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Der israelitische Lehrer · 1868-09-09 · 37 (9.9.1868) · p. Seite 200

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
37 (9.9.1868)
Date
1868-09-09
Page
Seite 200 (sequence 8)
Language
German
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200 Mitteilungen (Bäll®tf«)! bft I Alliance Isra61ite Universelle. i. I. 3cmeflov ltto*. A»« Dokumenten (Fortsetzung., Xarauf felgten: ■ Die Ijvtvänfintji; i'räfetten aiiv?an?net^ welche die Proiestälion aller eure päncken ('VfauCton tercevricf; der Besch! uß des Bürgermeisters von Jassy, der den Israeliten ve 'bietet, christliche Dienstboten zu halten; die Beschuldigung der Outen zu Kalartischi, ein Cbrsistcnkint geköttel zu von Eingriffen ans die Outen und Zerstörung die Blsinternug der Osraeliren zu Berlad; i h'alar;, vorn I'aben, begleitet ibrer Synagoge; die Austreibung der Oetcu ans den Bezirken Vaslai und E aeeu. Alle diese Tbalfachen ereigneten sich unter den Äugen > nt aus die stillen und anstrücklicben Befehle der Behörde». 0>» Oaunar verbietet die Regierung den Outen die Theilual'uie an den öffentlichen Verst, igerungen. 0>» Februar legt ihnen kie riammer die Militärpflicht aus, er-, klärt sie aber für unfähig, irgend einen Grjad in ter Anne zu erbalren; im Marz legt ter rrammersiräsidenl nnt l» andere 'Abgeordneten einen Geseoeoeiuwurs vor, der lins in die Zeiten Heinrick's ikk. .und Etuart's k. ßurückfübrt, aber in Wirklickkeit, dprch feine eben so ungereimten als grau sainen Bestiinniungen, die barbarischen (besitze jener uralten Zeiiezi nocb hinter sich znrückläßr. Ängenscheinlicher Zweck tiestö Entwurfes war, die Osraeliren aus Rnniäinen zu vertreiben. Alle Regierungen Europas procestirien und ter Gesetzentwurf bat die, Billigung der rtamuicr noch nickt erhalten. Braliano erklärte, dag die vorge'chlageuen Maßregeln zu gewaltsgm. wären, daß er aber wirksame Maßregeln ergreifen würde, uni rem von den Osraeliren dein t'ande zugefügte» Üebel abznhelfen. Tie tllaiur tiefer Maßregeln ist niwt jweifess'afc, wenn man sie nach der vom Präfekten r'eeea angeortnereu Oudenverireibuug in Bckcen nnt nach ter' ganz sirenerlich vpm Minister einer Oudentepurasson gegebeilen Erklärung heurtheilt, ter zufolge die Austreibung ter. Outen aus ten Landgemeinden tinwiderrnflich sei. Run vergleichen Sie die Lage Rumänien's mit ter ter Türkei. Wenn die halbeivilisirten Rumänen sich gegen eine harmlose nnt fleißige MestsweuAaffe solche Berfolgnngen erlauben, was kann-man von ten ungebildeten Christen in der Türkei erwarten, wenn sie die herrschende >i lasse im Vante werden sollten?" Vorc Stanley antwortet auf die von tem ehrenwerthen Baronet ihm. gegenüber aufs Tapet gebrachte und auf die Verfolgung sich beziehende Frage, daß es sich wirklich in diesem Augenblick uin eine gegen das Oudentbinn der Kürstenthümer in Scene gesetzte Berfolgnng bandle. »Och kann dem ebrenwedrten Gentleman versichern, daß diese Frage mein Mitgefühl nicht weniger erregt als das seinige (Hört). Ock glcutbe, daß dies eine Angelegenheit ist, welche die Christen nock näher berührt, alS die Onden selbst; denn wenn die Rüden auf die Outen fallen, io—fällt kie Sckante auf kie Christen Lebhafter Beifall). Ock kenne aus unsrem Zeitalter kein anveres Beispiel einer Reil>e von Bedrückungen, die, ich will nicht blos sagen ohne allen Anreiz, ich sage, ohne irgend einen vernünftigen oder begreiflichen Grund verübt worden sind. Was die Crlaubuiß oder Crinutbigung betrifft, welche Liese syewaltthaten von Seiten ter Srtsbetwrten oder, wie ich glaube, in gewissen Fällen von ter rumänischen Regierung selbst erlcallen, so kann ich diese strafbare Rachsicht nur durch die Voraussetzung erklären, daß eine schwache und gewiffenlose Regierung aus die schlimmsten Leidenschaften der allerunlersten Volksklassen zu speeuliren das Bestreben hat. Hört!) Dieß festgestellt, fordert die Gerechtigkeit, zu sagen, Laß der Fürst .Mail sich in dieser Hinsicht aus's Energischste ausgedrückt hac und ick> glaube, daß er, so weil sein persönliches Ansehen reicht, alles ihm Mögliche gethan hat nnt noch lblln wirk, um die Forttauer dieser Eiewaltthaten zu hindern." Fortsetzung folgt.)! nrn nyifi -wna I Die Jejigcöetc der Asraeliten.! Tcn und Nebcrsetznng mit rrlämeruceii Anmerkungen. Von Dr. Michücl Sachs. /fitifh Zusiag. In 9 elegant gehefteten Bänden 4 Thr. 20 Sgr. Füe pieujahr und Lersöhnungstag geb.: '2 Bände 2 Thlr. 12 Lgr.; 4 Bände 2 Thlr. 21 Sgr. Ich besitze selbst noch einige gebundene Eremplare dieser Machsorim, die ich billigst abgebc. _ _I. tttingenftein. ^?Ver Unterzeichnete nimmt einige Knaben in Pension. üluiur gutem Elementaru. Religions-Unterricht, Französisch und Englisch, auf Verlangen auch Mnsikunterricht. fl Lehrer in Alsheim, Rbeinhcssen. <res»UO ll. Eine größere Gemeinte am sllhcin sucht gegen anständiges Honorar einen Cantor für die hohen Festtage, n"i. Reslectanten belieben sich portofrei zu wenden an den Lehrer Fricaberg in Ruppertshofen, Amt Nastätten. Verantwortliche Redanion und Verlag von Joseph Kl ingenstein, Lehrer zu Odemheim in Rheinhcssen. Für dm Buchhandel in itov Mission bei Lslar Leiner in Leipzig. — I. tziott»leben>b Buchdruckern in Ma

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