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Die jüdische Frau · 1925-07-07 · 5 (7.7.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
5 (7.7.1925)
Date
1925-07-07
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Ni PÜNSCHE Vlül Verantvortlldt Ittr die SdtrtfHeltung: trau Regln# Itaactohn. Berlin 1 Geldsendungen und Manuskripte sind tu richten #n die Redaktion- Arm# 1 Beate N#del (.Dt* JOd Frau*), Berlin W 50. Eislebener Strafte 17 PfaUburg 1*7# 1 Nicht eingeforderten BePrlgen Ist Rtkkporio beitufOgen 1 tndrlnl All. 1 Ba.Iln rwelmal im Hunil IWiugipfrli: Llnielnummet to Pt «irrtet Jlhrttdi 1 75 H halhfihritdr IN) M t#hr||<* # H NW 7 Unter den Linden W Tele Inn {fntrunr 5507 und litt . Jahrgang 1 7. Juli 1925 ' Heft 5 PttDIff HK f RAIIKNVACIINC IN HIN IN DER //DEUVSCKEN IRAUENWOCWE AM RREIN" Am Mitwoch. den J-4. .Imii. laiitcn in der Rlieinland-Gone zu Kolli als t-iiilcituner /um speziell jüdischen Frauentag innerlialh der ..I »eiitschcn Grauen- Woche am Rhein", die jüdischen Grauen-X ereine von Rheinland und Westfalen, zu der auch noch Außenstehende geladen waren. I )er I hnmerstai: nun. der k o n t e s s i o n e I I e G'rauentag der ..Deutschen Grauen-Woche am Rhein" rief die jüdischen GraucTrzu einem bedeutungsvollen X’ortrair von G rau Paula () I I e n d o r f f. Stadtverordnete aus Breslau, in den Majolika-Saal des Parkhauses am Rhein. Zu diesem öffentlichen \'ortrav: war auch, im Interesse an den hohen Zielen dieser Vereinigung. Grau (i r a i i n A d e I m a u u . (iattin des Regierungs-Präsidenten der Rheinpm- \ inz gekommen. Auch G r>i u S a u i t ä t s r a t I» r. Hey der. Köln, bekundete in warmherzigen Worten die Anteilnahme an der gemeinsamen, aüberparteilichen interkonfessionellen Zusammenarbeit, als erste Vorsitzende des katholischen Grauenbuudes in Kbhi. Grau < retl e i m r a t D r. A u e r b a c h . erste Vorsitzende der jüdischen Grauenvereine, ernffnete die überaus zahlreich besuchte Versammlung. Zur I iufühnmg gab Herr Rabbiner D r. Rosent h a I . K o I n . in prägnanten und zuversichtlichen Worten der Versammlung < irnli und * ieleit und drückte sein Bedauern aus. däll er durch die I agnng. in Berlin an der fe i e r I i c h e n Gr o i i n u n g der ..Deutschen Graiieiivvoche am Rhein' nicht hatte teilnehmeu können. Gr brachte den ..(iluckauf (irul!" der Svnagogen-( iemeinde Kölns. Herr Rabbiner Dr. Ivosenthal äußerte das feste Vertrauen und den;läubigen Wunsch, daß aus der Parteien Zwist sich alle noch in Ginheit finden werden, und die Grau muß und kann den größten Teil dazu beitragen. Die Vorbedingungen liegen in ihrem ureigensten Wesen lu gründet seit Prbcgiim. wenn sie nur den Mul und den W illen hat. sich im (inten und l allen diirch/.usetzen. Dann wird sie Begründerin sein des Gamiliengluckes. des (iemeinde-W ohlergehens und des W iederaufblühens unseres" Deutschen Vaterlandes. I r wies darauf hin. daß der Indische Grauenhund an erster Stelle mit au der Beschränkung und l.üiderung Ues großen Volksübels der Tuberkulose gearbeitet hat. Zum Schlüsse seiner echten Worte wies der Redner den W eg. zu dem Grau' < »llend*(rff das I liemu gegeben hat. diesen A u f r u I . I a tu 11 i e u- Pflicht I am i 1 i e n gl u e k", den I ran Sie C e r - B a c h e m . Stadtverordnete. Köln, schon bei der feierlichen I rofinung de, ..D. I W nrihiein uberw nltieciiden X ortrag als ■Jiickhches >v ini'ol einer sonnigeren Zukunft hervorgehoben hat. ^ach dieser lebhaft ' bedankten und hciahkn .I infuhrung erteilte I ran (ielkumrat Dr. Aueihach. Grau Paula Olleiidorf das Wort. Das W ort V Nein hier paßt das W >> i vv'ahrhaftig nicht. XX orte vergehen iu> XXinde. Wolle verrauschen, werden v ergesseii. I ran (Hiendorf offenbarte aus lebendiger >ecle heraus, aus höchstem, frauenhaften und mütterlichen I rkeimeii und tiefster Religiosität was allen I tauen zu erleben so not tat. Sie verlieh Ausdruck in ebenso zartfühlenden, wie wahrhaften Worten allein Graulichen. allein Mutterhatten dei Seele I in Solches zu zerpflücken, erseheint sündhaft und zwecklos.- Denn es war ein ganzer Mensch, der die Wunden erschöpfend zeigte, wie aiieli den einzig möglichen und einzig rechten XX eg. sie zu heilen: die R u c k k e h r z u (int l. W enn ich es mm .loch v ersuche. trotz de-s Be vvußtseius meint, r I nzul mehJikeit. so tu ich es aus impulsivem (leiulil heraus, allen indischen liiuut dies Herrliche zugänglich machen zu wollen' Grau ( Hiendorf gab gleich eingangs ilius >pre chens ihrem (ilucks- und Molzci tnlil Xusdiiiek. daß De stets erfüllt, wenn sie an den deutschen Stiom kommt. Diesmal ei gleitend groß in vier Vhaii seiner lausend.iahrigeii Kullnrleisinng. Von der indisch» u Abteilung dieser Aussiebung erwähnte s>v n.i > i griffen eine kleine I rkunde von K.nsu Konst mim. im der dieser eine X ei lassung für die I»*es I.t d > hidenheit Kölns v erb, leite und v v > siegelte du heute unter > ilas einer X itruic.Zu uns sprüht. ‘•m ließ uns I ran (Hiendorf link mptmdvn. was su d'oeh lledwie I ransield erlebt hat in einem Rekrut über ..X nlksietf. >ie erzählte von Di (i.rtuid Biunni. wie auch diese i:i ihrem neuen Buch elurnul Inn weist eiaß nichts so sehr den moralischen I a fsia I he selbe unigl hat. als das verloren geg.mge in re hgn-se ' iefuhl. I »d einen amerikanischen Dichter /itieite sic zwischen der rciJicti I rille ihrer (iedanke n und I orderungen. der die oitetie I rage U".;e l.ilu da Inn znsammeiifaßt . Alle I nieuerurc hangt v.e der Kraft und dem Willen de r I rau ab und ' on der I ntfaltung ihrer Seele "

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