Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 33 (18.8.1869)
- Date
- 1869-08-18
- Page
- Seite 377 (sequence 5)
- Language
- German
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377 Jliifffcf'uiie in »einer Wohnung abgebolt imc" in e!e Dnnagoge begleitet, allwo oiner seiner Lchülcr ihn im )i.uitCM der Gemeinte becjrilnte. ihn [’f.'-h firüiti htc unf Dank sagte für seine unermüdliche 26 rtnamken als Religionölebrer und Porbeier. .Aach B°"ndignng keo '»'sttesdienskes geleitete ihn die geiam nke sraet. ' Gemeinde in das geschmackvoll dekorirte T-builokal.! D 'iell'ii erwarteten den Jubilar der Kgl. Lokalinipckler. iämmtli-che Lehrer von hier, Kuhardt und Aeuvioy und vwke andere L)rtsa»gehörize. -vi.-h die Tchuljugeuk. Herr Pfarrer Krnll empniig den t^efeierteu mit warmer Ansprache, die oen menten der Zuhörer Thränen der Rührung entlockte. sprach im ÄUgeineiuen über den hochwichtigen, aber schweren Berns des g'ehrerstandes, und entrollte dann ein würdiges Pilo der segensreichen Thätigkeit -dxs auspr-tchslose» .Jubilars. während dessen Lbjabriger 26'>ksainke'.l. Hieraus brachte ctjie ii'iiicnu de n (''ffeicrtfn den Da nt für sein eiäviges Ben.ecen;nr Heranbildung! der Engend, und ein» ander c hii!?vi» überreizte eiisen, durch freiwillige Beiträge der >"e- »icinkealieder angekaufte». prächtigen 'ilbernen 26einpetal. den Wunich hieran knüpfend, ans diesem B"ckcr Gcrundhen und Kraft?u trinke». um na h asermals Jj fahren »och ernielbe» zum Wehle der >ä?;cheinke leeren;» können. Diese Begrützungsworke wurden von, Jubilar mit tiefer Ergriffenheit erwidert. Derselbe war um >o mehr erregt, als-er am Tage 'eines öiläuins erst von der durch die Gemeinde ve-Mittalteien ,»eier Kenntnis? erhielt. Derselbe dankte vorerst für die vielen Beweise der Theilnahine au diesem .cheste von Dc'ien beider" t»onfkssioiien. schilker:e daun in knr?en -fügen die Entstehung uns den allmäligen Aus chwn der b:i »einem blntrine neuerrichleten Dchnle, weiches;-ziel hauptsächlich der lhätigen Miuvirkung uns Uniersrüynng der politsscheu «^eineiukc,- und bwonders oen jeweiligen Lokalinspetroren zu .vcrdankk.i in, und schlos; :uil dein Wunsche, noch lauge unter '.leicken Perhälruissen wirken?u können, .-chlm Dchiune wurde von dsn au'.vesciideu Lehrern und Gesgi.geeie! Mitgliedern das scheue Lied „Holde Einer>chr' ..n?cägeli, corgelragen uns mit einem donnernden „ >e v" a.ik den Jubilar wuree das ,vcit ges.hlo>sen. Was;uv «Erhöhung dieser weier wotes beitlug, war das hier ge?e>gte. gewissermaßen »ainiliäre ^erhäliu's; der israelitischen Gemeinde unter sich und das /-fusamineugehen mit ihren ankern.Mitbürgern; und in dies besonders ein heroorragrudes Verdienst des Jubilars, der durch ik'iiehumanen B"ir>eehungen und »ein Pergehen mit gutem Beispiele Mt und unsrer der Dchule b*efe harmouische Eintracht n> der Gemeinde all reit gepflegt und gefördert, hat Möge er vcch lange um Dcchen der ganzen "'cineinke in seineih B."use hier wirken' I Lundenbltr^ Die bochgehcnden 26ouen o:S Ttrebeus nach :eitaem»aner «^.'staltung 'und Erweiterung der Volksschule haben auch unser Ztädtcken berührt. Der rurialleude. wohl durch mannigfache Umstände r» cutschttlkigeurc ^ndisierontisinnS »at einer immer uiebr üct» 'teigornsen Theitnalmie Play »emacht; ras licfgesuukene A liehen der »'ehrer und der Tchule bat sich gehoben :iuk rem redlichen, eifrigen Bestreben nach Förderung der Boltsb'ldiing wird ger«l)tc Anerkennung gerollt. Bwondeicdie. israelitische ew.- tlajuge Po'ksschnle verspricht durch die inl neuerer;-$cit voraenoinmenen Reformen allen Anäo'.rernngen " dös oiorischritres «Genüge' rn leisten. Der Lchulvöriinid, voni aufrichtigen ^Lntere'i-e »ür das Wohl oer -Gemeinde geleitet, har nach mehrmaligen.! mir dem Lehrkörper gepflog'.i'n »konscrenzen ans oessen Wunsch Uttd Atwalhen das Anssreigcsvslem Angeführt in ge- ' echter 'Würdigntig des Umstandes, m das schwierige 26erk der E-.-;iehn"g ind des U iterrichtes I .ni'.c an» «^rnndlage psvcholegi'cher ^orichung geseilten kenne tind da>g die B'rüeküchtignng k'r individueller dl.'.l 'aen und Fähigkeiten bedem bis jcöt beNantenel'. Modus, t a'ljährlich die ochüler :,n wechseln, beinahe!;ur Hutnöalichkcit gemacht werde; o.a»? »erner bl-.e in.nere,' acsirige Verbindung rwiscken'Lehrer '.nid 'Dwülcr und euer sogenannte magnetische Einünst der Lebrcrpcr- 'önlichkeik bei rem bisberigen Modus niept in dein Mafre hergenellt werden "öiuien, wie sie r'-Ir Eharak- - eerentwicklnug und 'barateerfeitign.tg nc".b'w>!lidig sind. TLeiler wurde an» eine'.', schon un porigen Igabre von dem tüchtigen ::nd bcrtlfdlrcuen V brer Brcher gestellten Antrag dienicht;ii unlerschäy"4tde Einrichtung getrosten. die Dauer uner K'.a.'se ans r; ^ahre ansuidebnen, fc onj d.e 5bnler bis m:n bpnutdeteit *‘i. ihre die cchnh’ besuchen 'undbei feiern Austritte eilt dem der künftigen Bürger'ch.Ilo beinahe gleichtomme id.'S .-fiel erteichen können. Di! vureiidnd-n Einrichtnnacu wurden schon im orttgu'. chabre :uker rem ramallgen ' erstände Heitiri » Dch.viuer angeregt und vom 'Yigeu Tchnlrotiüaade mn'Energie "archgeführt. Die chll-uie beua-t niic ne'.:!e ü^ bbothek uns eine ziemliche An?ahl von Lehnnitteln H?: Ptanerarinm, (Globus.' »karten, läslanacit', Kärers ttnd Mine- ' ratlensammlnng u s. iv. , tWegweiser.) Der in Berlin bkitehenre Perein zur Unterl "stnhung jüdischer Lehrer,!» Brenne» bat die ^aHreS' abschlüsie pro t»? und "* an femr Mitglieder versandt. .Uach dem Berichte cao l^l'k» besaß der Verein ain '>!. Dezember lD>>l ein Pc^nibg"» von Thlv. U Sgr.; hierzu kamen die Beiträge fürdas ^ahr 1K6K mit 53 l Thlr. nyd die -zinsen oes in Werlbvavierkn angelegten T'erriitsvemiögenZ mit r