Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 5 (7.7.1925)
- Date
- 1925-07-07
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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l ml ferne thin rief f r.m » »letidorf den v-mi allen h onlcssioiicu .uii rk.nuiWn I 'rnpheteu I e s .1 1.1 I; /.II Hilfe m ihrer Me r/ensinalmunc ..I .iiiiiheiipiliclr. I ali'ulk nc'likh" I 1.111 m.m m elre"c 111 Zus.mimenh.M'C d.*\ SjirevTlk he. urcvsseii; h r i e C . l.nt.irlii'T^V 1l.1i .nieli der Pmphe! üueet müsse n ..W .iri Mi /e! - malmt ilir iiiuii \ 1»!k. w iii'in /crm.iiilt ihr es ' I he Veiisehheil h.il sieh ei .1 111 .1 I s wiede 1 ceiunden T J ■ lieh Im Ule wird die < u >t les-Idee . die .Me t'scliellmhe de 1 I tau ui.der /u freu l\ 1 diein ..I .1" ilieit- . hiek" iiihreii. d.is mit ..I..iiiiiheiiplliehl" uu.iiiflosljeh \ 1 11 >ur 1 eie 11 ist und hleiheir w ird. Mil einem Spic- el. der le de l.ils,teile .iillel.ehl. beleuchtete sie die k 1 e lis - s e h;i de 11 el;er modernen < lesells Jiaft und lallte um Recht lind \ er.nitw ortlichkeit eins I ebel .ui der Wur/el. I nsere /eil I1.1t keine /eil mehr Im hie ule eie 1 Seele und ihre Ptleee- Auf der Ieh.il!- he II Min \i Italic eie I I Ije .111 he ruht eins | hechick. d.i > I uimhe ncluck lind .ils I nel/ie.1 eins ( ililek der* les.jinthe.it ..Sichatisleben" ef.is sollte uns ein abs.hrch- I emles Wort sein, eier Iieüriff des \ erl'alfs. .Mutter in Isr.tel". el.is sei unsere Auicabe. unser l.el'e lis/ie I und /weck. Iaht die ..lllielucklichcll Lllell" unsere r I nee w 1 eeier /II lenem hohen, heiligen, iinni;- t.isthnteii I he ililek werden, w ie sie der I nlimid uns lehrt. Wir wollen keine .Nora sein, utiedi keine .uiili- - ehe 11 I rutie’i. eie reu Intellekt 111.111 nur preist, soe eh in M uttei für unsere eT.n net! Kinder und niieii Mutte r nller I hlfsbe eluriticcii. Nicht dr.iul’cti sollen ehe I r.inen ihr < duck suchen, sondern in der I amilie. w enn eist die Seilen \ or dem Kinde wieder dem Wunsche /u dein KuieL gewichen sein wird, dann wird uns wieder ehe reinste und schönste l'umilicn- I leiieh mit ulten Pthehten erfüllen. Zur I he seihst /liierte ehe le’cehierin eien I’bilosophe'U Hermann Cohen, eler eh. heilige I he charakterisierte. indem er sie ..eluiv.li heile eebinielciii- I ielic nennt"! .1 litte ue" ..Verhältnis". Wer denkt sich ela heilt 110J1 nulle ree w ohnlich I r e \ e n 11 i c 11 e s duriihte^fV I he ..lieie 1 ie he" ist eine Selbstee rst.mdlichkeit Ursel e s korruptvii /.eil.die 1 s' hie es nicht so linlteii. wer eie n uh ..Philister" \ erlucht! 'statt heimliche liehe ilnel lulle, sieht man offensichtliche t ieii.ilisiklit iiinl Se nsutioiis-|.iisterulteit. S li .1 k e S |I e .1 1 e lallt eiilcll_ t iel.Ull schwere, e 1 liste W .iiiiime e i teilen, elult e r die I -taut iinel l ianin he ihn" halte-, we i.m aiielers ihn nicht göttliche Ml.ile e I eilen mal eelllkhtell soll. I h ote ssoi V I d e >!l a I el c ll> ll.illilte ehe' cewoliie h uielei he s^hiaiikuiic eiikii Ki.ismii X e I stoj! eeeem! link und Vaterland. I >a braucht sich denn auch die le’elicion nicht zu schämen, wenn sie Kinders.-: e-u preelict. I nsere .Meiisehcn-Autcubc hieitiedeu lieilit . i >e \olkert die I rde. auf da1« sie nicht mehr wüst sei'. In einer /eit. da die kindcL.nur ah l ast eionfimele 11 werden, da die Llicn nur zu oft uneins sind, da kann auch die Lr/ichunc nicht mehr sattelfest sein. I nd sie ist eine Kunst, eielleicli' die schwerste wiu allen., hi einer /eit. da man keine Zeit f’.ir menschliche Ideale hat. hat man auch keinen Platz mehr für (iott im Her/.eii. Nur die Familie ist dazu beiuhie't. alle wahren (iluckscütcr wieder erstarken /u lassen. I >ie I ran hauptsächlich kann Melier und. Retter sein aus aller moralischen Not! Sie ahnt nur nicht, wie tief in ihr die Fähickeit dazu schlummert. Sie w eil' car nicht, wie \icl Kraft in ihr verborgen licet, den 'eilten, ee radelt Wec zu weisen! hie I ran hat den Willen in sich selber inne zu .bleiben, so laue ah denkbar: Sie'hat auch den Willen und die Kraft, eroll. stark und cdiicklich zu-sein und < duck in die Welt zu traccu. ah hehrste, heiliciste l.ebenspflicht. Auch die Auihlürimesirnee berührte in heiligem Inter die Rcdncriu. Alt ihre Stelle setze man die I riili-Llie w ieder ein. I >as wird ein Riesenschritt /ur W iedereesimduiui sein. hie Heilige Schrift säet: ..Hast du Tochter, so achte auf ihren Leib": ..Hast du Sohne, so führe sie bin zur Heiligen Lehre". Fort mit der doppelten Moral. Alles angeboren Mütterliche und Schwesterliche lehnt sich dacecen auf! . I las Ziel der Reinheit sei ihr Ideal. — (ileiclt nach dem (icbot der Lltre zu (iott stellt ..Flirc Vater und Mutter, auf dal! es dir w ohlerc'che auf Freien". I larein fiiee man 'Leimst ..Llire das Kind". Seine Fr/.iehuncr sei uns heilte nicht lästig und iiherdriissivr. Zum (duck ist die Frau bestimmt. Sie hat sich selber die Pflicht zum (jliick " > u diktieren. I »er Mensch, der im Lbenbilde (imtes erschaffen ist. mul! ia crlfick-bestiilinit sein, l'nd so mac die I ran wieder, wie es durch alle Tac'unercn und alle Vortriiec dieser cinzte-arttecii heutschen Frauenwoche crklinet. erlösende Kraft werden fürs Vaterland. für die (iemeinden. für die Familie und zuletzt inr sich selbst. *So uuectahr klaue der mütterliche Ruf der beccf'Hdrt aufeenonuneneu Rede Paula hllendorffs. lief bewert und e re rillen dankte ihr die erste \ 1 u sit/ende am Schlüsse der \ ersammlime. Hettv Stern. Köln. IIKA1 WILDS A on Andre < nde. Ilki Ikcmueii die li.icisv.heit I rinne 11incen. I 11 I .11 tn.kkicV s’1 leiiiehl. das mit dein Ruf w me, I rtol.w um skh 11 fl (in I otidoii spielte man ihn .11 ilui I heute tu /u Ie ic he 1 /.eit», sehlieb Wilde se li- ^.1 nie Sitten zu. Ulkt die e Mike sieh nur laehehki. amte te sich cur iiklit entrüstetet»: man behaupte Ie /uele in. et.it! et ehe se Sitten w eine erbe ree. sondern sie nn I le".:e-tite il oft ofie ntlicb /ur Schau IIII . e-: maiklie s.icte-n: mit Mut. andete: mit /.\nismiis. >m eie 1 e n-ut, I itelkeit. Ich hotte ehe s «ie-rucht X oh Verw underune Nichts, seit ich mit Wilde \crkchrtc. nichts hatte mir jemals eine Vermutuuc liaheeelec'i- Aber schon verlieh ihn aus Klugheit eine Schar alter! I e linde. Mau \ erleiiciie te ihn uoji nicht otfeir. ai»er in.m hielt nichts mehr darauf, ihm bee'ccuct zu 'ein. I in imeew olmlicher Zufall kreuzte um neuem unse re W eee Ls war im laniiar Wö. Ich reiste; eine v erdriehliche Stimmung trieb mich du/u. und /war mehr um der I.uisamkeit willen als um neue l >rte /u besuchen. I»as Wetter war schrecklich. Ich war um AI ei er uaeli Hlidali ectluchtet. ich \erlieli Hlidali. um nach Hiskr.i zu cehcii.