Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 41 (7.10.1868)
- Date
- 1868-10-07
- Page
- Seite 232 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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232 Kopf, nur ausnahmsweise bemerkte ick einige Personen, biej nack Art der Ambaras das Haupthaar in Knoten aufge-> Kunden trugen. (Fortsetzung folgt.) Jeuilteto«. Der Jordan und das todte Meer.! Materialien zu einem Lesebuche für israelitische Schulen. Don I. I. Rosenmcyer, Muster-Oberlehrer in S. a. Ujhelv. sind auch noch vorhanden,, und mitten in den Ruinen ist ein schmaler abfälliger Gang in den Felsen gehauen, welcher zu einer Thüre führt, mit einer unterirdischen Kammer dahinter. Der Gipfel des Toll ist abgeflacht und mit einer Mauer eingeschlossen, .auch hier gibt es mehrere Cisternen. Südlich von Zif dehnt sich eine schöne beckenartige Hochebene, wohl 12 bis 1400 Fuß über dem «Spiegel des mittelländischen Meeres liegend, aus, deren Gewässer, theilS nach dem tobten Meere, theils nach dem Wady es Saba abfließen. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen. Vacanz. Die Tbäler in dieser Gegend und die Seiten der umliegenden Berge sind mir Zwergeichen/ kleinen Tannen und anderem Gesträuche überstreut und zuweilen ganz überdeckt, so daß die Landschaft in ihren Hauptzügen denselben Charakter gewährt, wie die um Hebron. Ruinen und alte Ortslagcn finden sick überall in großer Menge-und sir geben ein sprechendes Zeugniß für die zahlreiche Bevölkerung des alten Zudäa. Südlich von Sair, nordöstlich l1/» Stunden von Hebron liegt ein Dorf mit einer sehr hochliegenden Moschee, welcke. nach den Mpslemen über Loths Grab erbaut sein soll. Einige von den Häusern des Dorfes fanden wir aus großen gehauenen Steinen erbaut, doch war kein einziges Haus bewohnt. Cö ist nämlich in diesem Theile Palästinas Sitte der Landleute, während der Wintermonate, im Frühling und bis zur Zeit'der Ernte, ihre Dörfer zu verlassen, um ihre Heerden und Getraideselder zu bewachen, und jene nur im Herbst und Winter zu bewohnen. Ausgehöblte Cisternen in den'Felsenmassen bezeugen auch das Alter-des Ortes, und das Aeußere der Felsen ist an mancken Stellen glatt oder senkrecht gehauen. Ucber die meisten Cisternen Ist ein großer und dicker flacher Stein gelegt, in dessen Milte ein rundes Loch gehauen ist, weicher die Oefinung der Cisternen bedeckt, lieber diesem Loche liegt noch in. vielen Fällen ein schwerer Stein, zu'dessen Fortwälzung zwei oder drei Mann erforderlich sind. Südlich davon liegt Jokin und noch weiter in derselben Richtung Toll. Zif, eine runde in der Ebene gelegene Anhöhe, 100 oder mehr Fuß hoch. Die eigentlichen Ruinen von Siph liegen etwas mehr nördlich von Toll und sind durch eine kleine Wädy davon getrennt. Sie sind wenig mehr, als gebrochene Maaern und Grundwerte, meistens von ungeheuren Steinen, von massivem Ansehen und über eine beträchtliche Strecke verbreitet. Cisternen Die israelitische Religicnslehrerstelle in Ebersheim bei Main; ist vacant und alsbald dringend zu besetzen. Dieselbe trägt einen jährlichen Gehalt von fl. 230 nebst freier Wohnung. Auch kann auf Verlangen das Amt des Schächters mit verbunden werden und dadurch daö Einkommen entsprechend sich erhöhen. Frankirte Anmeldungen mit Zeugnissen versehen, werden in Bälde erwartet vom Zorfilllldk dkk ibkllklitischlll tzkligionsgk'Mllldk Lderstieii» de! Aaiur: Leopold Simon. Im Unterzeichneten Verlage erscheint: Aer zweite allgemeine Oesterreich» sche Lehrertag! zu Brünn j Verhandlungs-Protokolle | nebst einem I Theilnehuier-'Aerzeichnijse, Berichten ü5er {,je! ^ehrmittelausstellung, die Wehenversammlungen eto. gr. 8. 7 Bogen. 15 Ngr. 70 fr. ö. W. Auf 10 Exemplare erfolgt 1 Frriexempl. BW Abounenteu der „Freien pädagogische» Blättert' erhalte» das Bach gratis. Jede Buchhandlung übernimmt Aufträge. A. Pichler's Wittwe k Sohn, Verlagsbuchhandlung in Wim. Verantwortliche Rzdaction und Berlag von Joseph Für den Buchhandel in Commission bei LSlar Le in er l ingenstein, Lehrer zu Odernheim in Rheinhch'en. in Leipzig. — I. Gottsleben'S Buchdruckern in Mainz. >