Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 11 (1871)
- Issue
- 43 (25.10.1871)
- Date
- 1871-10-25
- Page
- Seite 296 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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— 296 — childert den Einfluß der Reformation auf das Judenwn. Ob dieser nicht überschätzt »trb? Scharf und schlagend ist das Wort Geigers, dem evangel. Oberkirchenrache gegenüber. Und wenn ihm auch hier gerade «cht vrel Neues gesagt wird, und wenn er auch schweigt; e» ist doch gut, chn wisse» zu lassen ( daß man fich zu wahren weiß, und daß das Judenthum dem Christenthum gegenüber nicht zurücksteht in ge.ftigen Waffe». Ist die rege GcisteScultur das beste Zeugniß für eine ReligionSgefeüschaft, so möge der evangelische Oberkirchenrach und seine Missionäre daraus ckenfalls ihre Schlüffe ziehen. A N Z E Nachruf. Am 28. v. M. starb nach kurzem aber schwerem Krankenlager unser theurer Freund und Amtsbrnder, der Lehrer B. Alsbach in Dortmund, im 46. Jahre seines Lebens. Sein früher Tod hat Alle, die ihm näher gestanden, tief erschüttert; denn Alle haben in ihm den edlen, für alles Gute und Schöne »arm fühlenden Menschen, den strebsamen, tüchtigen, gewissenhaften Lehrer, den treue», aufrichtigen Freund gekannt und geliebt. Herr Alsbach war Mitbegründer unseres vor 16 Jahren in's Leben getteteuen Vereins und während dieser ganzen Zeit eines seiner chätigsten Vorstandsmitglieder. Unsere Liebe folgt dem theuren Freunde und Collegen über das Grab und in unfern ttauernden Herzen ist ihm ein ewiges, ehrenwertbes Andenken gesichert. Friede seiner Asche! Namens des Vereins israel. Elementarlehrer für Weflphalen und Rheinprovinz: Der Vorstand: S. ShuRetunt in Bielefeld. Blrrmenfeld in Esten. ‘Xrtu in Münster. Goldstein in Grevenbroih. Steinweg in RHLa. Inserat. naben, welche die hiesige höhere Rectoratschule und Mädchen, welche die hiesige höhere Töchterschule oder die von mir verwaltete öffentliche Elementarschule besuchen »ollen, können beim Unterzeichneten Logis, Kost, Anfficht und Nachhülfe erhalten. Die resp. Eltern könne» sich der sorgfältigsten leiblichen, wie geistigen Pfl^e, besonders der sittlich-religiösen Erziehung ihrer Kinder versichert halten. Eame» bei Dortmund, im Oct. 1871. D. Si«»«, Lehrer der öffentliche» Schule» daselbst. j IGE». Offene Stelle. Die hiesige israel. Gemeinde beabsichtigt, einen Cantor anzustellen. Der jährliche Gehalt ist vorerst mit fl. 600. festgesetzt. Da jedoch der Anrustellende über sehr viel fretc Zeit zu verfügen hat, so ist demselben durch Erthcilnng von Privatunterricht im Hebräischen wie auch in der Musik sehr viel Gelegenheit zu Nebenverdienst gegeben. Der Cantor hat die selbstständige Leitung des zur Zeit bestehenden Synagogcnchorcs zu übernehmen. Anmeldungen um besagte Stelle wolle man innerhalb einer Woche an den Unterzeichneten einscnden. Ludwigshascn, den 27. September 1871. Der Vorstand _^_ L. Joseph. Ein unverheiratheter Lehrer und Vorsänger wird von der israel. Gemeinde Krainfeld, Kreis Lauterbach in Oberhessen gesucht. Eintritt kann sofort geschehen. Gehalt 250 fl. nebst fteier Wohnung und Heitzung, sowie noch 50 fl. Nebenverdienste. Alle Bewerber wollen sich sogleich an den israelitischen Vorstand wenden. Man bittet jedoch: nur diejenigen, welche sich auch wirklich und im Ernst bewerben. Krainfeld. Post Grebenhein, am 5. Oct. 1871. Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde. _I «• I H-ß. ^urch Berunuig unseres Lehrers, Herrn Eckmann, nach Bernburg wird die Lehrer- und Cantorstelle hiesiger Gemeinde zum 1. Januar 1872 vacant; auch kann das Schächten mit überttagen werden. Reflectantea wollen fich nnter Anschluß ihrer Zcngniffe an den Unterzeichneten we»den. . Schotten in Oberheffen, Sept. 1871. Der Vorstand der israel. Gemeinde. Selig««« Kauf«««. Brr-u«»rtÜche MtfeacHm und Verleg von Joseph Kliugrnstein, Lehrer ju Ingelheim. Kiir den Buchhoud«! i»»o«missiHa bei Oskar Seiner in Letpstg. — 3. Gottleb en'S Buchdruckern in Btainz.