Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 10 (1870)
- Issue
- 22 (1.6.1870)
- Date
- 1870-06-01
- Page
- Seite 174 (sequence 6)
- Language
- German
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— 174 für Leib und Seele. Lnr Selbststbelebeung für gebrochenen Herzen und der leidenden Seele »ade. „dl., jedermann. Ein Familienbuch von Or.nied. ganze Welt ist voll feiner Herrlichkeit »nd Kunde." Joseph Railh, praktischem Arzte in Wien. - Mit Ich bedurfte nur einerPiertelslnnde. uni o.»' eine», vielen Abbildungen, Wim und Pest. A. Hart türkischen Danlpsbooko die Donau von Kiurgowo nach leben'S Verlag. Rusticbuck zu überschreiten und lner Zeuge einer neuen Ein sehr reichhaltiges Werk, da« uns Ausschluß Vügc zu sein. Die Rumcrueu bebaupten: sie seien cibi gibt über die Funktionen der Organe des mensäl'chen lisinc Heute. aber jenseits der Donau, da wohne» die Körpers, die Diätetik rmd GesundheitSlebrr, Krank Türke», die Barbaren. Wohl de»»' gerade da fand id> heitSerscheinungen rc., lauter Dinge, dir auck der Hebrer woblgepstasterte Straßen, eine gut eingerichtete Zal-> wißen und kennen sollte. post, eine in, Kange befindliche Eiie»bat»i und — was ■ rfnmich ei>».» uu'chär,baren Weit» batte -- in diele»> - Bericht der _ Alliance israelite universelle. (Alkgemeinen israelitifchen ÄfTianj) Rede »es a»r. ttkbert <5akn: , Fortsetzung.) Ein dentiet'er Huuiorist. Saphir, erzählt. er einmal in ein christliche-; Speifebans getielen und Zeuge eines Austuhr-Z eu.er wahren Reveiution geioefen. die unter den eer'chiedeiwn Berichten der Speisekarte statt'and: ttalbstei-lch . Nindstei'ch, Hauimelsteiich wollten mit den nach jüdischer Weist r»ibereiteten ^ischeu^g nicht auf derselben- Histe stehen: die Zudenstiche. schrien sie, müst'en eine besondere starte oder wenigstens auf der unstigen einen anderen .Blau haben, als bei uns Äni derselben Speisekarte stgnrirle.aber auch ein Kold'iich. und nin ibn drängten ste sich Alle nui die Wette: Nein. »ein. stgren ste. >»' ilun. d n bist kein Zudeuststb du kannst bei uns'stnEbei!. Und derselbe Fall ereignet siü' in Rumänien. ' Zn der Me.daiü. zu -den- Zeiten des Fürsten Stourdza. wenn die'er Keld brauchte, erließ er er» ßiuudich.rcibeg. das den Juden den Austnrhal: im Vanbe unlerstpgtze^ Eine Suimne rciu uu bi-? LCO.tX'n Dukaten,»mehr als H Millionen Frcs. - wurde .zusammengebracht.' und das äiund'chroibon zurückgouoninien. Dien. Politik wurde von ’> ui i> Zähren e.innert und Fürst Stonrd'a st>n melke auf diew Weist ein Permöge«-, das. n-.e nach die gtrrilnürdiesten Maiinr des Hanke» re'.ßa erkeu. vuit mindestens So Mill-. Frcs. geß1'äv.t werden kann. Es wäre auch anders gar nicht begreifen, wie es nach st vielen Beist lgungen in Rnmänieii und in Nußland noch Zndeii geben-könnte: denn in Rußland -vcrkrilt bei'den unteren und i.ukeisteu Behörden der Rubel die Stelle des .n:u äni'ck eu Dukaten. T-.r rufstich,e Bauer stak: De-. Hiiin.el-rft koch und,der Ezar ist weit, der eistibtt-es loch. r:ch!-: aber stir uns und bestuders iür.den Znd-en, der leidet, webut Kokt nicht blos im He»,v:el. er ist überall, er ist besonders dem *) Karpfen a :» )utv —bei Saphir. Ter llebeljenee Llädtcheist RnMchuck. -k<X> lüdische,vamilien. rollig 'ui. reich oder woblbabend. die eben, ohne die »st»doste Best hütst zu veUaugen, eine neue Knaben und Mädclen Schule enichteten und mit dein Bst'üa und den übiigen Stadtbehönden im Helten Einvernelinen ftande», welche letztere die Mitwirkung nicht genug loben konnte», loelche die Zuden in all' dem leisteten, was das Wol-l dei> Stadt und des Staates betrifft. So. in. v\ ver'ahren diele Barbaren hier und überall, wo ich ste trai. zii . Eonstautinopel. zu Suez. >u Zsmail «ire unsere kaum dort ziigelaüenen E-lanbeiisgenesstn bereits eine Gemeinde Hildens': ininitten dielst) Barbaren leben die Zuden glücklich. bauen Svnagogen und Schulen, beleben und bebrn den Handel und die Zudnstrie und sind eine der Hauptquellen des Reichthnms und Wohlstandes in diesen Vernietn (Fomötziiug folgt in der Beilage.) Feuilleton. DerHlelter. lllovelle von I. Kl. (Fortsetzung.) Wiedcr saß Pater Dominion im Zimmer der Freundin Sara'S, der Tochter rrn. Bella^ der armen, lrauken Klara. Immer weiter war die lödliiche Krankheit rorgeichritten und längst war die Hofsiinng der Aerzte und P-rivandten aus die Erkaltung und Keuesung gischwunden. Auch der heilkundige Pater sah, wie der-Engel des Todes der Kranken immer näher trete, wie nur noch wenige Tage ihr geschenkt waren. Und doch war sie heute so beiter, wie schon lange nid t wieder. Zbr Auge strahlte mit fast überirdi chem Glaine, hell und frei-bin, als der Pater sprach: „Eure Freundin bat Euch besucht; hat sie Euch nichts vertraut, daß Zbr mir zu sagen verpflichtet wäret? Zhr wißt, daß ich ihr Freund bin und sie ru retten suche von ihren Feinden: doch ist Euer! Seelenheil mir anvertraut und die Pflicht, die ich damit übernommen, ist mir noch heiliger. Was hat sie zu Euch gesprochen?" „Euch, Herr, kann und muß ich mich vertrauen. Zch weiß jo, daß die Bliese, die Ihr mir, Eurer kranken Magd, gebet, damit ich sie durch meine Schwester, 1