Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 52 (23.12.1868)
- Date
- 1868-12-23
- Page
- Seite 320 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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320 berechtige, Erfolg bar, was kaum geschehen wird. > Ueberhaupt will jeyt Alles einjähriger Freiwilliger werden und bricbt Krieg aus, so werden wir jüdische; Offiziere genug baden,, »denn die Freiwilligen unfrei-; willig sich nittt dabin begeben werden, wobin sie! früher Druck und Zurücksetzung getrieben haben. Zürich, 0. Tecember. Der Kirchenartikel (Art. 68s lautet in , der angenommenen Fassung: „Die Cultus- und Lehrfreiheit ist gewährleistet. Die bürgerlichen Rechte, und Pflichten sind unabhängig vom Glaubenebekenntisse. Die kirchlichen Gemeinschaften ordnen ihre Cultüsverhältnisse selbständig unter Oberaufsicht des Staates. Jeder Zwang gegen Gemeinden, Genossenschaften und Einzelne ist ausgeschlossen. Der Staat übeimimmt im Allgemeinen die bisherigen Leistungen für kirchliche Bedürfnisse. Für die rein kirchlichen Bedürfnisse der Kirchengemeinden sind nur diejenigen' Gemeindebürger steuerpflichtig, welche der betreffenden kirchlichen Gemeinschaft angehören." Art. 70 Handels von der Wahl und Besoldung der Leb rer und lautet: „Der Staat besoldet die Lebrer im Sinnemöglichster Ausgleichung und zeitgemäßer Höbe der Gehalte. Die Lehrer und die Geistlichen der vom Staate unterstützten Genossenschaften unterliegen ln der Regel alle sechs Jahre einer Erneuerungswahl. Diese wird jedoch nur vorgencmmen auf schriftlich eingereichles Berlairgen von einem Trittbeil der Stimmenberechtigtcn. Die bisher definittv angestellten Lehrer werden nach Annahme der Bersassung als für eine neue Amtsdauer gewählt betrachtet. Die Frage, in welchen Fällen und in welchem Maße Entschädigungsansprüche durch Nichtwiederwahl erwachsen; wird durch die Gesetzgebung erledigt." . > Anzeigen. Beim Unterzeichneten ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: ■„ Die traditionellen Synagogen-Gesänge herauögegeben von R. H. «atz und L. Waldbott. I. Heft. . Preis 3 4 Rthlr. Dieses Werk dürfte manchem der jüngern Herren Lebrer willkommen sein. Frankfurt ä. M. I. «auffmann. Soeben erschien und kann durch jede Buchhandlung bezogen werden: Japhet, J. M. D’nSiZ? pHTO praktische Aufgaben beim Unterricht in der hebräischen Sprache. 2. Thkil, Broschirt 30 Kreuzer. J. Kanffmann, Buchhandlung. Frankfurt a. M., Juli 186^. Spielwcrkc mit 4 bis 48 Stücken, worunter Prachtwerke mit Glockenspiel, Trommel und Glockenspiel, mitHimmelöstimmen, mit Mandolinen, mit Expression u. s. w. Ferner: Spieldosen mit 2 bis 12 Stücken, worunter solche mit Necessaires, Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographie-ÄlbumS, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Cigarrrn-EtuiS, Tabaks- und Zündholzdösen, Puppm, Arbeitstischchen, alles mit Munk; ferner Stühle, spielend, wenn man sich setzt. Stets das Neueste empfiehlt H. Heller in Bern. Zu Festgeschenken u. dgl. eignet sich nichts besser. In keinem Salon, an keinem Krankenbette sollten diese Werke fehlen. Preiscourante sende franco; auch besorg« Reparaturen. Lager fertiger Werke. An die israelitischen Ueligiouslehrer in der Provinz Nassau. Unterzeichnete finden sich veranlaßt, ihre Herren Kollegen in der Provinz Nassau zu einer Conferenz einzuladen, welche Montag den 28. Dez. l. I. Morgens 10 Uhr zu Limburg a. d. Lahn im Gasthause des Herrn Walter daselbst, behufs Besprechung wichtiger Schulangelegcnheiten, abgehalten werden soll. Friedberg, Lehrer zu Nastätten. Last», „ „ Holzhausen. j Morgenthal, „ „ Holzappel. Levi, „ „ Bad-Ems. Briefkasten d. Redaktion. Herrn Sch. in K. Erhalten! Dank, innigen Tank! Sre haben mich verstanden. Verbieten auch die Umstände eine öffentliche Sammlung, so wollen wir doch unsere'Schuldigkeit thun, und den leidenden Bruder nicht darben lassen. Verantwortliche Redaction und Verlag von Joieph Klingen st ein, Lehrer zu Odern heim in Rheinhessen. Für den Buchhandel m Eommisfion bei Lstar Leiner in Leipzig. — I. Gottsleben's Buchdruckerk^in Mainz. <