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Der israelitische Lehrer · 1869-06-09 · 23 (9.6.1869) · p. Seite 294

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
23 (9.6.1869)
Date
1869-06-09
Page
Seite 294 (sequence 2)
Language
German
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294 Her?!? ret. i>eriamm(un;] der berühmt? jüdische Theo.?'»: werke ob Eurrr Ergensckaft als Lehrer ein Auge tuorütken. ich werde deshalb Enck nickt nueicblrcHcnl Ick -bin Ich! Seit) Ihrs aber nicht, seid Ihr keine Theologen — so habt Ihr nichts ea It lhun k Dock halt! Hört Ihrs, Ihr Vorsteher, Ihr' t^einelnkeoi'. treter? Ihr seik doch auch keine judisckibeelog.'chen Gelehrten, was sollt und wollt Ihr auf der 3nnooe, wie kommt Ihr herein? Wir wüftlen nicht, was e r oitf kerjelbeir sollte, so sagt Herr Or. Ph. Wollt Ihr .etwa;tt derfelhen Seitenthüre hinein, wie die deptnirten Lehrer? 'Arme, nickttheoloqiscke Deputirle, gibt Acht, dass Ihr nicht die Dupirten «erdet! „Wenn der ,vünt hineingeht, so.soll er hineinzehn auf dem Wege durch die Halle des Theres, unk. auf demselben Wege hinausgehen. Kommt aber das Volk des Landes — — — — 'o 'öll mau hineingehen burck das Nordther, hinauSgeheu durch das 3üktbor." 3t- 'prack der Vrophet Ie;eckiel. — ES soll lange her sein' Ha hinein, kort gleich wieder hinaus, nickt umschatten! Was habt Ihr da tu thuu? Das '.üeiickr Leben der Gegenwart bedarf tu seiner Entwicklung und Neugestaltung in den Gemeinden einet wohlorgam'i'tteu Neligionsschule und der 3onagoge,;n.ibrer Erhalinng wieder, einer wohiorganisirtkn"'emeiirket 2.buie und 3nnagoge sind die inneren. r:e tpeineiiide ist der äußere Faktor. Hie 3ckn.e. das 'tn-d die Lehrer! Will ras-. Indentbliin turütknelien gegen eie übrigen tortschritt lick gennruen Klasien-der gegenwärngen Gesellschaft? Will, es een Lehrer, . eie 3ckule. abhängig .nacken von eii:-:.i-nengescha't-euen ^riesternand, von einer Hierarchie? - 'Will, die Lt-tzode sichverbinden in Be;ug ans die Tcku.e it-.it reit Fakloren der Nearnon, mit den Ultramo":a:.!e::..::.it reu .lbegnlatiomännern f.e-n'. aus dieiem Wege werden sich unsere erleuchtete::-Rabbiner nickt sühren tanen t es würde dann r 2vn.od? teni neiib. ingendes. leut.vort'chritt?- nnd te^en.rr rl tin. ' L.-'r wi'ieu :t:.b!, welche vonbeiden Irigen die 3-nore a.s d-e bedentensf anerkeniten wtrdt die Lnnageg'e- oder die Lcku'.nage.' Wir wollen nickt behaut. k aß -dw Unterrickt-kr.tge wichtiger sei als die 3t na-egenve-örm, Aber, was wie bebauvten und was wtr iino re"en. übertengt auch eie Vtr>a:nntlu»a ar.t-a anneü :t".:ü, .'<!!» 2nuatogettre'cr'.tr bleibt r- * 2:t . wenn -nickt u:t»>! ■::: K'itkern'' regere Gxr-'a.'ui-et: .'.-I.-.'N'w.d.-'s-ck -:ir die Tvna-.vae tvrilibe. rette:'. ’Ju' ^.... »eh!.: s ' Ä!>e — vHu ’ als auch über die Forin und den Inbalt, über die Met thode des Religionsunterrichts Anträge gestellt hat. i Von allein Anderen abgesehen — die 3onode hat kein > Recht, hierüber t» dehatttren und Beschlüsse tu fassen, wenn ne nickt berufene Fachmänner darüber gehört bat; und die berufenen Fachmänner, das und nur l die Lehrer! Machen die Theologen einen Nnter- , schied twischen theologisch gebildeten Männern und ' Lehrern — und jüki cke Theologie ist ein nock nicht strikte;u beantwortender Begriff — so haben die Lehrer daS b i n o r i f ch begründete Recht, einen großen Unterschied;u machen;>vischeu Theologen und Pädagog'». Damit Hoffen wir der Theologie als Fachwissen nicht;u nahe tu treten! Entweder bleibt die 3chu'.e aus der 3unoce — unk daun in diese ein Gebäude ohne Fundament- oder die Lehrer haben alS solche ebenso wie die Rabbiner und theologisch Gelehrten das Reckt, o-> ips-t dort;u erscheinen. 3o nriheilt — wir können dafür Beweise bringeir > — der gesammte nrlheilssähige, selbstständig denkende Lebrerstand, der tick. selbst emancipin Hat. Wird kiese Tnnode diesen Ansprüchen >: i ch t genügen, so wird die Geschickte über die gegenwärtige Synode, die Herr!»r. Philippioit verpfuschte,;ur Tagesordnung ühcrgeheu und — füv die 3pnodeder Iukunn wird Raum werden. Die 18. allgemeine deutsche i^ekrer-Versammlung. .j Berlin im Mai l^iO.! Wenn bei den Leiern vcS „Israel. Lehrer." wie : bei Genossen des Lehrerstaudes überhaupt, ncher ein reges Interej'e ngv bedentnngsoolle rinv einflußreiche! Vorgänge im <^.'iai:nntgcbiete der Lehrerwell, zunächst i eer deutschen Lehrcrwe!:, voranszns.'ven ist, so wird j es ihnen nut> erwünscht sein lönncn. über den Verlaus' ■ der in dieien Tagen hier sratlgeinadenen. für 3chnli und Lehrihäligkei: geioiß nickt ebne s^inslns; bleibenden l R. a!! g e in e: n e n den', scheu L e hr erv c r sa m »>- i l:ing ans unmittelbarer Duelle, d. h. von eitlem : Mitgiiede rer Versaminlilng >'elber, einen gedrängten! aber treuen Berickl ^n erhalten und deübalh gt.auhc ich, 3'k werten mir bereitwillig einen entsprechenden Raum Ihres - Blattes für eine fol.be Mittheilung gewähren. - Habe -ch unu in Ihrem Leserkrei'e. insb.'soiidere.bci L-.hr-"ii. eG solckes Interesse für t:e Thaiigkeit der eben beend-ete:: großartigen Lehrervrvs'.nt-ltl.litg 'itt Allgemeinen und wohl Mt Reck: veransselzen können» 'o giaude ich., roß gerate -nr Ihre Leser a.s jüdische Leh.e. es . on gang He>o:-'dere.ir I-.t'.-re'-; ' "n dürfte. t

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