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Die jüdische Frau · 1925-06-22 · 4 (22.6.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
4 (22.6.1925)
Date
1925-06-22
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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per erste Verhandlung»!ag befaßte sich mit der Frage' Wie JaBt sieh das Prinzip des Arbcitsunterridits auf den juJischen Religionsunterricht übertrage»? Pa» Mauptreferat hielt Pr. I.nwcnbcrg (Merlin). I r iulirte aus: In \ 1er Punkten ist der Wert der Arbc'it»»dinlpad.igogik tur den jüdischen Religion», unterricht zu erblicken: I. in der Ablehnung des lutellckttualisnius in der nioglidist selht'tundigcii Lr.irbeitung des l uterrichtsstnfies durch den bdmler. L un h'ricbiiistiiitcrridii. •4. in der Pädagogik der lat, Audi das Indent um. saute er. lehnt die l cbcr»dKitziing des Intellekts ab. der I heuer, aber “nizhrMihrer int l.ebeii und Tun seih Soll.—hat um kann die Arbeitsschule, die der ichilils- und W illciisbildung die gleiche Pflege wie der \ erst.iudc»bildung widmet, int Religionsunterricht die bestell flclferdicnstc leisten. laue Pflegestatte juJisdt religiösen l.ebcns kann die indische Schule mir dann sein, w .'Im in ihr die Religion nicht bloli I ntcrridPsprinzip ist. wenn die ganze Schulatmosphäre \on uidiscli-religiosein < leiste ertuMt et. Ii.is Korrderat hielt Iruiilcin Cilli Mars. Köln. her /weite \ crhaiidlungst.ig zeitigte lolgende Liisdilicliiuigeii: her \erb..nd der indische» 1 eincr\ereilte un heutsdicii Reich 'ritt crundsat/lich im die < jlcidilieit der Y ubddung aller indischen. Lehrer ciii»dilicl!lidi der Religion-,. Iclircr mit der der V olkssdiullchrcr ein. Aus praktischen tirunden müssen icdocli Vorkehrungen getroffen werden, solchen Mowcrbcrn. die »ich lediglich als Religionslehrer lind Kantoren ausbildeil oder beteiligen wollen, eine der ‘ Volks, »elmllehrcri nrbil.duug in pädagogischer und w isseuscliuftlidie r Beziehung völlig gleichwertige, wenn auch nicht gleichartige Vorbildung zu \erschallen. her Verband richtet an die l.undesv erbande der jüdischen (lemeiudeu das dringende Lrsuclieu: al ein den Anschauungen der (iceenwurt entsprechendes Bc.untenrecht für sämtliche 'jüdische Kultnsbe unten zu schäften, b) die Besoldung der Ruhegehälter- und ff int erblichene nv ersorgung der Beamten auch in den kleinsten > icincindcn nach staatlichen (irimels.ltzen zu regeln. —:■ her \ erb and richtet tu den' PreuUisclieii Landesverband indischer (iemeiuden das Lrsuchen. aulalllicli der demnächst stattiindeiideii Landesvcrs.immliirig ein Referat über I.ehrerangelegeiiheiten auf die I agesordiiung zu setzen und in Leb..- unstiiimning mit dem Vorstände des I ehrerVerbundes eitlen I elirer mit dem Referate zu betrauen. hie Tagung schlol! mit einem gemütlichen Beisammensein. Völkische l r/ichungs/iclc. Berlin (I. I. V.l I*er ..Bund völkischer I elirer hcjitschl.iiids” hielt dieser läge in Berlin seine erste lluuptv ers.iumilimg ab. Folgende l'r^ieliungsziele wurden festgesetzt: . hi» eetitsch-v olkische'Hochziel der Lrzielniifg ist der deutsch-bevv'ullte sittlich-religiöse Charakter. I’r hat sich zu gründen auf die w.hrliait' deutsche, nur arischem Blut eigene ideale VV eltanscliauung. Hindenhurg und der antisemitische Kalender. Berlin II. I. A.) Im .Börsenblatt tur efen deutschen Buchhandel" findet sich eine umfangreiche Reklame tur eilten . I ridericiis-Kaleuder". den ein Leipziger Verlag herausgibt. bas ..Berliner l ageblalt" schreibt darüber: . has Iniialtsver- .'iic.lmis des I i leier ic'Hs-k .dendei » zeigt, dal! die Idite der völkische» Rasseliet/er daran inilaibeilet " Herr Adolf Bartels schreibt über ...Indische. Ilerkunit ’ und later.iturw isseiisclialt" vier I leiiierr v. Wolzrfgen über Potsdam und Bavieutli. und vier Aufsatz eines Herrn (imither über .R.issekunde" wird vvolii in ähnlichem Nunc gehalten sein. Au der Spitze vier Reklameanzeige aber stellt: her Reichspräsident v. Huidciihurg und (icncruffcldiiturschull v. Wickensen geben dem Kalender warmherzige < ivleitworte." f» wäre interessant, te»tzustelleit. ob der Name Hmdeiilun g ebenso iinlJbiauclit wurde wie der Name des allen I ritz, dem zugute zu halten i-1 dal! ei sich mdit mehr wehren kann." Judcnhet/c des .liingdeutsclien Ordens. Berlin 11. I. A.l l'.is i irgaii des lungdciitschcii I irden» . Per lungdeutschc" v v rdlv ntliclit in seiner letzten Numinei einen Artikel vdu Pr. Poimne. in welchem die Stellung detttilens zur. Iiidcnjruge skizziert wird. I - hvillt dann u. a .. leder sollte doch emselieu vlall wu Peutsdic Schon deslialb gegen die luden vorgellen müssen, weil wu durch' die Not der Zeit, die die I rhulluiic unserer Wesensart m <i. lalir billigt, einlacll dazu gezw ungen sind." 1 »er V , nasser setzt sich um dcniciiigeii Kreisen des limgdculsdieti t Irdetis aiisem- •itidr die nie fit wünschen, vlall der . Iudiiih.il!' an erste ^-nlje geruckt wird, fr zitiert das *»diivibeii eitles K -me I ade n. III welchem gesagt wird: ..Wenn wirklich die luden an den heutigen Zuständen Schuld sein sollen, dann haben wir Vncr doch vm gerüttelt Mall der Schuld . Im übrigen tsl ein zu stutk betonter mul aa-tallender Antisemitismus eine Puitimheit wenigstens tur uns Peutsche die wir auf dir (in.idc und I ngnade. des Auslandes stark angewiesen sind Pas Inter i.at'tiiiale imltkapita! IS! zn Villen' beträchtlichen feile semitisch. und die luden hallen aaü« r,!v m c-iriz anders zus.imim r . s w o ’Peiits. Iw n I Ille li.dvutivt.1! 0-1 bei dv 11 1 inanziude aiuletei landet mit ein /us.iinilH ngv InT :gkv itsgrtatil aus und bring: uns kommerzielle und tm.o'zie le Beschwerden ' I b ‘ Artikels« hreiher verurteilt Ansichten, wie sie in diesem Biel« gv aultert w erden und schreib! V gv bot« ne gesunde Antipathie gegen Jas indische Wesen das allem isl es was die Vb v> ein beeil ebiillge'u tn i v orgnt raten -h.rt—Besonders die l'rt.ihrnn ■ - gc. der Nachkriegszeit laben gelebt v. «lab Menschen mit den:- scher Wesensart, tieirmt'.ii! und Moral sch zusammen», bbeaeri inus-er Ja sie sonst vernichtet Ivw durch die Macht des '.idi»chen leiste» und titldc» verdiaiigt werden fbe Peir »eher, doii lüde. Kompromisse »uni .ni»ge»cIhoswn Wenn nicht die giidii ''adle geschädigt werden vll. imissen w" li.ngdeiitsche un» in diesem Punkte einig »ein Ha» fiinfiindzwanziiciahrigc kc*lcrun*»iuhllaum Koni* Victor I manneI» und die Judenheit Italiens. Rollt l I. I V t All! läge des.. tuttf-audz w auzigiabr ueu I bjlatillis de» Regier uiigsaiilr itts König Victoi linaiiueis Ul ta'i-l un Hidischen leiupel zu R ui. ein leierhdiv r < lottesdienst statt dein der l utertaat'ektetar ‘itaiidi al» V errietet de» Minister - piiisdentvn Mussolini. Pntiz V-oiomia als Vertretet de» Königliche iv Mols. de i Bürgermeister von Rom sowie einige adis.ltv ^en.iloreil und andere hochgestellte Pi rsoiilichkett'en beiwohnten. Pet lIbt tr.ibbuie t von Rom l’tot Nicetdoti. der den < lottesdieiist leitete rühmte m »einer Predigt die grollen na ns« lilic heil Ligeiisch.itteu de» König» und hob dessen Verdunste ihm da» italienische V olk uinl dessen freundschaftliche Beziehungen zur italienischen linleiiheit hervor Zum >> hlul! •de» lottesdiensie» -|ii.i, h I Ibe i r.ibbu-ei ',i eidoli III Anw senheil vier - iltiziglfeii Pv tsonlichkePvn >I-i» K addi»c h i o bei zi-m Andenken an die ml K lie ge gel.illem n u.disehin '»oldate» ins Rom. Vudi iii anderen Madien li.dieii'. so : B m I lorenz und Ine»!, landen in vleii >v uagogeii liibil.nrms-< lottvsdieriste statt Iii I riesl lailvl bei vlie'e i < le Iv ge iiliv itin Anwesenheit ottizlebet daliemschet Pet»oulichkeileii die feierliche I nthuHuiic voll zwei i ledeiiklaleln »lall die eine zum Andenken an «he Re giei imgse t'oclie . de» Kmngs V dm I inamiel II. die zweite zum Andenken' all die - un Knvd cvtulleiien jüdischen '■»oldatin alle Inest. Belvle I alelll rühren von dem t’v kannten- IU<L- -chen Ktinstler Vrdinne Beltr.nn livr Nicht luden nber .luden. L t n e ' t R e n I li Kein e i le uJilgie r > leist veitd »eine hohen »»v mpathten ein« i K’-.sse \«tscliliel!« n können «In' eine »oldi a i» liv r > r «Jen t ftc h« Rolle in «lei W e‘tgv »e hu hl. V spielt lut d.rtl man V'S gar nicht lassen kann was au» viel lusdiKhl« viel Menschheit „vwoidui Vc.ue. w v'iii *n geliden Zul.i.l >bv I IV »chic hlv des klvnivii udi- *«hc» ''laiiiiue - zum e-vicvii ^iillsl.nnl gebiacht li.illv A I p I. o n i dv g -i li vl o! > > VV ciiii luiopa 'un von I i.ulihit bevölkert wan wurde V lolgeunlv» e'igvrt.tii'tgv **. h.iuspiei bietvn I - gäbe kenn knege. inlolge'dv ssv li w ui vb uiisgi nun alische» iivtuhl nicht »■> «•li ver.etzt weiden lind du Millionen Menschen w.ndvii m> ht allen Alten von B »e lialtlc li, an eiittissen w eitlen die "»taal»- ■ hulvleii und > jene tu w m tle n u h il.olii'« h v er r nigeni Na.li eie n bekannten Neigungen dv I I -,cie iPv n wunle die l’llvge dv I kaust uinl V\issen»chall. l-e coiivl« i aber viel Mimik einen hohen i i'rad et Kn« heil, fml:■»111e und II uulvl w UI den blühen ls w III dv wellig Allelllule aut vluc leben t!v I Nel’e Illvie lis« Io II eiben uml dlevingcli a:;1 das I |P in dviseben w urdell s. wil! sein selten von t iew altt.il« u b,gl«ilrt »ent Per Wohl- -■tatid winde ganz eibebhch zunelmieii. a s iiatvirgeina!!«- I olgt inner regelui.illigen und inte llrge nieu.i Vibeil vervml not »*pur » imkeut II n. f wurde »Ich III reiclihclot Mlldl-itlgkv.t bekunde n 1 r i v vl r i h N i i ' / » « h i lir null eilen .allen Iv-’uiom! dv in B idie . o d, , gutnd u ' i iv t v c hligkeil. gibt vMelis« In» Ping«- uinl Ri ntv n in i iniii so ctollvil >1 liv. vlali -!uguedosdie und md s.liv *»dil dl - r ■•Mi ihm nie lit» zui s-eiiv zu -ivlen hui Min \t«h.t nnt ^.'iinkvli un et llitliii.hl VOl he »V -lange hv Ul > II I V bei bie ib»e In dv »v ii Was dl! Ml IIS, h ioislio.il, w ' r > ipivf wird ilaruPii 'bet da» adv V ich u 11«! -v in \ "I gt*-. 1 ■ d-e uv » ■ M ilbutse idle n ' fop.i via» durd'ui gi ce ii V ,: v n «!»> I Ils.f IPI ,lv , Mi1 '•Ht bevle,dm 'mochte, »eine an > ledaokv i >. -beo Wir bUten Ööflum F.InaentMuny der Abonnement*-He trüge. Die Redaktion.

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