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Die jüdische Frau · 1925-06-22 · 4 (22.6.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
4 (22.6.1925)
Date
1925-06-22
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Ja/u „’i'lmri u. w Kv lei Oischick mul < icduld. welch n-f.-«"1 i'ilt» VV ivNi-n vor .ilk-m in indischem ( leistes-, k und >v: .icocal-Lelnu mul’. von vornherein :i zi hen - 'i'ii, um einen tuiiseiuJiahrueii l eberblick nr Aii^i-n /n ii’Krt' ' Mit t ieiiu.nu.Kri iilui Helmrdeii. mit M.idtrn und Privaten »riilltc der cau/.e kuiturliistnrivJn. iuiseli.it/l>.ii e Wert aiiscePsetl und >m < rt und stelle eebraJit \urdm. I in Außenstehender .i" ••di u.'t rlt.iiii>l keine V m>.o II,mg machi :> vo;. 'b, I ni der rein' pr.ikli'che'i Vrb,,ilsairkcil. Jie i m* us»i.,v celimci »e. vornehme kei /ertre'.'ende, bl.'n ‘' e Aiisstellui:^ lieimti^t.;>i sind \ertreteli: Hunn. Koblenz. heut/. Frankfurt a. M.. Trier. Wurms. Mülheim. Krefeld. (iueli. cleve! lieidelherc. I.lireilbieitstein und /.ons ,uii Phein. Natürlich sind d'.is' lancM nicht alle Aussteller! Fräulein hr. I Ijs.d'etli Muses (vom Kuiishjewerhe-Museiiin in Kulii» war dein Abteilungsleiter. Herrn l»r. Kober, d.ilwa. eine tniciithehrliche Kraft und Hilfe, has Verdienst einer solchen /.usainmeiifuidiii'sr iiidiselie» Lebens im Hause in der heitieinde und im Staate — lieet in der ei'n/ieartice» A u s s t e 11 u n e sei b e r. Kein lüde sollte sie versäumen. Hettv Stern- Köln. Cllf V. ». CIIVX CKCEN RIVHENAH \ on I »oris Witt n e r. muk malen ui limcMer /.eit dei < leseiiaitsfulirer dir \ ati rlaiidis^beii \ erbande inaitui^faeli die < »efuntlubkiit bi sjiaitiet bat. darf er \ieUeicht erw.irti v. dalt ilmi a.klr . die iiidiselie Tran" die Heacbtune sj\ukt. die er verdient Zwar bat er vor dem I '•urin.it-Miss,, biilt stulz n.iJicew ieseii. daLi er nicht ibr " Juit/bi rr Kutiskers .ewcscii ist und den Verdacht d.di er als I»altikmiier-t »berbetelilsliaber mit i idisJu n llatidlern m \erbindiiiie getreten sei. abgeiiluit \iklt dali er den l\eiebsvv elirmiiiister I >r < ießler wegen di, Veiiüerimg ul'er dii Soldateiispielerei. ■ i'i ’Nah'tn!m. Himado lind “ConTinnrnie. die jetzt in et I ntw aitnui’-tsiiute eeruet vv ird in .öffentlicher Lrkl.irune ali/ukaii/eln sjji berufen glaubte, mac Herr ‘.il'.Ki mit ihm nusnindieii. Aber wie der (ieiieraliraiur (traf v. d. < iolt/ zur Attaeke gegen den toten W.dthet K'atiiei au ritt, darf immerhin verzeichnet \ erden, damit es mehl der Vergessenheit aiiheimtalle i'.ateii di n lae hi rbeueselmt halten, all dein der lildheti dis Weltk'iiees neben seinem Kaiser als 'ueet ihnih das I irandetiburcer I <>r eiuziiheii i^uidi. \bii. lulir ii fort. ..dann hatte die Mel'vtes^hkliti ihn n >iim verloren', dachte u»d schrieb I 'atheii.'iu: dein dann hatten die ..dnn" li'athenaus d.i W elUn rrsehait mit dein über den Parteien sielende'! Kaiser des freien und wehrhaften deutschen Volkes teilen müssen, h.unit das nicht geschah, .'mitten wir den Kriec verlieren . . I »amit die Patheii.niselu ii .. 'Oir die W eltherrschatt antrete!! konnten, •war di t canze Weltkrieg m.ti'C. mußten auch in Fiutl.iiul und Amerika Millionen nordischer Passe umsuimiien Nun herrschen di o ..über die Welt". Nun 'iinle utiili die Peiclis-1'isenballn von den ...tun" meintet Nun seien die heutscheii wehrlos gegen alle aiilfete" I ertiili und die .. too " I rs.tiiis hat vier ,.v ati rl.mdisclk ' (ieiier.il ii mals eevv issi nhatt s'e prüft, was pathenau über den Kaiser sjirub '' Walther Pathenau lernte Jen Kai sei mi Iahte l'a'l kennen, als ir einen Vortr.ic vor ihm Falte ii mußte.1 und schildert 'den rindruck ileil er imiuee In ruhtet Prinz . . dauernd mit . sjji selbst kaiii|itiiid. seine Natur bezwingend, um ihr Haltune. Kt.aft Hebet rscluuiv; abzmtew innen. Kaum 11-r iii biwulhif M aneiit: iinbewullt nur und .hier In eiiiut das nuusk.hheli K’uhreiide der Kumpf mit sieh selbst; ei"t ahnungslos liege» sich seiiisl. gerichtete Natur . . . I »ieseii .Menschen mul» man schützen und mit starkem Arm behüten, vor dem. was er tnlilt inid^uicht weil!, was ihn zum Abgrund zieht... I.in He Zauberer und ein < iezeiclmeter. Fine zerlissenc Natur, die den PiT, nicht spürt: er geht dem \ erhälignis entgegen." I t.is war im lalir Ihnl. Hatte nicht Hismarck ganz ähnlich gedacht und geschrieben und das Verhängnis vorausgesagk? Hatte nicht Waldersee dieselben Heftirchtungen seinem Tagebucli.anvertraut > l nd Fnlenbtire früher oder spätertnd-dtssr-Kaisers Mutter in den Hriefen au Frau Schräder? Sie alle waren der bangsten .Ahnungen voll. Heim sie kannten die Natur W iJlielm II. und kannten die Lehren der Weltgeschichte. I nd in dieser Sorge sah Walther Pathenau ganz wie Tirpitz einen schlimmen Ausgang des Weltkrieges voraus; Nie werde der Augenblick kommen, wo dieser Kaiser als Sieger der Welt mit seinen Paladinen durchs Hrandeiihurger ior zieht." Ileiht das. Pathenau habe die Niedere w ii ii s c Ii t 'J Dann hätte auch Hismarck t>''d Waldersee und Luletibtirg und 'Tirpitz. sie ge - •wünscht. F’ud auch Kassandra hätte Ilions Fall ge- wünscht als sie ihn klagend prophezeite Wie lebhaft im <iegetiteil Pathenau darauf be- . v'aelit war. dem befiirchteteit V erhängnis tunlichst v orziibeiigen. sollte am Lude auch einem Haltikunier < ieiivral nicht unbekannt geblichen sein. Oder weil! ei nicht, dal! Pathenau es war, der den ahnungslosen Militärs die Augen über die drohende (ieftihr des Polistoffmaiigels öffnete und die Abhilfe sc hui V Weil! er nicht, dal! ihm am 15. Juli IbPi der Peichskanzler 0 - ihriftlich für die ..ganz, außerordentlichen Verdienste“ dankte, die er sich ..durch die rechtzeitig und weitblickende Organisation der Pohstoiiversurgung um das Vaterland erworben" habe, und daß der stellvertretende Kriegsmimster. (ieneral von Wandel, ihm desgleichen dankte ..für die Jnngebende Arbeit und opferwillige Tätigkeit für das Wohl und die Kampfbereitschaft des Heeres und des Vaterlandes"? I nd endlich, weil! der <iesehüitsiührcr der V aterlandischeii V erbände nicht, dal! jetzt Pathenau. als l.udcndorii stürmisch Waffenstillstand und Frieden forderte, das Aufgebot des Volkes zur Verteidigung des Vaterlandes öffentlich verlangte? /. vv e i t e n s : die.« iesdnehte vo„ Jen ...!oo°° Iv’athenaus. Ob der t irai v. d. (ioltz sich wohl die Vhilie genommen h’.^t. uacli/uforscheii. was mit den gemeint war? Lange vor dem Kriege, am J5, Hezember hx»*/ schrieb Pathenau in der Wiener I bmli iibur.;, wir gt uT.en hieb", rief er in der Jjeiüsi In u /> itimg ' deni ite-mrn PcidT^TTtsidembTn 'loiimnigsiii udig zu und erzählte, vv ii die Trontsol

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