ieklmur die liiklum' tles Charakters abliaik;!. Niilihaiuu. der \orsteher der Schale l'oyer in der Schweiz, hat eanz richtig hemerkt. dali man. > uchdent, man dem Kinde nur l'n\t kseuhen zne'esprocheii hat. ihm jetzt alle Ineuisehaflen des - w aeliseiien zuerkuint. In der Kindheit kl der (iekt stark ton der Materie heeinflul.U. es lumdelt sich mein mn .Nachaiummer. hesluifalls konnte man t on Ausdrucksfreiheit sprechen. Auf dun vorjährigen Konerei! der Uruderschaft im l .rzielnme saete hoktor l'erriere - folgendes; ..Wenn das Kind fühlt, dali die Autorität uiOlit willkürlich ist. solidem der Ausdruck einer unpersönlichen \ermmit. so nimmt es sie «cm an. hie echte Autorität bedeutet nicht l’nterdriickun« des Kindesdurch eitlen krttaclisencii. sondern eine Ausstrahlung die dun Kinde Umdruck macht. W ir kommen tt jeder zu dunsdhui Salz: hie I rziehcr müssen «eisti« Kite Muischui sein. I >o^ji wir wissen, dal! heroische Naturell. Idealisten aller Alt. «eisti« wache Menschen, ebenso selten sind, wie die (iuiies des henkuis und der Kunst, her Mutsch ist ebenso verantwortlich für seine < icdankui und < iciühlc. wie iur seine llandlimeui. hie (ietl.mkui und (iciulile sind Kräite. die den Charakter becintlussui. ihn bessern oder verschlechtern, ie nacli ihrem Inlidlt. her Charakter kann hew.ul.li auf«el’aut werden, indem wir alle unsere Kräfte von innen leiten, sie mit \ t. rmit w ortlichkeitshevv uütsein durch den lickt beherrschen.- So wird eine neue Passe von Muischui entstehen, vor allem Optimisten, weil auf dun Pessimismus sich nichts W acltstumvv illiees atiili.iuui lallt, heroische Naturell, die die llhit'e der Menschheit bilden werden, und die I.eklen. Veraclitim«. \erio|«un« als se«utsreichc Prufuneui auf sich nehmen werden, wie sie alle licrvnrraecndui Weisen und I.ihrer der Menschheit «ckuunt halten. ..Säe. , damit andere ernten!" wird das Motto solcher Schulen der Zukunft sein. t>