Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 44 (3.11.1869)
- Date
- 1869-11-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Her Asmelilisede Krkrerl Wochenschrift für die allgemeinen Angelegei^beften des Iudenthnms und insbesondere des israelitischen L e lz r e r st a n, d e s. Organ für den Verein lAchawa.' M 44. Den 3 November 1869!>. Jahrgang. Wöchentlich I Nuum.er Pierteljährlicher LdonnnnentspreiS 40 lr - 11 >,2 Sgr, nehmen alle Postämter »nd Buchhandlisw Anzeigen zu I -Lgr. die petitzcile Bestellungen gen an. ige Einzahlung fcv statuta» isch seit Km A v liawa Tic mclvHd'eii Mitglieder weiden um gefällige fcf)f ru iiji 1. ^iili iäUigen und noch rückständigen Beiträge ersucht. Peniionsberechligle wollen ihre etwaige Anträge bebuss Prüfung zeitig einienden refp. erneu rn oder durch die Bczirkscom «e's erneuern lasten Wir erließe» diese unsere erste Aufforderung unterm 9. September e in :>ii\ :’>n des „Zch. Lehrer". Wir wiederholen dieselbe bier mit dem Ersuchen, nun um so schleuniger daS Versäumte nachzuholen, damit die Verwaltung in den Stand gesept werde, mit December ihre Bücher abschließen zu können, und ebenso mit dem Bemerke», dag wir diese unsere Ausiorderung als die im zj- 1*, a des Statuts vorgeschriebene Zweit« betrachten, nach welcher Leder das Recht der Mitgliedschaft verliert, welcher bis Ende des Jahres seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ift. ' j Pensions-Ansprüche unterliegen einer alljährlich zu eineuhinden Prüfung. Tie nicht rechtzeitig angeme-derrn können für das folgende Lahr nicht berücksichtigt werhen. Frankfurt a. M., 2t>. Cctottr 1809. Die Verwaltung. praktische Ziele. (Schluß.) Wir kcmniru nach allem Vorher.ehendeu zu dem Ecklusie, daß ein Verein. einzig und allein ri d „> Zwecke der Hebung der Scbn!e, des Unlerrich, ro. er.t'chicdencr, uiibcrkchenbare. Bedeutung werden kamt, wenn er vorerst die Mine! unk Wege sucht und sör den, die zn einer erfolgreichen Wirksamkeit fuhren unc dann entschieden und ernst anSWerk gehl. Verhehlen wir es uns nickt, das; nickt Etwas, sondern daß Alles faul ist im Schulstaare. Zn den nichtjüvischen öffentlichen Schulen herrscht der regulativijche Geist oder sucht sich Eingang zu verschaffen; daö ist Grund genug, um uns aus unS selbst zurückzuziehen. Zn den jüdischen Lehranstalten aber gebricht eS an einheitlichem Zusammenwirken, an klarer und entschiedener Erkenntniß der erhabenen Bedeutung, die die jüdische Schule der Gegenwart haben muß. Die jütische Schule, frei und selbstständig, soll und muß dir Mnsrersckule der Gegennjart, die Hoffnung der Männer der Zukunst werden! ^a, sie soll ein Lichtpunkt für die Männer sein." die die Schule der Zukunft im Geiste vorauösehen aber »:!d<t hineinkommen. Zn der jüdischen Schule der Eegeuwar: muß wieder das messianische Leben des Zudentl-ums Gestalt gewinnen» muß das Ludenthum niecer als! Lick'iluinger für die Menschheit erscheinen. Dies bobe Ziel ist z» erreichen; aber zur Zeit fehlt uns I Alles Dir BorbereitungSanstalten für die Bildung der Lebrer sind sammt und sonders mangelhaft; zu llein, um, auch bei dem besten Willen, in entsprechender Weise wirken zu können; die Lehrer sind im Ganzen unfrei undunwürdig gestellt und Alles gebt eben sb — wie es geht; ohne Princip, vbne durch-' greifende Drdnung. Hier einzuwirken, die Schule auf den Standpunkt zu erheben, auf dem sie stehen muß, ist eine würdige Aufgabe für einen Berlin, wie es wohl keine würdigere geben mag. Uns schweben in diesem Augenblicke zvei ähnliche Vereine vc>r, die unter dem Namen Ligiie de l’En-