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Der israelitische Lehrer · 1870-03-23 · 12 (23.3.1870) · p. Seite 96

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
12 (23.3.1870)
Date
1870-03-23
Page
Seite 96 (sequence 8)
Language
German
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— 96 — Jos. Frank, ib) Eisenberg, 14) Dr. Hulisch, 15) Berger (neu engagirt). - Die Intermezzos, die zwischen der Dienstzeit der obigen Lehrer liegen können wir nicht angeben; auch wissen wir nicht, ob diese Liste Anspruch auf Bollzähligkrit hat, und mögen sich die Herren Lehrer, die etwa übergangen worden, ^fallS sie noch leben, in diesen Blättern melden. ~ London Uefc er den am tobten Meere gefundenen <5tem haben wir bereitberichtet. Wir erfahren darüber Näheres.. Der, berühmte Arftöloge Dognen war Zeuge der Entdeckung. Sie geschah in der moabitischen Stadt Dibon (jetzt Diban), östlich vom todten Meere. Der,Stein trägt die altsemitischen Charaktere, enthält 34 Zeilen von je 30—40 Buchstaben, erzählt die Kämpfe Mesa'S-mit den Königen von Israel, Juda und Edom, nennt die Städte Dibon, Keriot, Beger (Bozor), Aroer, Karonaim, Baol, Meon und.. welche der König eingenommen, wiederaufgebaut und für welche Siege er seinem Gott KamoS Dankopfer dargebracht habe. Die Kriegsgeschichte fällt gegen 900 vor der gewöhnlichen'Zeitrechnung. Die Schrift ist die auf alt-hebräischen und babylonischen Siegeln und Inschriften gewöhnliche. Die arabischen Arbeiter Zerstückelten dm Stein. Als der berühmte Palästina - Forscher Capital» Wcrrren davon hörte, begab er sich mit seinem Freunde Gannan, dem Kanzler defranz. ConfulatS an Ort und Stelle, gewann die Stücke käuflich, setzte die Stücke zusommm und sandte sie nach London. Sie befinden 'sich jetzt im Britisch-Museum. D>r bekannte Deutsch ist mit der Entzifferung beschäftigt, welche übrigen-, wie wir bereit« mitgetheist, keine Schwierigkeiten bietet Anzeigend Inserat. (Zu Pesaeh ) Ein bedeutender isr. Weinproduzent in Ober-Zngelheim erbietet sich hiermit, von den berühmten Zngelheimer Rothweinen die kleinsten Partien im Kaß oder in Flaschen zu Engros- Preisen abzugeben. Tie verehrliche Expedition dieses Blattes wird die Güte haben, Aufträge unter Chiffre I. R. uns zur Effectuirung zu übermitteln. LeranIworUite Redaktion und Verlag von I £ür den Tuchhandel m kvnmnfiln tet Cs lat Seiner Leopold Äoldschmidt'scheStistung in Mainz. Im §. 2 der Statuten dieser Stiftung heißt es: „Ihre Bestimmung ist, im Gebiete der Provinz „Rheinhessen und namentlich in den Landgemeinden angestellten Schullehrern und Lehrerinnen „welche sich durch Berufstreue bewährt haben, „Gratificationen zukommen zu lassen." Vorstehende Gratificationen werden in diesem Jahre im Monat Juli vertheilt und di-jenigen, welche 'Ansprüche an gedachte Stiftung zu machen wünschen, aufgefordert, ihr deßfallsigeS Gesuch mit den nöthigen Belegen begleitet „öis spätestens Knde April d. A." bei unserem Mitgliede, Herrn Prof. Dr. Keller dahier, einzureichen. Mainz, den 5. März 1870. _ Der YerwaltBnesrath. M n * e r « f• ~ Der hiesige Cantor und Religionslehrer hat sich veranlaßt gesehen, in Folge einer bereits mehrere Monate dauernden Erkrankung seine Stelle aufzugeben. Diese hierdurch erledigte Stelle soll sofort wieder besetzt werden. Fixe Gehalt: 800 fl. Nebeneinkünfte nicht unbedeutend. Musikalische gebildete Bewerber, die eine Tenorstimme haben und zur Ertheilung des Religionsunterrichtes befähigt sind, wollen sich .alsbald in portofreien Briefen melden bet dem Unterzeichneten. Wiesbaden, 6. Mär; 1870. Siiaklnd, Rabbiner. Aus Mangel an Raum müffen wir für heute die Fortsetzung der Novelle aussetzen. Wir werden jetzt zwischen Alli'anzbericht und dem Feuilleton abwechseln, jedoch durch Beilagen möglichst diese Frist abkürzen. Dies auch der Grund, weßhalb wir mehrere Leitartikel und Correspondenzen zurücklegen, andere ganz beseitigen mußten, was unsere verehrten Mitarbeiter gütigst entschuldigen wollen. ~ Die BedactloH. seph ttlingenstein, Lehrer ,u Ingelheim. in Leipzig. — I Gottileben's Buchdruckern in Main».

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