Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 38 (16.9.1868)
- Date
- 1868-09-16
- Page
- Seite 207 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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207 wähne» könnte, will ich, nm mich auf eine einzige Tbatsache beschränken, mtv an die falsche, vor einige» Monaten schon verbreitete Rackrickt von der Austreibung in Masse der isr. Aainilien in der Moldau erinnern, Gewiss bab»» Sie, Hr. Baron, nicht vergessen, das; die in dieser Hinsicht1 stattgefundenen Untersuchungen die Tbatiache ans ihre wabre «Grundlage zurückgesnl'rt baden, und da» es, den ibnen damals initgetbeilkeii amtlichen Tabellen geinäs;, leicht senz» znstelle» war, ke!ü sich nmer böcknenü verschiedene» .Vationalitäien und selbst der rumänischen angebörige» Ba gabnnden, deren Austreibnnz kür nelbig erachtet wurde, böchsiens etwa >>» .aiden befanden, iaiiimilich Herrn- und beimalblose --»"») Veuie, wie die ander» Milvertriebenen. - Tie angeiübrie Behandlung war also eine reine' Ber leiimdnng. ssachdeni sie als solche erkannt war. hätte man glauben sollen, ne würde sich nicht wiederbolen. Tie>e Hoffnung l>ak nä' nichi verioirklichi: die Ersjndnng, '.reiche wir ins Meer der Bergessen beit versenkt •,« baden glaubte», neigt wieder am die Tbersläche mit einer Harmälkigkeir. die schwer zu begreifen in: ne scheint veriodisch;» werde::: und es in der österreichische Hr. Eon'nl in',lasst,, der «ich dieünial iviede'r die Berbreilnng derselben mit einem Ein", angelegen sein lieü, den man nicht gnlbeiüen kann, denn eine durch die Aginr der :>i ach rinn weislich erforderte, vrr tänfige Untersnchilng bär:e ibm einen Tel'ritt erspart, den.:: Wirkungen er. eben ko >ebr :v:e wir, bedauern luuü. Es war uns reinlich :n vernebmen. Hr. Baron, daü am diese io leicht und oberflächlich ankgenoinmene 'Aachrich: bin, die Megiernngeu der Tck»il5mächie. in der Absick>i das Tmteeene der >>sraelire:i Zil'ioal'r.n, ibren Herren t^esanklen in tlti'.niänie:: eine Ueberwachnnr zn: bflidu machten. die einen beleidigenden Berkach: in uw 'chlieü: nnd in Bezug ans die Regierung Tr. Hobest eui .'.>cis;iranen zeig:, welch.s das bnmane und loyale Ber'e."reu derselben nicht verdien: baue. Es t»l daber meine ''Blicht. Herr Baron, mit allen meinen Eollegen nochmals gegen nngegriindele, mil eben >'o e.roüer Hariitäniglei: als .dal sch beit gegen nns gerichtete Beschiildignngen zn vroresrire::: nnd ich lbne es nnrer leb bafiem Bedauern, das: die HH. '^eschä'isiräger der Tckuib machte in ivrer Mebrzabl ^üch >o nnchedenklich anssvrachen über T! aiiackn:'.. die ibnen nur durch nikgenane Milrbeilnngen bekannt "wäre.:. da doai.eintt-e an sicherer T.nelle geichövsie Erknndignngen >'ie in den Sand geseo: bauen. nach mir kurzer Berzögernng, ibren. r.'v. Regierungen Toeumeiue;n oerschassen, die der'Waorbei: genias: gewesen wären. Ans folgendes, Hr. Baron, beschränii sich, für alle .välle, die Tlmr-ache, die man uns jehl zur Van legt: lU’acli dein einige O'enieiilden des Bezirks Balkon nicht gewillt waren, die sriiber mit einigen dsraeliren eingegangenen Pachtverträge man batte ibnen "die Berkanfsskener der Twirittio'en verwachtet , zu erneuern, so erfolgte daraus, das; diew vormaligen Pächter, eine geringe Anzahl übrigens, von ielbn die Orte, verliefen, wo ibre k^egeinvarl in Tolge der ihrem Handel ein Ende inachenden Enlsckeidüng keinen Zweck mehr Kalte. Was diese, von Heiden Seilen natürlich ganz und gar freiwilligen Beiträge betrifft7 so haben die Gemeinden, kie sich derselben weigerten, nur von» ihrem Rechte Gebrauch geinacht und was die Regierung anbelangl, die man gern als Urheber bezichtigen möchte, io in sie und-kann dabei' nur ganz hnbetheiligt (p»ur ri»n) sei», da sie nickt das Reck»! bar. sich in Eomraele eiiizninischeu, die nur vom freiesten Ermesse» der Gemeindebehörden abbängen. Tie BelKeiligien baben dies: übrigens io wobl'eingesebe», da» ihnen gar nicht der Gedanke kam, gegen kiesen Beschluß zu xrolestiren. Tenn, ick' wiederhole es, ganz freiwillig begaben sie sich in den'Bezirks-Hmimork, wo sie ' übrigens von Seiten der Vocal-Behörde» ohne kie mindeste Schwierigkeit ansgenommen wurden. Tie leben, Hr. Barou. das: hierin kein Tton zu den Beicknldignngen vorlag, deren diel unsere üsegiernng geworden in. Tie Regierung Tr. Hobeir, peinlich erreg! durch die Misn etligkeiken, ti^ aus einem solche» Berkabren foriwähre» der Berlennwnng, das in manchen osneiellen Berichten den Anschein einer svneinalikche» «reinhseligkeii annimml, sjir i'ie entstehen, weis: nicku, Hr. Baron, welchen Ursachen sie dasselbe zuichreihen soll: ne kann sie nur aus einem unwider rn'lich geranien Plan erkläre», iln Tcknvierigkeiwn zu Itreiien, indem man die »leime sorkivälnender Ansregnng in: Innern des Vandc's zu erhallen inck'k. Aber kies:, Hr. Baron, wäre eine Erllärnng, in ostenbarem Wikersvruch mit den wiederl-olren Beweisen trüberen Wohlwollens nnd wir können nicku glauben, das: die Tchiib. >!' -ch:e. die io viel 'ür Rumänien geila» baben, sein in die Berinckning geraibe» seien, ihr Werk wieder;n vernich :en." dadurch, das: sie unsrer mübiame» Rengesialiiiiig Hin dernine in.den Weg legen. .luden, ick> Tie, Hr. Baron, bitte, oon oSrnel-eiider Miiibeilnng der Regierung Tr. Majestät d.'S »iaiiers Milibei'iing zn machen, ergreife ick diese «»Gelegenheit »in Zbnen die Berikcher'.lng meiner oollkommeneii Hochachtung zn er n-nern. gez. TrevKa» k^oleöeo. Rore, oon Herrn Baron v. der, önerr. Gcsääftsr-äger nnd General -(sonsul, an .Herrn Tkepba:: Gclesco. Minister des Aenhern in den Türnentbümerii gerietet. - 'i. ei. i* l. Avril i du ,volge der iviederbolleu Tckiritle, die ich im >',» lerene der i» der Moldau verfolgten Zsraelireii bei .'ckuieu zu machen die Ebre batte, richteten Tie niilerm I. Mts. eine Rote an mich, in welcher Tie gegen Anschnldignngen oroieskiren. die Zbren Behanvriiiigen zufolge - eben so falsch als hartnäckig wäre». Tie Racknichleu von den chieneuten-Bersolgiiugen der niolkaniick»hn Zsraeliken >oar uns Anfangs nur durch den