Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 11 (1871)
- Issue
- Nᵒ. 2.
- Date
- 1871-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Vollsthümliche Beilage zuin Israelitischen Lehrer^^ Nr. 33. » ♦ ♦ * Wecheuslhrist fit Freunde deS Fortschritts i« Judeuthm». Herausgegeben P0U einem Vereine jüdischer Schriftsteller. . - ^A>»»> ' ■' 1 ' .. 1 2._Den 10. «ngnst_1871. Diese* Blatt erscheint wöchentlich in einer Sinnnner und kostet vorläufig bi* pnn 1. Zanuar iS» st. 1. 12 kr. — 20 Egr- Dem *3*t. Lehrer" wird e* als Beilage grast* beigegedrn. Aie -wette irraekttische Synode. (Fortsetzung.) vierte Sitzung, Donnerstag, den 13. Juli. I» der Fortsetzung de* Referat« über Ehesache» steht nun der Antrag de« Hrn. i r. Lehmann von DrrSde» Über Mischehen auf der Tagesordnung. Herr Dr. Lud, al» Referent, schlägt im Kamen der Eommiffo« mit Rücksicht auf die wohl u» kurzer Zeit bevorstehende Veränderung der deutschen ReichSgescWbuug die Vertagung vor, die auch genehmigt wird. Auch über die Lchmmin^cheu Anträge bettest« der Ehescheidung wird die Vertagung beliebt, well au« der bettemndeu Eom- «sssion keine- Vorarbeiten Vorlagen, obgleich »ege» der DrmglichteitdeS Gegenstände« manche der Eyuodatmitglieder-fich g«en di« Vertagung auSspreche». Allein der Referent »nd die Mchheit halle» den Gegenstand für zu wichtig, um ohne Vorbereitung im Plenum zur veschlutzfassung gelangen za könne». Der Gegenstand geht also r» die Eommissio» zurück, die zu diesem Zwecke ne» Zkbildet wird. Die TageSordnuua fchrt nun de« Asttage, daß „SobakdemoGenUicheDGsnchtbereincm Todesfälle Jbte Identität, der Person ausgesprochen oder jemand für verschollen erklärt hü, dieser ge- " " AtzHnnch «uch für RituolfM» Kancüo» Dr. Aut beauttagt, datz die Versammlung sich zuerst über de» erste« Pnnkt, welcher vo» dem gerichtliche» AuSsvruche über die Identität der Person bei einem Todesfalle hudelt, schlüssig machen soll. Er behauptet, datz btc Gerichte in heutiger Heit in solchen Fällen so rigorös Vorgehen, datz der gerichtliche Ausspruch vollständig zuverlässig und vollkommen vertrauenswürdig, und also auch für die Reti» gionSbehörd« genügend sei» mutz. ES erheben sich iu Folge einer Bemerkung deS Hr». Dr. Lö» Bäünkeu darüber, od juridisch zwischen gerichtlichen Allen über ,Identität der Person bei Todesfällen" und..BerschollenbeitSerltärung" nicht unter» schieden werden müsse und erscheint ihm. wen» nicht hierüber von Enten der anwesenden Herren Juristen genügende Anftlärung geböte» werde» könnte, die Eache nicht spruchreif. Hiergegen wird von anderer Eeitt gerade die Befchlutzsastuug in dieser Frage al« zur Zell Sicherst dringlich bezeichnet und nachdem der Referent ertlärt, datz e« im», als Anttagstever, hauptsächlich darauf ankouun«, in solchen Fällen die landesgesetzlichen Bestimmungen in Beziehung auf die chercchtlichen verhälluisie als matzgebend auertaunt zu scheu, und datz e« sich zunächst Heer nur um de» ersten — auf Todesfällen bezüglichen — Thril de« AnttagShandeln, »ährend er für den »weiten Theil einer Kasiuu^Luderuug nicht widerstreben wolle, — wird der erste Lhnl von der Versammlung snst einstimmig angenommen. Herr Dr.Orttnau au« Fürth gibt dmm nmügwide Ans» Uuüjf über die juridisch« vch-mdllinMmL belverschotlenheÜSertläruugc» «ud nachdem auch da Präfiben^Hegr i u4o. i < i