Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 31 (4.8.1869)
- Date
- 1869-08-04
- Page
- Seite 364 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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364 ich (arm Dir nichts mehr sagen; di« schwrre Stund« naht. Cilla. gib mir Dem« Hand! So! — s'ist der schwerste Weg meinest Lebens, den ich »jetzt mache. Man wird nur den .Judennicht ven edlen, ausopferndcn Mosch« vor Gericht führen, der * Hohn wird ibtt begleiten, (ein Mitleid! Trauriges Boruriheil... Ich hstttr mich in dieser Sache vertreten lasten, aber ich halte «< für Freundespilicht, Alles zu versuchen Lebe wohl!.“ In den Wirthshäusern der Stadt war heute ein großer -Lärm. Ban den umliegenden Ortschaft'n war viel Bau.vaoolk herzugeströmt, der ersten Affifieusitzung im Lande gegen einen Mörder und Schmuggler beizuwohnen- Nnd dieses Mörder war noch dazu ein Jude! Wahrlich, ein iellenes Schauspiel! Sonderbar! Der lebende. Brigadier war überall wegen qewalthätiger Amtsführung perdaßt gewesen.^ Man hatte also ein dreifach eg Vergnügen — der Brigadier, weggeräumt, ein Jude «ls sein Mörder vor Gerickt und eineDkrsmensipung Nirgends »ernahni man ein Wort de» Mitgefühls für die Wittwe und Kinder des Gemordeten, mxfl mr den Beschuldigten / nur Schadenfreude und roh« Scherz «Fortsetzung folgt.»!nse--at. Ein trüberer Lehrer. Vorbeker une ^rekiger. der seit einiger »Feit einem anderen Berufe lebt, wünscht während der beben Festtage in einer anständigen Gemeinde den Gottesdienst zu versehen. Näheres bei den, Herausgeber dieser Leitung unter Ebinre ül s. Wir können diesen Mann, den mehr innere als änjzere Gründe zu diesem Dienste zu .»reiben scheinen, warm empfehlen. Red. des ,7Jsr. Lebrer." Bon Groüher-oglicher Oberttudien-Direktien con cessicnirtes Prospekte gratis. Beginn des Unterrichts den 3. Oktober d. I. »naben voin 8. Jahre an werden angenommen. Baiteser & Heiäinpfelte. Gmicurrenz-Eröffiiimg. Die hiesige israelitische Elementar- und RrligionSl chrerstelie ist bis zum 1. Oktober d. I mit einem Gehalt von -44>0 fl. anderweitig;u besehen. Fäbigr Bewerber wollen fick alSb-ald unter portofreier Einsendung ibrer Feugnisse an dcn unterzeicbneteu Bor s and wenden. ledern in Oberhessen, den 20. Juli 1369. X. Stern I. Sn einer jungen israelitischen Gemeinde in Nordamerika (Staat Obio) ist für einen jungen israelitischen Lebrer eine angenehme Stelle i tsen. Dieselbe ist mit einem stren Gehalt von 500 Dollar verbunden Da wöchentlich nur mcbrere Stunden hebräischer > »o deutscher Unterricht zu ertheilen sind, also sebr > icl freie -Feit bleibt, so wären für einen inusika lisch . c b i! d e t e n Mann ansterdem durch Musikunterricht i iiiubcften« »och :'>«»<»—l^X» Doll, jährlich mit Leichtig. ' eit zu verdienen. .Reflektanten beliebe» innerhalb 3 Wochen ihre Meldungen und -Fengnnse an K. Marr, Lehrer in Alsheim, Rheinkesse». pcrtosrei einzusenden. Letir- &• Handel s -Institut Offene Lehrer- & Cantorstelle. zu Echzell in der Wetterau. Dem vielfachen Bcvürfnine nach einer ausre chenten Ausbildung für junge Leute für Lehr und ■ Handels fach sowie :ur Pcrbereitung für Einährig-! Freiwillige, eben-owobl zur Vorbereitung für mittlere \ Gymnasial.- Älasstn ürfit das Institut der Uuterzeich- > neteu aeönuel^. ' ' Pen'ion im Hanie des Direktors. I Englischer und sranzönicher Sprach Unterricht, HanoctSwissenschgst, doppelte nnd einfache Buchführung, Wechielrechk und Eorresponcen; durch gediegene Lebrer. Die Stelle eines Lehrers u.id lfaiuors bei hiesiger Dviragogrii-Gemeinde ist zu besetzen. nach dfn 'eistnngSsäbigkeiten des sich darum Bewerbenden wird »in fester Gebalt von 30>> bis .">50 Rtblr. damit verninken, der jedoch durch Reben Unterricht in Musik, Französisch oder Englisch bedeutend erhöht werden kann. Herren, die auf djese Stelle reflectiren, wollen nir gefälligst ihre Zeugnisse einsendcn. Oberste" n. de» 24. Juli 13 ist. Herrn,um Stern, Svnagogen-Vorsteher. B>rantworNick>c Redoctwn und Berlag?i'i, t?n Buchbend.cl in Ecmmilstvn brr C von Joseph Klingenpein, Lebrer zu Ldernheim in Rheinhesten. skar Seiner i» Leipzig. — I GottSleben's Buchdrucker ei in Mainz.