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Der israelitische Lehrer · 1871-10-11 · 41 (11.10.1871) · p. Seite 288

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
11 (1871)
Issue
41 (11.10.1871)
Date
1871-10-11
Page
Seite 288 (sequence 4)
Language
German
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286 — Wochenbericht. Berlin, 2(5. Lept. In Berlin, da ist es schön! Man kann da alle Merkwürdigkeiten Berlins ohne Reisegeld sehen, — natürlich, wenn man erst dort ist; so sagte e-'n Uckerniärker Lehrer.zu einem Berliner, gelegentlich der allg. deutschen LeKreweriainmlung daselbst. Obs die Lehrer dort auch für schön halten und nicht lieber am am Rhein oder in — der Uckermark wären t Sie haben gewiß ein Plätzchen nir die absonderliche Entschließung der Stadtverordnetenversammlnng Berlins, welche eine beantragte Gehaltserhöhung der Eommnnallehrcr der Stadt der Intelligenz par crcllence, der Ercellenzen und — ö Milliarden wohlweislich ablehnte . obgleich der preußische Schulmeister den österreichischen und den französischen geschlagen.. Tie weisen Väter der Stadt — Stiefväter der Lehrer — fürchteten, wenn die Lehrer mehr Gehalt bekämen, so würdeir die arnien Arbeiterfannlien, die weniger als 300 Thlr. jährliches Einkommen haben, dadurch allzusehr aufgeregt. In Berlin werden die Lehrer durchschnittlich zu 31 Jahren angcstellt, erhalten dann ein Gehalt von 400 Thlr..' welches ctiva in! Alter von 55 Jahren bis anr 700 Thlr. steigt. Aber bis dahin geht den meisten Lehrern der Athem aus; tn den letzten Jahren haben die Lehrer Berlins d ur chs chn itt l ich ein Lebensalter von 37 Jahren erreicht, (!) konnten also sich nur bis ans 500 Tblr hinaufqnälen. — Wir glaubten, zur Illustration der bestehenden Verhältnisse dies hier arrdcnten zu dürfen. Was den Berliner Lehrern gilt, gilt auch den andern: den jüdischen nicht minder. Handelsschule in Miltenberg am Main. Beginn des Wintersemesters am 3. October. Die Abiolvirnng der obersten Elaste befähigt zum Eramen für den Einjährig-Ireiivilligen-Tienit. Israelitische Zöglinge finden vor'chriftsmähige Penston unter Aufsicht des an der Anstalt mitwirkenden israel. Lehrers Herrn Simon Irießner, der auch den Religions-Unterricht erlheilt. Pro'pecte und nähere Auskunft durch - Director Drotler. Offene Stelle. _ Tie hiesige israel. Gemeinde beabsichtigt, einen Eantor anznstellen. Ter jährliche Gcbalt ist vorerst mit st. Goo. festgesetzt. Ta jedoch der Anzristellende über sehr viel freie Zeit zu verfügen hat, so ist demselben durch Erlbeilung von Privatunterricht im Hebräischen wie auch in der Munk sehr viel (Gelegenheit zu Nebenverdienst gegeben. Ter Eantor hat die ielbstständige Leitung des zur Zeit bestehenden Snnagogenchores zu übernehmen. Anmeldungen um besagte Stelle wolle man innerhalb einer Woche an den Unterzeichneten einsenden. Ludwigsbastm, den 277 Septeniber 1871. Ter Vorstand B. Joseph. urch Berufung unseres Lehrers, Herrn Eckmann, nach Bernburg wird die Lehrer- und Eantorstelle hiesiger Gemeinde zum 1. Januar 1872 vacant; auch kann das Schächten ntif übertragen werden. Restectanten wollen sich unter Anschluß ihrer Zengnisse an den Unterzeichneten wenden. > Schotten in Oberlressen. Sepr. 187l. Ter Vorstand der israel. Gemeinde. _ _Seligmann Kaufmann. Lehrer-Gesuch. In der israel. Religionsgcmeinde zu Groß-Uarbeu ist die Lehrer-, Schächter- und Vorsängerstelle vacant. — Gehalt 400 st fir. — sllebenaceidenzien erreichen die; Hökr von 150 st. 25 fl. Vergütung für Heizung des Schnllokals. — Ircic Wohnung. Bewerber belieben ihre ihre deßfallsigen Anmeldungen unter Einsendung' ihrer Zeugnisse und Angabe ihrer seitherigen Wirksamkeit an den Unterzeichneten Vorstand cinzurcichen. Der Enltns-Vor-stand _ _ I Straufi. Brirfsane». Herr L. in B. Wir sind im Stande, Gelder für Palästina und auch zu speciellen Zwecken cntgcgenrunebmen — (für , die Ackerbauschule zu Jaffa etwa? —) und zu befördern durch die i Allianz und Tr. Albert Cohn in Paris.! Herrn W. in 97. 2 Thlr. erhalten. Verantwortlich« Redaction und Verleg von Joseph Kling enstein, Lehrer zu Ingelheim. ,7ür dm Buchhandel in Lommission bei Lsker Leiner in Leipzig. — I. Gottleben's Buchdruckerei in Mainz.

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