Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 32 (11.8.1869)
- Date
- 1869-08-11
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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!cr Jsnteliferhe Achrer Wochenschrift für hic allgemeinen Anaclegenbeitcn des Iudcnthums uti| insbesondere b e e> i s raelitischcn Lehrer st andes. Organ für den Verein „Achawa.' t M 32 Den 11 August 1869. 9. Jahrgang. Wöchentlich I Nummer Pierleljährlicker Abonnementsvrei« 40 kr — 11 t,.* Lar. Anzeigen zu I Sgr. die Petirzeiie Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Achawa. - Pecent zur Älnterstützung hilfsbedürftiger Israel. Lehrer, ^Lchrer-Wittwen und -Waisen in Deutschland. Zuli-Einnahmr. Nkitgliederbeiträge: S. Cohnhoss in Neu-, stadt, Jac. Stern in Storndorf, I. Eilemann i» LichtenselS. M. Vogel in Altenkunstadt, Simon Da-i chauer in Reowitz, M L. Dachauer in Lhalmöfsingen, Ion. Löbenstern in Burgkunstadt, L. Traub, Distriktsrabbiner in Burgkunstadt, Mich Flankauer in Bargkunstrdt., M Weidmann in Sugenbeim, Hosch in Neißi, Weintraub in Neiße, L H. Sommer in Verden, N. Lublin in Fürfeld, A. Fuchs in Leobfchütz, W. ijlnmenthal in Sieinbeim, Katzenstein in Borken, Wendeim in Volkmarsen, N I. Leermeester in'Rheinbach, M- Weiler in Wüstensachsen, I. Gottschall in Vien heim, A Bender in Darmstadt, H. Goldberg in Lraünschweig, vr. Dessau in Offenbach, Hesck. Freudenbtrg in Nentershausen, Ortlieb in Heidelberg, Siiwheimer in Bühl, Rothschild in Mannheim, Eichengrün in Mainbressen, Heilbrun» (früher in Iba), jetzt in Adorf in Waldek, Müller in Frankershausen. Nachzahlungen: W. Blumenthal in Steinbeim, Maier Weiler in Wüstensachsen. ^Ehrenmitgliederbeiträge: L. R Bischoffsin Paris (25 fl. jährlich), B. H Goldschmidt in Frankfurt a. M., I. Lehmann in Neustadt, H. Schatz in Homburg. Erlös aus Jahrbüchern: Von B. Hause in Eiseiach 3 fl. 30 kr. Spenden: Gesammelt züFrankfurt a. M. beim Fair ilienfeste der Hochzeit des Herrn Phil. Bonn und der Frl. Augüste Oppenheim, Sonntag, den 30. Mai 1868, überbracht durch vr. L. Stein 32 fl. 29 kr., A. M. ein Geschenk 5 fl. 15 kr., durch Maier Weiler in Wüstensachsen, Spende eines Ungenannten 1 fl., heim! von Frau Sidonic Dann, an ibrem Godurtsrage, 19. Juli. 5 fl. ' Frankfurt a. M., 1. August 1d!69. Der Necbner: Leopold Dann. Die erste Synodalversammlung. ' (Fortsetzung und Schluß.) Wir fahren in unserer Berichterstattung über die am Sonntag den 5: Juli staltgesundcne Versammlung fort. In den Textveränterungen in der Thefilla wurden von vr. Landau, vr. Wiener u. A. gewisse Gesichtspunkte angedeutet. vr. Landau will, daß das Gebet. wo es sich un> rin allgemeines Bedürfnis — um Frieden, Genesung u. dgl. handle, auch allgemein sei, d. i. diese GotteSgaben nicbt nur für Israel, sondern für die ganze Menschheit erftcbe. vr. Wiener verlangt, daß wir unS gestehen müßten, daß Jrrthü- »rer, Unwahrheiten u. A. m. in unser» Gebeten enthalten seien, die nicht darin stehen sollten und verlangt unbedingte und rücksichtslose Wahrhaftigkeit; insbesondere müßte jede Spur von Nachegebeten verschwinden rc. Wurde in die Coinmission zur Ueberarbeitung der Gebeteverwiesen. §. Ui und 1 i handelte vom Gesang und der Orgel. Man fand es für.gut, auch diese Paragraphen vor den andern zur Besprechung zu bringen; sie lauteten in der ursprünglichen Fassung: 16. Es soll vorzugsweise auf einstimmigen Gemeindegesang gehalten werden; (wurde einstimmig obne Debatte angenommen). 17. „Es ist deshalb die Orgel zur erforderlichen Begleitung '-«npfrhlenswerth," wurde nach längerer, etwa» unklarer Debatte dahin verändert^ Der Einführung der Orgel und deren Spiel am tFabbat und Festtagen steht ein religiöses Be e't.ken nicht entgegen. Der Antrag von vr. Hirschfeld und Genossen, daß die Orgel auch von Juden (am Sabbat und