Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Lehrer · 1869-04-14 · 15 (14.4.1869) · p. Seite 231

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
15 (14.4.1869)
Date
1869-04-14
Page
Seite 231 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/4896751-5428712-5432006--2395-4898754
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

231 Herr Albert Sefcn: Meine Herren! Es ist eine Kühnbeit von mir, nach der beredten Ansprache, die unser erlauchter Präsident vor dieser so iheilnehden Versammlung gebalten, noch das Wort *u ergrei fen. Er bat Ihne» einen Plan mitgetheilt, eben so einfach in seinen Grundlagen, als fruchtbar in seinen Folgen. Um Zhntn Alles zu sagen, was aus diesem Boden, der für immer den Namen deö heiligen behalten wird, bereits geschehen ist, »ins; man weit zurückgreisen und Namen ansübren, ui» die erlauchten Kämpfer dieser edlen Sache für die Dankbarkeit unserer Glaubensgenossen Izir erhalten?" Bald sind es! 00 Fahre, dag Sie, Herr Präsident, ncb mit Sir Moses Montesiorr in jene Landstriche begeben, um Einspruch erheben;n Gunüen verkannten Menschenrechts, und um der Gerechtigkeit einen Sieg ,u gewinnen, der ihr gebührte. Sir Moies ist der Erste, der den Gedanken faßte, 'die heilige Stadt durch Liebe und Woblkbätigkeit wieder aufzurickten und der. um den Preis großer Opfer, Alles tbat was damals Feit und Umstände gestatteten. Rabbi Iebuda Touro, im Lande der Freiheit, in Amerika geboren. widmete sein ganzes Vermögen den Fwecken des Unterrichts und der Bildung und bat eine 'Suinme von 250,000 Franken für Jerusalem gestiftet. Die Summe wurde verständiger Weise dazu angewendet, um vor den Thoren von Jaffa weite und getänmige Wohnungen für ungesäbr 50 Familien herzustelle». Die Famil'e Rothschild bat vor 15 Iabren, den Trümmern gegenüber, die von dein hochverehrten Heiligthnme unserer Religion übrig geblieben, und unter dein Namen ihres würdigen Familien- Oberhaupts, M^yer Rothschild, ein Hospital errichtet, welches eine wahre Mnsteranstalt für das Morgenland geworden ist. Da iiebt man täglich Juden, Christen, Muselmänner berzneilen, welche nebst der Hülfe der Kunst, auch die nöibigen Arzneimittel erhalten; nahe all 7000 Richtisraelitrn komme» jährlich dahin, ebne daß man ne je zur Verltrstung ihres Glaubens zn überreden inckt, wie dies doch zuweilen in einem andern, dem Berge Fi-m nahe n«geiider auck den Indens geöffneten Hause geschieht. Deb-zü künfrige König von England, der russische Großfürst, französische und österreichische Prinzen haben z'n verschiedenen Malen >dieseS Hans besucht und die unermeßlichen Dienste! anerkannt, welche diese gastfreie Anstglt der leidenden Menschheit leistet. Ich sehe hier noch einen unserer College» anwesend, Herrn Erlanger, der ^sich mit mir des rührenden Schauspiels erinnert, das stattfand, als im Jahre 1854, am Neu^ncndstage des Monats Ab, dieses Haus eingeweiht wmche: es war ein Festtag in Jerusalem für Alle ohne Unterschied, Israel batte feine Fahne wieder aufgerichtet. Eine Arbeitsschule kür Knaben und eine Töchterschule, Letztere seit drei Jahren auf Kosten der Baronesse Lionel von Rothschild unterhalten, sind, nebst einer Stistnng der Baronesse'James von Rothschild für Wöchnerinnen, untrügliche Feichen der fortwährenden Sympathie, welche die Kn,der Jsrael's für die Wiege ibreö uralten Glaubens hegey. Run muß ich noch von einem anderen Greise sprechen eS gibt nur Greise in dieser Frage m?' -rno pns, - '“*12’ u\33x rnsm *n o-33 ö’ror ,r,w 5:333;o«o ‘ .332*2 5121:1 mp „Der Gerechte blübt wie eine Palme, erbebt sich „wie eine Ceder Libanon's, hat seine Wurzeln im „Hause deS Herrn. blübt im Tempelhofe unseres! „Gottes und bleibt in's Hobe Altxr jngendstark." < Fortseynng: in der Beilage.) Anzeiaren. 'A u§ der Hinterlassenschaft eines befreundeten Eollegen .sind mir die folgenden Bücher z!»,. Verkaufe übertragen morden, die ich preiswürdig abgebe; die Werke stnd. sämmtlich gut gebunden nnd coinplet.!3"22'3 mit Bartonnra. und Dosepstot, sechs Bände-, coinplet, Fürth, 3"p"p".3. 7>pi rpmit 2,3! ’na und 5,-13 vrr, gr. Folio. C’Ti n-,N mit o,333.x 5:2 nnd in 5:2 „ „ 5C'3-p3 Haplnora-Eommentar. Amsterdam. c-2.x 3i3-ip, Lublin. , alle Fürther Folibansgabe mit jüdischdeutscher llebcrsetzung;2\xr,3,o:, Haptbaraccmmcntar.; Altona. -2*\o 33 mit jüdisch-deutscher llcber'eyuiig. 33:2*3 die Sedarim 0-2*: nnd pp::. Lsgch, WilinerSdorfer Ausgabe. j 3-33-1 -rsr, Frankfurt a. M. l Eoinus. zu Raschi). I j .3P2V n3m, Fürth. j bctsn 33x3, Rödelheim. -'Sion' x'ipn 513.3 mit Tephilla und Psalmen »defekt). o*'3>3 -33 op dx-o- .-cheo 3-10, Rödelheim. 0"3 3—x Amsterdamer OktavanSgabe. Biblia Ilebraica, Tauchnitz in Leipzig, Sterotyp-Ansgabe 1.-30. G e se n i u ö, hebräisch-deutsches Handwörterbuch (kl.) Leipzig 1815. 0'33p 512*3 .3310 '30p J1tS*3 31230 0'V3V,3 3s\x (Benscw, 3 Bände».

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.