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Der israelitische Lehrer · 1868-12-16 · 51 (16.12.1868) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
51 (16.12.1868)
Date
1868-12-16
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Zeitschrift für die gesammten Interessen des Judenthums und 'insbesondere H'e s israelitischen Lehrer st andes. Organ für den Verein „Achawa.' M 51. Den 16. Dezember 1868. 8. Jahrgang. Wöchentlich 1 Rümmer Vierteljährlicher Lbonnemmtsvrei» 4V kr. — ll*/2 Egr. Ln,eigen ja 1 ögt. die Petitjeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Achawa. N ovember-Kinnahme. Spenden: Don Hrn.. Gebr, Sulzbach in Frankfurt a. M. 50 fl., Hr. Lehrer Nathan von Lorsch von verschiedenen Gemeindegliedern beim Aufrufen zur Thora 2 fl. 80 kr., Hr Leop. Dann zur Erinnerung an den 14. Oktober 5 fl., derselbe zum 16. Jahrestage seiner Hochzeit 5 fl., Herr Rathschreiber Perlen in Möhringen 1 fl. 30 kr. Freiwillige Jahresbeiträge: Frau Rosa Lottmar in Frankfurt a. M. 5 st., Hr. evangelischer Pfarrer Fritz in Odern-heim 1 fl. Ehrenmitgliederbeiträge: Hr. Ignaz Lehmann in Neustadt a. H., Herr vr. F. Neubstrger in Frankfurt a. M., Herr vr. L. Geiger in Frankfurt a. M., Herr Wolfart in Homburg v. d. Höhe. Mitglieder-Beiträge: Rothschild in Mannheim, Nathan in Lorsch, Cahn in Sarstedt, Friedberg in Niederwiesen, Katz in Emmerich, Goldberg inj8raunschweig, Julius Lippmann in Gernsheim, Spier in Gemünden, Lutz in Rauschenberg, Lissard in Amöneburg, Hahn in Holzhausen, Schilling in Marburg, Plaut in Gießen, Stern in Nordeck, Strautz in Grün stadt, Alexander in Obrigheim, Joseph Wolf in Lampertheim, Strautz in Königstein, Aron iw EsenS, vr. Dessau in Offenbach, Friedberg in Nastätten, Friedberg in Coblenz, Klingenstein in Odernheim, Selinger . in Lübz. " Neue Mitglieder. Philipp Lewald in Barch- - selb, Heine in Herford, Ehrlich in Mutterstadt, Kleemann in Schmalkalden. Achawa. Brandeis in Wörrstadt fl. 4. 31 kr.; Spier in Gemünden fl. 17. 30 kr.; Wimmelbach in Wolfenbüttel fl. 1. 45 kr.; Stranß in Königstein fl. 3.30 kr.; Eisenmann in Blieskastel fl. 2. 10kr.; Kahn in Holzhausen fl. 2. 55 kr.; Strautz in Grünstadt fl. 15. 48 kr. Der Rechner: Frankfurt a. M., 6. Dez. Leop. Dann. Die Kriedhofsfraze in Alzey, oitt> die * Aufhebung gesonderter Begräbnißstliitze für Israeliten. Eine religions-gesepliche Erörterung. Von vr. Nothfchik». v " “T" (Schluß.) ■ Die Vereinigung des jüdischen und christlichen Friedhofs innerhalb derselben Einfriedigung, wenn auch die Gräber der Juden und Christen noch räumlich getrennt gehalten werden, »je sie hier und anderswo seit neuerer Zeit Statt hak. bäite^früher um so mehr aus Furcht vor religiöser Nivelliruug perhorrescirt werden köilnen, weil auch in politischer und socialer Beziehung Juden und Christen noch mehr getrennt lebten; aber jetzt, da die Erfahrung gelehrt, hat, »daß eine solche Befürchtung grundlos, das jüdische Selbstbewutztsein durchaus in keiner Beziehung grfchwächt, vielmehr inzwischen vielfach gehoben worden ist, dürfte eine solche Rücksicht wcdl viel weniger ihre Berechtigung haben. Daß für Einzelne aus solcher äußerlichen Vereinigung der Juden und Christen eine Gefahr entstehe, indem sic in ihrer Urtheilslosigkeit auch .auf die Aufhebung aller religiösen Unterschiede Hließdn könnten, ist möglich; aber solche' Trugschlüße sind ebensogut auch bei dem socialen Zu'ammenleben der Christen und Juden denkbar, iCin prüfendes Urtheil dürf auch solche Rücksichten nicht außer Acht lassen. Äuf die allgemein« und religiöse Bildung der Zeit und Bevölkerung wird es aber anjkommen, in wie weit eine, solche Rücksicht bei den Gründen für oder gegen die Entscheidung mit wiegt. Eine andere Berücksichtigung vom Standpunkte des Gefühls verdient der Sterbende, welcher eine solche Vereinigung der Gräber für sich perhorrescirt und Belehrungen über seine Anschauung nicht mehr zugänglich ist.. ES erscheint hart, einem Solchen die Stunde des.Todes durch derartige Gedanken erschwerest

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