Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 11 (1871)
- Issue
- 38 (20.9.1871)
- Date
- 1871-09-20
- Page
- Seite 276 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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sche Schulen (bet Verfaffer lebt und wirkt in Unzam) jedoch ungenügend. — Uebungsstoffe für den deutschen-Sprachunterricht in Volksschulen, von L. Heine mann, dirigirender Lehrer der zweiten Bürgerschule in Wolfenbüttel (Pr.4Sgr. Verlag von Harald Brahn in Braunschweig). Genügt für die Hand der Schüler. — Lehrbuch der Orthographie, von A. Barlebcn und K. Fietz, ftädt. Lehrer zu Berlin. Berlin 1870. Verlag von Wich. Schultze. Sehr ausführlich und correct. Wer glaubt, daß auch zur Orthographie (für Lehrer oder Schüler) eine Anleitung in dieser Form nöchig sei, der greife zu diesen! Buche. Jckcnfalls wird es in der Hand des Lehrers zuweilen nutzbringend zu verwenden sein, obgleich wir glauben, daß praktische Anleitung ohne Handbuch für das Schmerzenskind der Schule, die Orthographie, die Hauptsache ist. — Di fereinfachung unserer schrift und schreibveise, eine manung an alle schul- und folksfreunde, besonders aber an eitern und lerer Fon i. gut- Die Leser erkennen am Titel, was sie in diesem Buche zu erwarten haben. Die Sache ist jedenfalls sehr interessant und des Nachdenkens würdig, auch recht verführerisch dargestellt. Der Umstand, daß wir zur Abschrift des Titels jedoch wohl die vierfache Zeit gebraucht haben, die wir sonst gewöhnlich zu so viel Abschrift gebrauchen, hat uns dennoch etwas stutzig gemacht. Wir erlauben uns vordcrsamst nicht, ein Urthcil über diese Art der Vereinfachungabzugeben; es steht doch nicht so gut aus und ist auch nicht so einfach > zu schreiben. Nemen vir die lateinischen buchstabsn an, so keren vir damit zu der ursprüng- I liehen schrift zurück. Allgemeiner israel. Lehrer - Verein Einladung zur 1. Generalversammlung -es allgemeinen -eutfch-tsrael. Lehrer-Vereins. Nachdem die Hindernisse, welche entgegenzustehcn schienen, hinwezgeräumt sind, laden wir hierdurch die Herren College», sowie Gönner und Schulftcunde', welche ihren provisorischen Beitritt zum allgemeinen israel. Lehrerverein anzemeldct haben, zur ersten Generalversammlung nach Mannheim auf Tieustag den 3. Oktober, Bormittags 11 Uhr, in den Gasthof zum „Nassauer Hof'" ergebenst ein. Selbstverständlich sind uns. alle. also auch nicht angemeldcte College» willkommen, welche überhaupt Jntercst'e für die Sache haben, und durch ihre Betheiligung an der Versammlung Zeugniß geben, daß sie nachträglich beizuttctcn wünschen. Gegenstand der Verhandlung wird der Statutencntwurf, sowie die Wahl eines Vorstandes sein. Wir machen im Voraus darauf ausinerksam, daß wir bei der Besprechung der Statuten alle uns zukommenden Wünsche berücksichtigen und insbesondere darauf hinwirken werden, I. daß bereits bestehende engere Vereinigungen und Conferenzen, wenn sie beitreten, ohne weitere FormalitRcn als Bczirksvereine angesehen werden sollen. II. daß die jährlichen Generalversammlungen als Wanderversammlungen gelten, und in den verschiedenen Bczirksvereine» und Gegenden abwechselnd gehalten werden sollen. Indem wir alles Wcicere auf die mündlichen Verhandlungen verschieben, hoffen wir auf eiucn recht zahlreichen Besuch und wollen im Sinne des von uns in voriger Nummer bereits Angedeuteten nochmals bitten, für die schleunigste Verbreitung dieser Einladung auch durch andere Zeitungen wirken zu wollen. Ingelheim, den 18. September 1871. Mil amtsbrüdcrlichem Gruß J.Klingeuflein. A C H A W A. Aufforderung Nach §.11 des Statuts sollen die Beiträge der Mitgliäer bis zum 1. Juli des laufenden Rechnungsjahres entrichtet seinA Wir ersuchen diejenigen, welche mit der Entrichtung des Beittags und ihrer Nachzahlungen (§. 13) pro 1871 auch jetzt noch im Rückstand« sind, ihrer Verpflichtung alsbald nachzukommcn und die Gelder an unsern Rechner, Herrn Leopold Dann in Frankfurt a. M. (Schnurgaffe) 36, einsenden zu wollen. Frankfurt a. M., den 15. Sept. 1871. Die Verwaltung. Verantwortliche Redaction und Verleg von Joseph Klingenstein, Lehrer zu Ingelheim. . Für den Buchhandel in Commission bei OSkar Seiner in Leipzig. — I. Gottlebcn's Buchdruckcrci in Mainz.