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Die jüdische Frau · 1925-05-22 · 2 (22.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
2 (22.5.1925)
Date
1925-05-22
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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DH ItlDlf (DE V1IH -u- Vtvftn'worttidt tftf dl« Sdtrifilttnint' h»u Rf|ln« lutuohn, fWr ln Geld»?ndunjtn und Maniukrlplt und au rkhirn «n die Redaktion *»adfl Berlin W 5». kialrtxn-r Mroke 17 Ptaliburg 1,7» / Jahrgang 1 22 Mai 1925 HHl 2 fiidirlnl iweimal Im Mona' f%n«igtpf#u I melruTir#f v> II t4hrll4> 1 75 M h*thl» r.ldt 5 %a» M ck H Inaertlor iptm (Qr den 42 mm hrrl«en und 1 m r> h» H** R»»,m Zo t>j Bel AhidilAurn rniiprrdif de timAkigun« Itü.Wi/illf=®iI,R/if miiN® Von Br. üerda Stein, München. ln der nächsten /eit. am <>. und 7. Si\an feiern wir .luden das Scheu näusfest. Seinen Sinn zu erläutern und uns. die wir in der lieutken Zeit fast gedankenlos unsere schönen beste feiern oder zum weitaus grillieren Teil nicht feiern,. ihn neu zu erschlichen, und näher zu bringen; soll der Zweck dieser Betrachtung sein. Im dritten Buche Mose, in dein die (iehote fiir das Selievv uausfest zu finden sind, w ird es' das* W’ochenfest oder das Best der < liieiiharum: eeiiunut. Wochenfest, weil man vom zweiten l’cssachtacre an. an dem das < )mar-( Ipicr gebracht wurde. ..nach lagen ueunuiidv ierzivr und nach W ochen sichen an der Zahl, ifcnau i'ezählt". und nach Verlauf dieser Zeit das VYocheiiics’t als I lankesfest tiir den Schhtli der (ietreideernte gefeiert werden sollte. ..Und zählet von dem. Morgen des Leier taees“ ( v Buch Mos. 2.1.151. . In dem. den .luden eigenen. ..eescenctcn Lande“ reifte die reiche (ietreide- und Baumernte schon in den l'riihlimrswoclien zwischen l’essach und Scliew uaus und jeder Tuir an dein die Schnitter und < iärtner die Iv’eiie einheimsten, war ein bl ende »lag. was ja bei unseren Vorfahren eleichhedeuteud war mit einem Dankestavr. I *auk an (iott, den 1: i n e u . den I: i n z. i % e n! I>as vvaf das (ienebcne für ein Vo|.k. das schon in seinen frühesten Zeiten w iillte * nichts vermin; der Mensch ohne (iott. Alles < inte, alles, was das Leben, verschont, kommt von (iott. -l'nd wenn es auch der Hände schwere Arbeit ist. die den Seiten erst nutzbar macht. (iott itibt die kraft zur Arbeit, ihm itebiihrt der I tank. Im aber den Bank an den -Schöpfer und I rhalter richtig abtraiteu zu können, um niogh.list allen Israeliten (ieleitenheit zum Buuknpfer' zu lieben. wurde der Bienst iteineins.ini voritenoiimieii „\ erkundet an dein I aee heilige Ziis.iinmeuberuiumi". (d. B. Mos. 2.1.21.) Bas Woclteitfest hat letzt, nach dein Verluste eigenen Landes seine Bedetitinut als l.rntefest tur-inis verloren. Aber seine zweite Benenmurc. < lifenbaruiutsfest. hat auch für nn> seine. iteschichllidu Bedeuimii; als I riimeruneste st der < leset/cebum; .ml dem Berne Mnai beibehalten. Als Lest der Lrlostuiv; des (feistes aus den Lessein der W almbei.mci»In it.-sshhellt es mJi dem f este der l'ilosuue Israels aus den ketten' der Knechtschaft eile an. I.\ B. Mos. >o 2" 1 Bas \ ulk Israel, in seine r < icsamthcit am >in.u vers'munelt. horte umnittelbar von (iott selbst. .,,,s leuricer. gestaltloser I rscheinunc. wundervoll m verständlicher Sprache zu ihm ledeiid. ehe zehn Worte seines Bundes und ziuleu.li. lene > irundznge der ganzen (ie setzte bmi.': wallte lief I‘osauuetisshall und Boiniersliimiie Vom Himmel ertönte, und die ( irmieltcsleii eie s dallipieluleii Be r ces elbebteii Zil leriiel vernahm das Volk diese Bunde sw orte, denen es sc In in im Voraus durch unseren I •hier Mose elu onv erbruchlichste Annahme für sLh und se nie Natli kommen gelobte I inporgeliage n elnieh eine u im vierbar gesteigerte ( iclstcskral! empfand es nachbe r seine menschliche ( Ummachl (* B. Mos > _»n _»5i sich immer unmittelbar nahe vier 1 iottheit zu fühlen uiiel bat AI ose. eie: r Vermittler zw «Sehen < iott und ihm zu bleibe». Vichelcm elie: in Veg v'pten ge knechteten zerstreuten I laufen sich fünfzig I age vorher m beireiten Massen zu einem tu samt Volke, zus.mime nge Ninden und innig verbunden hatten, winden sie mm, ejureh diese umuittilbnre hteiibnrmic zu einer Nation be lebt. ..Wandle vor mir und sei vollkommen" (ul B Mos. 17.1 5|. Ijaher ist das l est di? I ilos.tm.' l’essaJi mit dem der Hteiibat um; ve|iewuaus eng vei Lunden, und du /.vv ise hvn/eit soll s, n glabig gezahlt weide», denn sie |s, g.L ielis.uii die grolle VV eihmigs W oehen-VV oelie. m vv i klici Israel, das ein I 'riestet I eis h ..vv erden sollte, seine I age dei Weihe im Iteilrgeti verlebte, wie sp.itei de I i Hier pf ie stet. de r m den Bleust ( mttvs einttat. VV üm de i ( tbe Iprie sie r ZU' Vorbeieitimg .ml seinen hohen Ute nst' sie he n läge biaiishle. so war es vv .dir hs!> eine kurze /eilspamo von nur sieben VV ik. heit, ehe aus einem ge kmw hie Ie o '-kla v e IIV olke . aus ge d I Ils kIe II. cevle llllltlteil Me ll Ssheii eine ..he tilge Nation" sieh mit vv K. I. In lassen rutlile. Abe t ( iott Ile bt ui se nie t I le In :m I < O .iele Israel aut Vdlertluce'ln zu si^h unpor >2 B Vfos |u ll und ehe m.iimisl.ishc n Wunelet. -ovv n eile V -rhe n ilimg et ll r s ll Besetz und It'es lit. loste 0 ...hm il'die Belange n Le ll -seines t reistes I

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