Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 20 (19.5.1869)
- Date
- 1869-05-19
- Page
- Seite 274 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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274 Y Anleitung;um Sebbslstudiu m der sranzöskscheu Sprache. Mir besonderer Berücksichtigung des jtti.oi mündlichen Gebrauchs derselben. Erläuterungen zu den einzelnen Sektionen des Lehrbuchs der franz.. Sprache von H. Schul;. Hamburg, Hermänn tzriming. Wir konnten ans der vorliegenden Schrift nicht die Ueberzeugung gewinnen, das; das Selb st st u d i u.m einer sremtcn Sprache ein Ding der Möglichkeit sei. Eine fremde Sprache muss gesprochen und vorgrsprechen werden, wenn sie 'erlernt iverden soll. Es ist an und für iick nicht möglich, die Betonung genau zu bezeichnen, eben >o wenig die Laute. Dann aber auch ist natürlich käs, waö man bört, in ganz anderer Weise wirksam, al? das, was man lieft. Und nun noch-gar'in 8 Monaten bei 4 Stunden wöchentlicker Arbeit rick'tig französisch leien, sprechen und schreiben zu können? - Lehrbuch der prattischen Methodik für Schulamtszöglinge. Schullebrcr und Schnlanfseber, von Georg vluy. J l. Band, ftweite verbesserte und veranebrte "Auslage. , Wiesenfteig, 'Druck und Bcr- . lag der Scbmid'schen Buchhandlung. IsßS. Es i't ebenso sebr für die cheukenkcn Lcbrcr und Recensentdn als für den Herausgeber und Berlegcr eine ietrene Genugibnnng, dast dies Werk innerhalb dreier Iabre nun infeiner zweiten Auslage vollende: vorliea!. Wir haben zu dem, was wir früher über dasselbe sagrm.'nnr wenig binznsügen. .Wir kennen kein Werk ähnlicher Art, das au praktischer Brauchbarkeit dein vorliegenden vcrznzicben, kaum Eines, das demselben lfteich zu stellen wäre. — ES ist eben ein Werk, das dem angehenden Lehrer den Dez zeigt, dem praktisch geübten in Bcrlegenbeiicn Auskunft gibt., dem, Schnlanfseber Leigt, was er zu fordern berechtigt'ist. Mögen Alle daraus lernen! — Klar bündig, eiirgebend, werden fämmrliche Unterrichtogegenftände behandelt, die Auffassung is: neu und doch wieder auf 'scheren Erfahrungen beruhend, von allem Maslosen .wch fem haltend. 'Wir sehen «den, eS ift das Wer: eines'stels an feiner Bildung arbeitenden. in seinem Berufe lcbciiten und für denselben begeisterten VehrerS, eines erfahrenen Schnlmeifrers' in der höheren und edleren Bedeutung des Werrcs, cs is: dse Arbeit eines nimmer Siilleftebcndcn. — Möge e? viele geben, die daraus lernen wellen. Sicher ift, rast All, e daraus lernen können. D : c B e r g a n g e n ft e i k n n d «ft e g e n w a r : d c rd b ' ll s und se i n e r org a nisch en Lebe nsformen.' Ein prpuläres Lesebuch zum Selbftn:irerr'ch:e in der Geologie vcit L. Schinerer. Mw einer eo'crirr-'n Ka.-ck, .5 Einzelkläuern in C'ci-v "d--,:: ::nr zwo!' in rr: Tert gedruckten Holzschnitten. Heidelberg. Lerlagsbuchhandlnng von Fr. Baffcrmann Die Geschichte der Erde, des Bodens, anr dem wir leben und uns bewegen, ift wobl eines der interessanten Gegenstände, mit der »ich denkende Menschen beschäftigen können. DaS vorliegende Werk, entstanden ans einer Reibe von Vorlesungen, die der geebrte. Herr Berfasser in Mannheim und Heidelberg gebalten, fübrt den Laim in diese interessante Wissenschaft ein. DaS Buch ist' wabrbast populär geschrieben, klar und leicht faftlick, eineStbeils obne den wissenschaftlichen Ballast, der für den Laien nur störend sein könnte, andrerseits dock wieder in dem würdigen klaren rone, die Grnndbegri'sfc gebörig beleuchtend, im Ganzen ilicszend und anregend, wie es dem Gegenwände angemeft'en ift. Die beigegebene Karren und Faseln veranschaulichen den Vertrag in dem vorzüglichen 'Werke, das wir denkenden Lesern aus 6 Wärmste cinpseblcn. Die geistige und körperlich? Erziehung der Mädchen. Bon Ang. Knigge, Lebrcr an'der Sladttöchtcrschnlc ll. zu Hannover. Mit einem Vorworte vom Direktor I)r. MerrcnS. Hannover, Verlag von Earl Maver. ISO"1. ' «Einsichtsvolle Bcnriheilcr nuferer Beit und ihrer hervorragenden Erscheinungen ftiininen überein, säst die Frauciivildnngs- und überhaupt die .eräueufrage zu den brciliieutsten der «Gegenwart gcbörr. Es must daher jedes besonnene Wort auf diesem Gebicie dankbar ausgenommen werden. Das vorliegende Büchlein enthält für die Erziebnng in jüngeren Iabren der goldenen Regeln viel. Manches wird manchen Müttern , für eie solche Bücher ganz besonders bestimmt find, a»s altbackene Weisheit erscheinen. Aber man frage koch einmal in der Familie nach — die, wie der Verfasser nach Hegel sagt „das wichtigste Element für eie Erziehung ift" — ob da auch wirtlich die natnrgemäfrcftcn Regeln der Erziehung in Anwendung kommen? Sb für Manche die Mntterrftichien wob! die beiligften ftnk, die allen andern, auch den „gesellschaftlichen" vorangeben L ^>ch glaube, man sollte eine gewissenhafte Mutier anck daran erkennen, käst sie diesen und ähnlichen Büchern neben mindestens dem neuesten Morcroman einen Vl.nz auf dem Bncberiische gönne. Wie viele unserer i. g. gebildeten Müncr werden dies rhnn. werden Efttuld genug haben, ein so belehrendes Buck zu leien? 'Viel darin , wobl das Meiste, gi!: übrigens :nch: allein bei Mädchen, ftmdern * lüp; iid) auch ganz gut anr die atnabeirerziebnug anwenden. Wir keinen uns jcdcch'nich: ver'wien. hier eine An- 'tcht au^-uirrecken, die . ieltcich: , ven Vielen getbeilr werden mag, u.k des.'«ackdentenc überaus wertb ist: li i; [ c 'Je K nal : nrr;: l h n r. g i c « r chweg