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Der israelitische Lehrer · 1869-08-04 · 31 (4.8.1869) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
31 (4.8.1869)
Date
1869-08-04
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Wochenschrift für die allgemeinen Angelegenheiten des Indenthums und insbesondere des israelitischen ^ehrerstandes. Organ für den Bercin „Achawa." - M 31 Wöchentlich 1 Nu Den 4. August l869 9. Zaljigang. nmer Sifrtfljiibrlidjrr Vbonnrmniteprcis 40 lr — n<;2 L^r. »njdgfn zu I Lgr. vir tititzrtt« Brsl-llungen nehmen alle Postämter und Buitihanklungen an. Die erst e Synodalversarnmlung. übe Die An nah darum zweiinal Resolutionen Sitzung, welche 6 Uhr AbendS, Wir werdest;u sprechen Hab'! Die Versa über die Cultpssi jammlung halb san.mlung vvrlo m.'inen ,ge>tuu>i vorher verkünd eine Menge eir vor und batte die ganze iSrg verbreiteten unl leodienillichen der Person der werden, welcher und ordnen u e>statten sollte, nun die^Frage a xrincipien debalt wie sie die Co» praktische Resuli r l>r. Rothschild und, wenn wir praktischen Culu richtig veclarirfe Vorlage sei. ktiinmung ebne saminlungen erkennen in den andere meiden haben sollf tForts hung.) me der mehrsach anienbirten und in die Commission znrückgewiesenen w oen Unterricht geschah in der vierteiv am Donnerstag den I. Juli. »m stattfand. über diese Resolutionen später noch ,-n. üifinilung schritt sodann r»r Berathnng age. Eine Commission der Rabbinrrver- Thesrn vorbereitet, welche der Vergen, uild welche anch in der „allgrdes Judenthumo" einige Wochen gt worden waren. Außerdem lagerz $elncv Vorlagen über gewisse Punkte Oeiger Thesen eingereicht, die nck über inisation und Tbätigkeit der Synode einige Grundzüge auch über die got- ^ragrn enthielten. Cs mar daher in Herrn I)r. Aub ein Reserenr bestellt die einzelnen Anträge zusammenstellen ) der Versammlung darüber Belicht Juni Beginn der Ver bandln» wn wm de tzsgeworen: Soll zuerst über die Grunde rt. oder sollen die einzelnen Sätze, Mission ausgestellt, u..d die allerdings ,te liefctti.ii, verhandelt wcrdez,? «>err »atte die Abweisung aller princivieUen ihn recht verstanden haben, aller assragen beantragt, weil. wie er sehr r, ejye Vorlage ohne Motive keins Wir sögen hinzu, daß auch eine Ab Motivirung für unsere Synodalvrr-- miger Bedeutung haben kann, und tieser Versahrungsweise einen Fehler, nde Synoden, so Gott will, zu vercherden. w:i > d Die Absliininungkn der Synode haben keinen gesetzgeberischen Jwcck. Cs ist zum Oeeteren beryorgeboien worden, daß ibr ha ptsächlicher Jweck der der Belehrung unk Anregung sei. Es liegt daS schon in dem 'Umstande, daß die ,Freiheit der i^emoin den unbesckränkl bleiben soll und, für sie die Beschlüsse der Syiu.de eben auch mir schätzbares Material bleiben können. Ist also Belehrung die Hauptsache: was nützen uno Abstimmungen ohne genügende Motiviru^,' alie ebne Beehrung? Abstimmungen über solche Fragen über die man eigentlich im Voraus einig ist, so daß bei gar vielen Fragen in den Sitzungen kein Wort pro und contra vernommen wurde und die Svnode zuweilen nur c'ner Adstimmungsmalchinc glich Der He>> s<räsident har des am Schlüsse selbst eingesehen und' wir dürfen für die Jukniisl wohl tiefer gebende und liiser begründ«te Erörterungen erwarten Tiere vierte Sinung - - die erste zu den Cultuodebatten besi-niinte, wurde Abends 9 UI» geschlossen, ohne, daß eigentlich über die Sache selbst »och gesprochen war. Freitag, den 2. Iuli trat man tieser in die Berathung ein, und es wurde beschlossen, die von der Commission der Casseler Rabbinerversammlunq aiisgear'oeitetetr, der Lvnodr vorliegcn'-cn Anträge zur Grundlage zu nehmen. Der erste dieser Anträge lautete: „Alle Vorlesungen aus der Thora geschehen in yebräircher Sprache. Der dreijährige <5yc!»o ist als die zweckmäßigste Art der durchaus notbwcndigen Kürzung der Thvravorlening zu rmpwhle»." .Diesem Anträge stand ein anderer von Lehrer Leerer auS Lübbecke gegenüber, der de» einjährigen CvcluS beibehalten, jedoch die Pentateuchischr« Stücke nur in Auswahl vorzulkien und alle nickt zur öst'entlichen Vorltjuag goeigiut erscheinenden Stücke übergangen z» sehen wünschte. Von Hrn. l)r. Gottheit in Manchester wurde dieser Antrag in würdiger Weise motivin. Cr sagte, daß der dreijährige CvcluS den Bruch, den die religiösen Paitcirichninaen in Israel bervorge

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