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Der israelitische Lehrer · 1870-02-02 · 5 (2.2.1870) · p. Seite 39

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
5 (2.2.1870)
Date
1870-02-02
Page
Seite 39 (sequence 7)
Language
German
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— 39 — heilizm Mutterschoog ver .Kirche einzutreten. Weigert I px ,'ick aber, dann werdet Ihr ihr auch nicht wehe thun End sie nicht verjagen. Ich schicke Euch dm Pater s Dominius; der ist jung und fcucrig. Der wird mit der E?nade veS Herrn das Wunder vollbringen und die Ketzerin bekebren, wenn eS Euch nicht gelingt. Ihr werdet von ihr Alles erforschen, w's ihr könnt, über' sie unv ibr Hans, ihre Familie und ihre Besitzungen, die Iuoengemeinde und ihrer Führer, überhaupt, was die Juden und ibre Verhältnisse betrifft: sie soll einer j angesehenen Mutter angehören, deren Pater und Bruder ,uf geheimnistvcller Weise verschwunden sind. Vielleicht tonnen wir von ihr über diese verfluchte (Stemeinbt höre», maS wir zu wisse» nötlsig haben. — — — Sein Auge blitzte dabet sc fürchterlich, das? ick im tiefsten Herzen erbebte. Ich schwieg: denn was sollte ick antworten? Der Pilcr aber ergriff meine Hand nnd sprach: Du schwörest, Niemanden sonst anzuverlrailen. was ick Dir gesagt habe? Ich gab ihm meine bebende Hand, denn ich hatte die Bejinnultg verloren v, sie wissen nicht, wie krank-ich bin—er nahm mein Schweigen als Zustimmung der geängstigtcn Seele; machte über mich das Ieicken -eS Kreuzes und ging. — Gestern kam er wieder; meinen Eltern war es lieb gewesen, vast Du während diejer Ieik nickt zu mir gekommen bist. Aber auch von ihnen hörte ich Unverständliches, daS mir wie eine Drohung gegen die Juden rer ganzen Stadt vorkommt. Der Pater : wollte Dick warnen und deine Mutter — aber die Mutier sürckrer den Pater. Gestern barten sie beide eine geheime Untcredung mit ihm, der Pater schien erschüttert, er war zuerst heftig und aufbrausend, ick konnte nichts hören, als die Worte des Paters beim Abschiede ,So ,vder sc, wir warten nur, bis der Fürst fort in,.der en Juden leider gestimmt ist." In mir aber sagte er gleißnerisck: „Deine Freundin ist nickt mehr gekommen? Nun. wir werden ste doch bekommen: dafür haben wir einen Pater Dominian — Deine Freundin ist mir um reinelw illen jetzt schon —lieb, wie eine rechter" : und er ging wieder. So erzäblte mir die Fre-lndin weinend nnd bebend. (Forts, folgt.». und philosophischen Wissenschaften. DaS vorliegende Buch rechtfertigt den Darwinismus und will Nachweisen, käst alles philosophische Denken uitk moralische Handeln in der Sinnlichkeit und Materie wurzele.. Selbst den Thieren sei wie geistige« Denken, so auch moralisches Handeln nicht abzusprecken. Denn wenn die Katze, obgleich aus Furcht, >ick des Naschens enthalte, jo sei dies ein Akt der Selstbeherrschung, wie beim Menschen, — also Moralität. Wir werden nächsren« wobl eine vollständige Etkik und vielleicht auch Dogmatik der Thiere besonders wobl der Katzen und Hunde vom Verfasser.zu erwarten haben. I’isuin reneuri.- ami<‘i! 1 _ (Etymologisches. Ich bin auf's Neue an die Erklärung des Worts „Schbes-Nachr" erinnert worden Die in diesem Blatte versuchte Ableitung vom lateinischen SpeS (Eoünnng» mit Beziehung ans die der Sage nach am Ausgang des Sabbats zu erhoffende Ankunft des Propheten EliaS, als- Vorbote der inessianischen Erlösung, ist itichl aiiiieknibar. Wahrscheinlich kommt die Bezeichnung von dein Worte,;rp*2r um darauf hinzudeuten, das; die Feier von der Arbeit.auch am Ausgange des Sabbats noch fortgesetzt werde, nickt aus Kasachischer Pflicht, sondern auf Grißnv rabbiniscker Empfehlung. «»r die Schulen der Alliance gaben i>ezträge aus tuegdr. Emilie Schuster, Negine Schuster, Bernhard Schuster, Bettv Schuster, Elite Schuster, Map Schuster, Betlv H. Heimann, Bertha Heimann. Fanni Heimann, Iiikor W. Heimann, Max Heimann. Pauline Sturmtbal, Hermann Sturmtbal, Indor Sturmthal, Levi Sturmtbal, Sainmi Sturmtbal. Adolf Guädorf, Beriba Gusdorf, Frieda Gusdors. Egla I. Heimann^ Frieda Heimann. Salli Stein, Israel Stein. V. Stcvn, Lehrer. Literatur. -V Neligjon, flir oral und Philosophie der D a r w i >i' i ch e n A r t l e h r e?c. von Ilr. Wilhelm Brauback >c. Neuwied und Leipzig. I. H. Heuser'sche Buchhandlung ldikst. Der Zusammenhang welchen der Danvinismuö und dessen Folgenlehre: die Abstammung oder benrr die Entwickelung des Menschen aus dem Asten mit der Bibel, mit Religion, Moral und Philosophie hat. ist unleugbar. Die ueue Lehre verhält flch oppositionell und negirend zu den Religions- Briefkasten. »err F. J. fl. in 3. A. II. otsin's Xa\ i unuzwa ift in Franz Benjamin Äiiffavt!) in Fra»:>»rr enchienen um» durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Herrn Dr. M. 3l. tu. Heft ift «rich'.cueii. Lwirken 3w mir ein Wi... ich will '«hen, «a» za mrchen vt. Unsere Schulen kainmmen dazu nicht mehr.

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