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Der israelitische Lehrer · 1868-11-25 · 48 (25.11.1868) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
48 (25.11.1868)
Date
1868-11-25
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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er IsrseMlsrke AeKrer. Zeitschrift für die gesummten Interessen des Iudenrhums 0\ und insbesondere des israelitischen Lehrern y^d e s. Organ für den Verein „Achawa.' jfd 48. Den 23. November 1868. 8. Jahrgang. Wöchentlich 1 Nummer. Vierteljährlicher Abonnementspreis 40 kr. — 11 *.j Sgr. 2lnjfi<;ur ] «;.v. die peritinst. 4'C'ti3ung»n nehmen alle Postämter und Bachhandlunxen an. Achawa. |fmn zur jüntfrliiiljunjj hilfskkkiüsftigkk iar. ^tikbk. rkhkkkwiltwin' un!> -Kmffn in Hknlllylgn!>. Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß nach 34, a des Statuts! die jenigen der Rechte ihrer Mitgliedschaft verlustig gehen, welche bis zum Enoe des IahrS ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind. Die Säumigen wollen daher ibre rückständigen ■ämtgliederbeiträge schleunigst an den Rechner Herrn Leopold Dann in Frankfurta. M. einsenden, da mit dem 15. December die Bücher abgeschlossen werden tollen. Rückständige Zahlungen für gesammelte Spenden und bezogene Vereinsbücher iÄchawa) sind ebenfalls bis dahin an den Rechner zu leisten und für etwaige Geldforveruneeli an" den Verein die betreffenden Rechnungen an denselben einzusendeu. Auch lenken wir die Aufmerksamkeit derjenigen, welche die>MitgUed''ckast des Vereins zu erwerben gedenken, auf §. 13 des Statuts, wonach die Begünstigung, etwaige Nachzahlungen in Raten zu leisten, mit dem Ende dieses Jahres erlischt. Frankfurt a. M-, 15. November 186*. Pie Perwattung: Der Tcriitzcnde: Ter Schriftführer: Or. Rothschild. Leo]». Beer. Die Friedhofsfrage in Alzey, oder die f Aushebung gesonderter Begräbnißplätze für Israeliten. Eine religions-gesetzliche Erörterung. Bon ve. Rothschild. Dir bringen bier^einc Frage zur näheren Erörterung, welche,bereits im Anfänge ihres Entstehens das öffentliche Interesse vielfach in Anspruch genoni- 5nen hat. Das Publikum dürfte vielleicht jetzt ein um so größeres Interesse daran nehmen, als sie nunmehr in das Stadium ihrer endgültigen Entscheidung getreten ist. ES verhält fick mit dieser Frage folgender Art. Die israelitische Gemeinde Alzey'S besitzt einen alten Begräbnißplatz innerhalb der Stadt, welcher auö famtätS-polizeilichen Grünten im Fahre 1611 geschlossen wurde. Teilens der Stadl wurde damals den nach französischem Gesetze gleichbcrechliglen Israeliten aus den, gemeinsamen Friedhose ein gesondertes,^ nur durch einen schmalen Weg vcn den christlichen Gräbern getreilntes Leicheirseld - airgewiesen. Die Trennung zwischen den gesonderten Leichenseldcrn der Protestanten und Katholiken wurde später aufgehoben, welche iiunmehr in gemischter Reihenfolge neben dem jüdischen Leichenfelde begraben werden. Ein gemeinsames christliches Symbol trägt der protestantische und katholische Friedhof in einem großen Kreuze, eine gemeinsame kirchlich-rituelle Weihs hat dagegen der- Friedhof nicht erhalten; diese wird, vielmehr. für die Christen jedem einzelnes Grabe gegeben. DaS den Israeliten angewiesene Leichenseld ist zur Zeit beinahe gefüllt. Zn Folge dessen rrug der

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