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Der israelitische Lehrer · 1871-12-20 · 51 (20.12.1871) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
11 (1871)
Issue
51 (20.12.1871)
Date
1871-12-20
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Der Israelitische Lehrer. Wochenschrift für die Angelegenheiten des israelitischen UehrerÜandes. Organ für den Verein „Achaiva" L den dentfch-isr. Lehrervercin. M 51. Den 20. Dezember 1871. 11. Jahrgang. Wöchentlich 1 Nummer. VierteljShrli^er Abonnementspreis 2S kr. — 7>/r Egr., zusammen mit dem Synodalblatt 141/* Sar. — 50 kr. Anzeigen zu I Sgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. An unsere Leser! Mit der nächsten Nummer schließt der Jahrgang unserer Zeitschrift und ersuchen wir um baldgefällige Erneuerung des Abonnements. Wir bitten dabei um ganz genaue Bestimmung über die Art des Abonnements bei den betreffenden Postanstalten, damit solche störende Jrrthümer, wie sie in diesem Quartal vorgekommen, vermieden werden. Sie wollen daher bei der Post genau angeben, ob Sie 1. nur den „Israelitischen Lehrer" (Post-ZeitungSregistrr Nr. >202» vierteljährlich zu 7>/< Sgr. — 25 ft.) ohne Synodalblatt; oder 2. de» Israelitischen Lehrer mit dem Synodalblatt (ZeitungSregister 1202 a, vierteljährlich zu 14'/, Sgr. 50 fr.) verlangen. Wir bemerken noch, daß, wenn die 2 Blätter getrennt verlangt werden, die Post den Preis eines jeden besonders, zusammen also 19 Sgr., berechnet und wir daran nichts ändern können. Alles dies versteht sich ohne Bestellgebühr und ohne die in Norddeutschland übliche Zeitungsfteuer. . Der „Israelitische Lehrer" wird auch im nächsten Jahre fortfahren,-seiner Aufgabe gemäß die Hebung der Schule und des israelitischen Lehrerstandes anzustreben. Seine erste Aufgabe zum Beginne des neuen Jahres wird die Organisation und kräftige Förderung des deutsch-jüdischen Lehrervereins sein. Zu diesem Behufe wird er alle die einzelnen Forderungen, die wir als Lehrer stellen, genauer und ins Einzelne gehend, der Reihe nach aufführen, und damit auch die Bestrebungen des Vereins näher kennzeichnen. Indem der „Jsr. Lehrer" seinem Principe und seiner Tendenz getreu sich von jeder religiösen Parteirichtung fern hält, nur die jüdische Schule überhaupt im Auge hat, hofft er, daß die jüdischen Lehrer aller Richtungen sich, sowie im „Verein," so auch in seinem Organe finden werden. Wie wir auch in anderen Beziehungen auseinander gehen mögen —^ dies ist der Boden, auf dem wir uns finden können. Ingelheim, den 18. Dezember 1871. I. Klingrnsttin. Inhalt: » Der deutsch-jüdische Lehrerverein an die isr. Lehrer Deutschlands. Wochenbericht: Unterfrankcn.- Stuttgart. Tehrervaranzrnliste. — Anzeigen. an die israelitischen Lehrer Deutschlands. Der dtutsch-jüdische Lchmtmtin Am 3. Oktober d. I. fand in Mannheim eine Generalversammlung zu dem Behufe statt, einen deutsch-jüdischen Lehrerverein zu begründen. , Das Resultat dieser Versammlung legen die Unterzeichneten ihren Eollegen, dem deutsch-israelitischen Lehrerstand, in den angeschloffenen Statuten vor. Was wir mit dieser Vereinigung bezwecken, ist in diesen Statuten an und für sich bereits ausgesprochen. Seit Jahren erfreut sich der Lehrerstand im Allgemeinen der regsten Theilnahme der Regierungen und des Volkes und ein Fortschritt zum Besieren; ist im Volksschulwesen unverkennbar. Nur der israe-! litische Lehrerstand bleibt fortwährend davon fast > gänzlich unberührt. i Wir haben nicht nöthig, die traurige Lage zu

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