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Die jüdische Frau · 1925-05-22 · 2 (22.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
2 (22.5.1925)
Date
1925-05-22
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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sie w niiscbcii. hum nit. 11! v k.iim 11(1 v aus den vcioitciieii A eihahuissui uU'Ctcr (ii.^cii\v.ii t sh hcsiamiit .ml die Hohen des I cbeiis fuhren. als eben ti.is (rIuIiI du A ctantvvoriunc. das teder einzelne im srIi.iiikI i'm die < Rsainthut m sich traet. Haium snlht m.m du. lucuid ihren AVc.; eelicn hissen, i’inl mir um/ h isisie /n h iihen versuchen, d.tuni .. l/u schlimme Auswüchse vermiedenwerden. Abu i i.m sull uni dein .dien ..Rousseau" nicht verbieten. Mindern nur schlimmes verhüten.’ I >.Hieben bilden ii.iturlii.il die T ravte u. die leih n tcilutdin Menschen bewegen nnisseit. .mell iil de i Ineetidbe w ecunc I eile der I ntei h.ilume': Se\u- .dit.it und I miik. I s w.ire ein l nsinu. wem ni.m .m niesen hinten v<-nn!>ereellen wollte "der >vcnn m.m nie timend v ei hindern vv ullle. sie zu beh.iuileln. Aber d.ivmi snllieu ..die Allen" uber/umt sein. d;di die Immen und Madel, die in der lugendbew egnng stehen, diese I >mge mit der ein im ditmen Schell, behandeln. die alles, h’eiue und lleilmc erfordert, und dal! ‘auch hier behutsames l enken besser ist als ge- .vults.imcs.Acndemvvnlle.li. - , lud schlicUlieh. und vor allen Humen wird in der indischen .limendbcvvemmm jüdisches getrieben. Indische (ieschichte und Hibcllektürc. Hebräisch lernen sind wesentliche Teile der Arbeit, und die I vier von Trcita's'abeudcn, und andern religiösen I eierstundeu bilden die Ilobcpnnktc der Zusammenkünfte. I nd w enn man drauben im Walde oder bei den Hundesiagungen aut den Wiesen sich in feierlicher Stimmung, wenn auch vielleicht nicht in alter Törin, /usammeiifindet zu religiösen Teierstundeii. so hegen darin die stärksten Antriebe zur Triassp+m eines bcwüllteit religiösen .ludeiitiuns. Mögen die (ilicdcr der Ingendbewegung vielleicht auch im ciu/.clucn manchmal etwas über das Ziel hinaiisschieHen und in Aeullcriichkcitcn maiieliein ein Kopfsclmttcln abnotigen: das eine sollten alle wissen: dal! in ihnen allein die Zukunft unseres .liidentimis liegt. »KI liRIENHtlM*) Von loscht M e t z. \tiii i ah mit lieh.iceii ..hie Milch is mH. det is ilovlui l nie,schied mit die hier mi die in die Stadt". Ijlh löffelte laues.iiii. ..Nee. bin ich milde!" Iva stocherte nur in der Schussel herum, ohne zu essen, und zu krümelte ihr I »rot. Sie sah alle dv i li'eihc nach an. die kleine loni. die schon ganz wie ein alles I tauchen auss.ili. die lustige I iiimv. die minier irgendeinen Schnack vorhatte and dann Malta, dcicii Augen alles sahen, deren < threii alles lau teil, die sieh alls merkte, um es bei < ielegenheit zu v et vv enden. Alle sahen irisch aus. erhob.! nnge sonst T.lcichc halten rote Hacken bekommen, die vv ie gehe hell vv n kleb l e bei ehe Munde des Speises.iales glitten Iv.is Nicke, her kotiallbl.me I ckstein auf dein zarten inimel eie I gl.mell lupclc w.11 in der hammernng vJiüii schw.il/ ge vvoiele n. hie vv eitlen .Alnllv O!!i.mge dei I e liste-1 heben ehe I aiielschalt ela elratiUe'iw ie in einem Nebel begeh hie I ihnneiiampel auf dem Aitai. -I.hw.mkle im \be nelvv iuel leicht hin und her. I I.|S le ite K’ol ihrer I 'e I.n gomen dnrcheir.mg als letzte! ui Ih eile I hinke.llie it —- I 11 et et.um Inet! es. /,! Hell' Zu lUlt1 Wie müde I aller tumncltcli ehe kleinen Mädchen dmvhe iii.it leie' ■. I in km/cs lärmen noch, ein I Imtuielhcr - >»' medei sinkenden tuiel wieder .lufgeratflen kleie e i n. el.nm lagen SR in elgn Helten und ihr Atem machte eile Silbe stdhn iml viel! ITieden trieellichei. I va konnte nicht sjilaicn sr-’sali aufrecht und blickte ehuJi den Saal he i Ine mit seinen vv eiben I >e tteu. eie ii vv eitlen Schlanken lind W aschtischen in dem gl anw eibe n I ich! des noch mein zur Vichl ge- > Ilele Ile II \b llels sclloll llllel still el.l, W Ie ein I r.llllll' iniul. vor dessen l teil: alles laute iiikI Hunte Ver s.mk -R. Iva hatte ihn Imme i t'e sonete I s gen gehabt. V.esen sdu me' u. hl Ilten Iv .nun mit seinen hellen, grui'eii A Ol hange n. die' ete s All" ge Hs. wenn ehe- Sonne I.iiielm c hs.rli, glaube n hellen, de. i ganze Smimte-f di.mge heicm mit taub, I >t|tl und Irische Hellte I V : s d t * * \ *ek I . 1 ' i\. .. allUvkcll'l h.lju \N l ti | . (I. Tin tsct/.im«.) empfand sie ihn wie etwas Telcrlichcs, Andacht Heischendes. Seine Reinlichkeit wurde zur Reinheit, ehe die Seele aus den Angeln des Alltags hob. Hier ward das Trw adieu zur Lust. All die Wochen hindurch hatte sie sich hier zu Helle gelegt, satt ge - worden, wie ein kleines Tier oder eine tauschweic Hliimc. Aber jetzt! Was jetzt? Tine furchtbare Angst ergriff sie. schnürte sie ein. Sie spreizte die Tinger. die Zehen stemmte sie gegen etwas, das nicht vorhanden war. Tin (iedanke kam ihr. sie faltete die Hände: ..beten", (int. dal! ihr das einfiel. Aber sie war nicht gewohnt zu beten, in ihrer bisherigen Welt gab es keine liebele. Sie schämte sich, dal! sie so hilflos war. und'versteckte die gefalteten I lande unter der Hettdecke. W as beteten denn die anderen? Ha war Toni, die betete immer am längsten und laut, so dal! es alle hören konnten. Tür alle Onkel und Tanten betete sie. und sie bedankte sieh für die guten I >!nge. die der l ag ihr gebracht hatte. Ts war oft komisch, und manche kicherten in ihre HetIdeeken hinein. Anna machte es kürze?, sie 'acte: ..Hu lieber (iott. der immer wacht, beschütze u ich auch diese Nacht!" I.illi.schlief jedesmal beim vrsteil Avis ihres Nachtgebetes ein. Iva druckte ihr < iesicht ins Kopfkissen, klemmte die gefalteten Hände /.wischen die Knie und murmelte: ..Hanke auch vielmals . . . du . ." ..Lieber < iott" zu sagen, vv agte sie nicht, es w ar ihr. als ob sic einen fremden Herrn ansprechen sollte, vier sich durch ihre Anrede peinlich berührt fühlen wurde. I nd sic fuhr fort: ..I s war wunder' . wunderschön Iner. I u lall mich man alles gut in Acht behalten: abends, wenn die Sonne so rot war . . tut die Kiilte . . im die A'ergiümeimtichl . im die grobe Wasserrose . . tut die stille Speise . . im dieleinen I assett . . . itu dum das Kornfeld, litt die Schmetterlinge . . . tui die Hirnen von'» H.iuui . . . tut . . . tut . . . wenn das alles, vv eg is . . hi einem wilden Schluchzen v IleieIe das ( R bet. I angs.mt setzte sich der Zug in Hevv'egnng. Hände vv ulkten ans den Tenstcrn. Taschentücher w eilten. Sie gt»Ilten keinen Zuriickbleibendeu. denn niemand wai an der kleinert Station, der ihnen das Hl

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