Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 31 (29.7.1868)
- Date
- 1868-07-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüraetitisdic Ich rer Zeitschrift für die gesammten Znteresien des Judenthums und insbesondere des israelitischen Vehrerslandes. Organ für den Verein „Achawa." Jfä 31. ‘ Den 29 Juli 1868. 8. Jahrgang. Wöchentlich I Nummer Vierteljährlicher Abonnementsprei» 40 lr. — 11 * a. 2gr. Anzeigen;,u 1 2nt. die Vditjcilt. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. , Achawa. |frMn )nr tlntfrdünuna hilssdkiiiirfligkr isr. Cflirfr, iftirKUiiümm und -Ksilttl in Sknlschlrrnü. 1 Tie verehelichen Mitglieder werden gebeten, vom etwaigen Stellen- oder Domicil- 1 wechsbl gefälligst entweder selbst oder durch das Kezirkscoinit^ der Verwaltung Anzeige machen zu wollen. Im Auftrag der Vcrwaliuiig , Ter Geschäftsführer: J. k i n g e n K e i n. Zu meinem großen und innigen Bedauern ist durch ein unbegreifliches Verseheu in dem so eben veröffentlichten Rcchcnschastsbeiichte das Mitglied Hr. Lehrer Sam. Eppstein aus Lichenroth von mir aufzuführe» vergessen worden. Derselbe stand bisher unter den Mitgli-c dein des Großhcrzogtbums Hessen luntcr Nr.. 66). Nachdem Lichenroth zu Preußen gekommen, habe ick ihn dort gelöscht, aber hier.die Uebertragung vergessen. Indem ich dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, erkläre ich/ daß Hr. Eppstein vollberechtigtes Mitglied ist, daß wir also im vorigen Jahre 178 «nicht 1-7» Mitglieder hatten, und daß wir diesen Beitrag,- mit 3 fl. 30 kr. im nächsten Jahre zur Rechnung bringen werden. ’ Odernheim, den 21. Juli 1868. Der «''eschäftssührer: I. Alingenstein. Die Tage in Caffel. (Schluß.) - Am Sabbalb Fn'ib besuchten die anwesenden jüdischen Lehrer den Gottesdienst. Cassel hat eine sehr schöne und würdig hergerichtete Synagoge. Der Gottesdienst ist dem entsprechend, dock scheint eö uns, als seien manche gewichtige Gemeinde-Elemente der Reform im eigentlichen Sinne abgeneigt; daber noch fast alle hebräischen Gebete in hergebrachter Form vorgetragen werden. Ein würdiger Chor ist das Einzige, was in dieser Richtung eigentlich geschehen ist. Selbst *p3E"D werden den einzelnen Aufgerufcnen noch gemacht, wenn auch erst nachdem der nächste schon gerufen, zur Zeitersparniß, um Unterbrechung zu vermeiden. Keine Orgel I Die „Bima" steht in Mtten der Synagoge. Der Gottesdienst war am bezeichneten Tage durch eine sehr gelungene Festpredigt des Herrn Landrabbiner l)r. Adler ausgezeichnet. Wir sind durch die Freundlichkeit deS hochge schätzten Redners in den Stand gesetzt,, eine Scizze dieser, „das Verbältniß des jüdischenLehrerö zu seiner Gemeinde" behandelnden Predigt b:xr wiedeszugeben. Tert, 4. B. M. 8, 14. Das Verbältniß des jüdischen Lehrers ,y seiner Gemeinde. I. Wie dieses Verbältniß nach der jüdischen Lehre auszufassen sei. Jf II. Wie diesem Verhältnisse gemäß der Lehrer und III. wie die Gemeinde sick zu verhalten habe. I