Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 30 (28.7.1869)
- Date
- 1869-07-28
- Page
- Seite 350 (sequence 2)
- Language
- German
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350 Präsident Simon besonders dem Herrn Kohner jden Dank r.er Per'anmllnng votirt, erklärt ecr Herr Vorsitzende' oen erlsendeinsch-jüenchen t^emeindetag für geschlossen. - . ' ' Der Schrist'übreV: Der Vorsitzende: Alinaeniiem, ' M. K ebner. Wir le:--en .iliui wieder;n den Ve'rbaiivlnngert rer Dvned-e;i»<:d und kö'.i«enuiichinmb'n, ei :f den ♦'•vrchltar? rer »reiten ^ntzruig iln-nUnifvinnen, n:n einen inlcrefse.nten ->wi'chens.ikk, welcher der Bnchlnüfai;i:ui voran-: aing, tzoch no Herr Gron:>{ bl in er Ariftia A.-rrüo' von . B >!gicn!?."!’,»"> g!-e, .an -die Discni auch iü frc:.: rer Sruadw g efnbr: wepdrn! dürfe. Der Aon rag wnee .- unter ruuscheud-en! Beifalle | anarno mmen. Do werde ' Cilil in der? 'n-ed' reu fraiichj ch und englisch gesrrc ch. I, >l!Id c:- war p eso. Veiiam 'nliliig e'n' rea'brle.ft- - gi-d e:::e>- der erbe. een-! sten u --'-eil der cren eär .düdeilh.' i, ,w e! . . -." wir : nicht aernig beione't köni u'll. Do. v'Ml in Bü! . ',er - fein. -- Staates.. '>n:schr j.i Deutsch! n-.e, üi-rai! tz' i d ' ln ,<.a kreid','..'llune ln .'has.la nd -r li - bi ras Vm-.u, wo er geboren, -r.'ö sein- (v; ".n. gelebt u w -v.i’l ton. .das ihm ras Bürg».recht ben, reue n Sv rach ' CV j sprl^l. >*«;!»:'.i. mir cor gesa ,muten B : o e n b e i pt;.;? durch'. w'N -Bek 'iiuk:' durd' die »n'.:,s ic 2 ('i.ainn » nn.'b das r ngiö I'eoesi. Sie Bg di- -b: . bür - mit em kke I, u-'e n dem:! V.lit! Gtanerns nosl-.'n "nmiehn '-gen ij.!e b'i re' i'fu r-ijt 'iK'V ■ firrii e B. e. nkd. -g, ne ' Mgi'tig'n »i i g'-eben, i f.iU daü, r: - b.'f'ärch.en U'ä'.ida - 7 i * 7 eb'.'-ngen;u.'i Eineir di- »in:d>l::eb.n.i:: die Piiich' n zum ü » ei and - mir - den r 'ltzVö ' ,i Psli chien i e ln <j . nfliki ge u lonnren. <v :- v. Niemand-. n ti-.-geiiÜen,- Betväit.a :ii ’pvodifi! 'Di"se Sprache brr it..r|ihvo Lor-chligung iui. Getrosbau'e. in' den;üb::'chentzi-'U gionswissen;chn:ken: .für das deben' der »»echn'll bat ie nur '.Kedentung ai; die Spruchder gion. ale fccKj.r;- Erde - der Väter, als gemeindaine goii-escienn.'id-e 'S brache. . . So war-ideötz ni der Bcit'rednnia über diese Dclaralion — und dann lag eben ihre Bedeutung, und das hak auch ibre eiunimmige Annahme wohl veranlasu — ein <'’?a,?nfaö ausgesv! ochcn gogey die nilramoncanen une rüctiebrttliich 'n »'Hü^'e. gegen — d.1s l a i c i n.jji d' e t'cncit, das iw;>i eiuei:, der gegenwärtigen t-'es-e!!scha.ft, den staatlichen (»ilirichinngkii nicht atännuen Standpunkt emuiuebni-en berufen iein wird. Die Drcla.rchtzon warmebr ein Panier nach Augen. als von besonderer Bedeutung naed ^nncu. da eine Disfercn; in der Lache selbst wohl untzer een Glaubensgenossen durchaus nicht anstusetzen isrs, eine Debatte über die einzelnen Sätze also nicht sratlsinden konnte.! Dem 'Antrag tos Herrn Or. r'. Pbilippso . schloß' sicb ein- AiUrag von Wollner und '^enonen a». welcher lautete: „Die Versammlung wolle erklären, das; sie?ei Heilung der Ucbeksiände, die vorliegen, vor Allem reu ^nlammenbang mit Bibel und traditionellem Schrifteiitbnm aufrecht;u erhalten bemüht sein will " lieber die Nothwendigkeii und Nützlichkeit dicsss Antrags erhob sich eine scharfe Debatte, die jedoch sich nur' auf eie Vorfrage, ob derselbe nberbauvt und insbesondere, ob er jetzt;ur Discnsiion genellt werden sollte, bc:og uns dal,er für die Berichterstattung kein Inicreise-bat. Wir dürfen fron jenr andenken, das, wobl eni sehr bet-ächili.ber rtn-il unserer -gcit mit sold'en ^ormjbagen wir inödren fast sagen: v raenrer w.trac und wir nnässen allerdings an die tolger.Agn Svnoden die Aufgabe slctl.n. dicic par:a:nen- _[ f:u aineeüand' uid't verbebteu, dar; die ^riedirii::.; vetzi ,<or::!tragen N'd-t allein io viel -lei: in flniprnck nalnien. da solch-' doch einmal nid': :ni:n?r|'u nm-;e'be>: >>>.'. wann die t-uid äfirordnii-ig enlw der-dain -rängt oder im Si'ch? iä-:. .Vielmehr wurde' die rarlaii'.cut^is'.ae B wegnna vi«:f'ch du-» den Unsl-.nd 'gebinkorf. -an weder für U-nerricht noch für den l> ilmS rin.- genügende Vorl-ge -emachl war. Denn Anträge ob.:. Mo.i.-e neunen wir leine genügende Borlage Hr. I»r. üiothschir-d machte daran-aunnert-am und seyro sich tatr einer de, iüi'nen Berarbung ent .ege.! Aber man .e- 'chieü -'ich. t-elbit ^.A'-us des Prän'denkeu. dieser Ginn.'-t. Man war .ben bemübr, ineni rate nach H-.uko.;u bting'». und io versuch:' m'an 'aa.: 'an'»' untre: vu:: auch uim'M'ulaiia.e 'cheifti di- Beruh:' .-.nid» genügend anfgeklätten ^aietp-wlikuiii vor- - und »rar nutzlos. Dafür wurden bmn auch - . ti-efchich die mei'.'en Anträge von-'Wichtigkeit von rer Tagesordnung abgeietzl und einer tfiommissio» und d'r nächsten Snnode überwiesen. N'ch solchen ^rlfa.briing n crtlür:e da,in and' vn Prä'ident in 'einer S-ch!ns;rede ganz im ^inversläadni,se mit Ncib 'schild's ursprünglichem Anträge, das; für.die Ankunft mclivirtc Anträge srübt-ei ig vor Gröisnnng der Sv- »od-e publicin were-'n sollten, n n eliedmer und Hörer -genügend vo:bereitet erscheinen;n lasskn Die al eba'eige ^nanarisfn.rhiiie eeo Antrags wurde id'lieglid' äbgeleoul uns der Herr Präsident setzte die N-iiglonsunterridnstragc auf die Tagesordnung. Unsere dieser werden sraune», wenn wir ihnen sagen, das; uns -diese Verhandlungen am- 'Wenigsten befriedigten und dag wir darüber am Wenigsten;u sagen wissen, obwohl sie sicher für uns das ,,rösche ^»leressc hatten und wir natürlich riese ierage als die wichtigste betrachteten. Wir erkgunteu mit Vergnügen, datz sie auch von den übrigen Mitgliedern der Svnode als die (^ardinalfrage aufgefasik worden ist. Dennoch ist eigentlich gar nichts erreicht worden. Die Unterricbtskommisnon, die Herren Dr. Herrbeimer,