Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 14 (1.4.1868)
- Date
- 1868-04-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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7 2. Ter CFmfu* nmsas.!„ je nach den Dorkenntnissen der Ausgcnoinmencn, 3 bis 4 2->^e. 3. Jeder Aufzunebmendc muß sick> einer strengen Piüfnng unieiziehen. ' 4. Tas Lebrersewinar ist nach eitidm von Fachmännern 5« nitn.'cvfcii'ct Plane zu crganisiren und b.l die hierzu zu bisteUende. Commission ganz insbesondere die L-iä tigkeit des $> e lräische n im Auge jh bab n und darauf zu stbc«, das; die ^ehramtscandi daten die erste und zweite Al-lheilung des Rabbiiir-.-- sennuare besuche» könne», um sich sür kleine Landgemeinden als Prediger ..usznbilden. TieS die Hauvkgede.nl n des orn;:n OnitttMine.' für das iMrerlemiiwr; also ei»Hei z und e:»e >ie>le mit dem Nakl'inersemiuar, »ichi: Von allein, was tie Pvichkigkei' des d'elr.-rberuf-.s wü d,l. nur immer Prediger und Rabbiner, Rabli» r und Prediger. l'nd dort in c n f e ls, st ä >: d i a e l b' l> r'e.r s. in hier in I'ugarn^;>iclk nur B.tüismj,, ja mir reüvPv» im ^enteujfe tc v t j(('v i 11 ee e>‘ inebr ei:- uznnsel-cn, so Ungarn, Nhelcl es .ineuFrid-l reu mehr als 2 lstiil! ancn H'ulden C|,.2v. Kfils.3 r de r 4 V.lterferr. mavieii in 2:aL;i^i.ue r..it . ulen eine; krschu.^u ins l'ebei: rufe r'. in, ö ch l. Hrsseit mir, das; unser t'ul Ins ne in ist er, bei aller Hechech:,«- in. d.e Autenomia, ,Vch auch dS jiid:- s ch ei. t:ip. Vel vc reanmlm u mivi, damik dieser' ^iiur linier tjiii I n d e u uiün bei; di, L.U.n der Zeit veiscllungen ir rde. l-'inr-tli. 3vvvid)lid;c Sk’mcvfmt^cn. „Tic S ists liege. Tz ehe oder T z atz a l a inA b essynien. In allen Wisierschaslen (sagt Samuel Schirpe ru ein.r Zusendung an das Athenäum) haben wir ein besonderes Jnt-resse, die Lielheit der -kamen für -einen und denselben Gegenstand zu vermeiden, und nach der Regel zu handeln, daß > der Name, unter welchem ein Gegenstand zuerst bekannt geworden, uichr ohne Grund einer neuen Benennung wegen aufgegeben werken soll. Tie oben erwähnte Fliege, dir-sm chtbare Geißel Abessimiens, wurde von dem Reisenden Bruee zuerst »ach England - gebracht, der ste, wie er sie dort nennen gebe t, die Tzalzatastiege nannte ~ßie ist seitdem von l»r. L.r>i,gsre»e au» Särasrika hie.her ged.i.chl werbe», und stchrl in seinem Buche den Namen „Tie Tzehesli.ge". Bruce hu met all..» Recht d e Acrmuihung ausgestellt, kos iS die beim Proph.tenJes. 7, eiwähn/f > der I e iche naher g.nannte Fliege sei. „Tenn zu der Z i. wird der Herr zischen spsklic..) d r Fliege am Ende der L-.ss-i >» Älezypten." ' S-ctrn l-e. Margolwurh aber ve.oanlen wir!ne B »erlang,! das, sie in v.n h-brcisch.» Schriften zw.imat uniei ih ein Namen ' 1 erir-cLru ist. Fu.Teuteionoi.-eune ll>. i.* iri,: „L.lle deine | Bäu».-., und Fluchte keines Hand.» wied die T:aK»l iresteu." Lllii er. tut cß ichemt, war der Schreiber n»l ihren rvewr-hnheiien! nicht genau bikoi.iit, da sie k-ine Lieget,.dili.n zeiiiörr. Dir andere! Stelle ist noch ioich->ger, weil sie l,e Ausl gnnu Nnnst der! t cn mn.tutcr n tisher o s harte P oben gestellt Hane Z iaias i res-t l»! Ec.p. I.I Alesjh. iitt an als das Land lrrbrstugellen I Tzaiz-ll. itiichr >e stils re-. Fst-tje t'teiluepie»» ist. H:i als» . haken wir B uc,'s Ron.>n für i.zc v»>:> t-ie Heb.« sch.-.» Segr-ft»! si t.»iu ai-ges.-h-ie Fii>„k, und beide iuil a zttsniniiun soll n! rir Naluijortcher >..raii!asten. Lei. iü zt.ch don Itn. L>u>!iasto»e j eilig-1Ui!ete il i'e'ue'ii Rmmii e i.szngcken. Fm Bur! e Jrioi 40, 31 ist cltzat >jn. <.pee: oder eine Hetiuin, n. mi. F sche gerottet werte., und Cu lu tbi-ireu tie iu.ch.bareu lletu.n Cp ) ni, die I ch cm Ll»-ule Ui Fliege befi-ioeu, ihr de» Nam n v.rjchcfft Nlzeh. Lr ir lh.il>» hier e .-en iuleressaut.», zunäch r der Notur>olschu»g cuxrhviigcn, dann aber euch sur kib.iichc E.l.äruug wichU.geuA t.lel l lS„Leuole'.>.d»"m:!, nrlcher uus Cuklchliis über das Lrcrl, Zlo-e.I't.iEki!l. gibt. Tic Erklärer lerne,r die Bedruluug des Lr rrlev uichl uud rcthru ULll de», Ztisaiiimeuhauge, nrlcher Fdu Esri hierbei ausschließlich mcsg.bend ist, daß eS ene Än Heuschrikler, sei. J.s. 7, >8 lehrt »»s, das es die Siithhornche Fliege ist, und die niuere Ratursoischung belehrt uns, dc s sie kort heute noch den gleichen Namen fuhrt. Irl- 8, I wird deshalb auch von allen Eom.mentatvren mißvlrständlich auf des Gesumm g.flügrlter.lltiegsheere gedeutet, während es von der gejliigelten „Zilzel' lFliege) zu verstehen ist, die hier „giflügilt" heißt, weil die „llirrenden ' Metall-Jnstrumente (Ps. Ibv) und Fischerhak, n einen gleichen Namen führen. Da« „klirren" ist allen dreien eine gleiche Bedeutung, weshalb sie auch eine gleiche Benennung führen. Die Fliege hat also nicht, wie das Auklaud meint, den i>-amen von der den Fischerhalcn ähnlichen Maulbewnssiiung. Möglich auch daß„Zilzal" im Hiob 40, 31 die nalütliche oder lünstliche Zilzel-Kliege bedeutet, welche als Fischlöder dient, an dem die Fische anbeißen, und womit Pe sich au den Maulhalen der Fliege fangen. l »l ei.-. Uni rcs Fi.se. t vo:. l cr Melai.we.s,e zu »n teij.heisen, »«. ui .s Fejan.-. „i,.. i ejet.galie Tzulhct ' o.er kie Cpaerfliage." 'Eine zweite B.m.rlu, g ugr>i wie nker ,Clieniila« j.-mim um» kere.-e.“ an, wie der Labvut IN Uiiseeeii lili.^ischeer G.del- * s üe..,r bez..eh. et isiid. 2use Bezeichnung basi.t nicht allein aui der dem Eakcaa iinnwohnenven tel.glöl ii Zdee, so», detn har a ich eme sachliche B.grüiidui.g Lille Quellen bezeugen nämlich, das 'l'arg ll.-ree-cl>. on bion. I.llll eereicliul, in der Bedeutung von lee>!üo nalbclii „sich sehnen, sreueit " austust und mir >-l»omail u^. rsctzt Hai. Man fans es »Lmlich ailftösiz, kie Lcheifl fegen zu lassen, das Gott sei» Löerk eist am siebenten statt an: jechsien Tage vollendet habe. Zn der Thal uberi.tzen die LeptuagNila, Pesch,lo »r.d Saniarilaner, wie wenn bazom lr-.-ebwelii stunde. Llus dieser helerodoxen Ansicht aber rikearr es sich, das durch spätere Auvmerzmige-diese stelle de» Jttuschalmi in unseren Ausgaben fehlt. Zn der Liturgie ist die Bei zeietuung ehern,Ina jomimaber dennoch stehen geblieben, obgleich! sie in dieser heterodoxen Anschauung,, und Ueberietzung ihre» ersten Grund hat. Man vergleiche llstn Ilnzareh, in 8eph. Uamanhig e<l Verl. S. 3j. u. va-ll Huiurim zur Stelle. Dr. Rothschild.