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Der israelitische Lehrer · 1868-03-03 · 10 (3.3.1868) · p. Seite 40

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
10 (3.3.1868)
Date
1868-03-03
Page
Seite 40 (sequence 4)
Language
German
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40 die m diesen Beziehungen gemachten Erfahrungen auszutauschen. Die genaue Bestimmung des Conferenz - Tages findet immer in der vorhergehenden, statt. Für den mit der Conferenz verbundenen Lesezirkel wurden zu halten beschlossen: 1) Die allg. deutsche Lehrerzeitung; 2) die Laubhütte*'). (Die „Allg. Ztg. d. Jvth." und den ^Jsr. Lehrer" hielten die Meisten der Anwesenden schon) Der jährliche Beitrag eines Mitgliedes beträgt 20 Egr.; als Caffen-Rendant ist der Lehrer Rothschild gewählt. Die nächste Conferenz wird nun den 15. April, also nos bv in ncx, stattfinden und werde ich Ihnen zur Zeit Näheres darüber mittheilen. « B. Rothschild in Levern. Vsvsnte Lehrerstellen. London, 23. Febr. Gleich den „ArchiveS 'ift." bat auch der „Jew. Chron.'.seine chinefischen Briefe. DiieBerichte geben noch wenig historische Ausbeute; es ist sogar von antediluvianischen Stämmen die Rede, mit direkter! Abkunst vo« Abel und Lemech und mit direkter Auskunft Über das Paradies u»d die Bäume der Erkenutniß und des Lebens: «rber eS wird dadurchimmer wünschenswertber, einen Mann der Wiffenschaft mit einer Mission zu den chinesischen Juden zu betrauen, wie dies mit den jüdischen Falaschas in Abessynien geschehen ist. Die Reste des Zehn-Stämmen-Reichs, welche fich in China angeblich vorfinden, erzählen ron sich, daß sie, der i Gewalt weichend, zum MuhamedaniSmus übergegangen seren. Warum in China Muhamedaner? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Sie sollen sich indeß ihrer jüdischen Abkunft bewußt sein, wie sie auch Beweise dafür durch Beobachtung jüdischer Ceremonien und Borzeigung jüdischer Bücher und Inschriften führen. Verschiedene Gemeinden des Rabbinats-Kreises Alzey beabsichtigen ihre vacanten Lehrer- und Cantor-Stellcn neu zu besetzen. Der Ertrag der Stellen ist 250 — 400 Gulden jährlichen GehaltS neben freies Wrhnung und Heizung und den üblichen Emolumenten. Manche Gemeinden bieten ein beträchtliches NcbeneinkomMcn durch die Schechita, welche übrigens in keiner Gemeinde von dem Lehrer obligatorisch übernommen werden muß. Zn: manchen Gemeinden ist auch viel freie Zeit und viel Gelegenheit zum Nebenverdienst durch Privatunterricht gebhtcn. Meldungen sind portofrei an den Grvßh. Rabbirer Dr. Rothschild in Dlzey zu richt-n i Offene tzehrerftelle. Tie Lehrerstelle zu B Ü h l ist erledigt und soll wieder besetzt werden. Das damit! verbundene Einkommen bi steht ia 1) Lehrergehalt , . . .!. . . 250 fl. 2) Borbetergehalt . . . j....... . 50 „ 3) Erträgnissen aus der Lohechita und den Casualien, die mit.80 „ garantirt werden und 4) Freier Wohnung, Blumen- und Baumgarten, veranschlagt zu.. . . . 20 „ Summa . . Warschau, 24. Febr. Die »Warschauer jüd. Ztg." .im bekannten .Jüdisch-Deutschen" Idiom, wovon die TageSblätter Deutschlands in jüngster' Zeit Proben gaben, wohl weniger der Interesses, als der Sonderbarkeit wegen, zeigt an, daß sie fortan nicht mehr erscheinen werde, und zwar auS Mangels an Theilnabme. Es ließ sich dies eigentlich voraussehen,! wenn die Zeitung nicht von fremden Gelbkräften unterstützt würde,'denen es darum zu thun sei. nicht für sich Bildung daraus zu ziehen, sondern Bildung in der Masse des Lölkes zu verbreiten.^ Daß diese Masse selbst zu arm und zu indolent, um ein lediglich ihr gewidmetes Blatt zu hcüten, ist begreiflich. Tie Bildung muß von der ersten Jugend' an aufgebaut werden, und dann rede man lieber sofort reines Deutsch mit. den Kindern, um sie für das deutsche Schriftthum zu erziehen. . . 400 fl. Besonders qualisizirten Bewerbern wird von der betr. Gemeinde außerdem noch eine jährliche Renumeration von 50 fl. zugesichcrt Meldungstermin bis 15. März. Böhl in der bayr. Pfalz, den 16. Februar 1868. Der Synagogenansschuss. Die Berlagshandlung von Eßmann u. Comp. Oeynhausen empfiehlt als vorzüglich geeignet zu rn Hstlrim - Geschenken: Treu, Adr-, Telke, geh. 12 Egr., geb. 15 Sgr. dems. Graumantel, geb. 10 Sgr., geb. 12 Sgr. Tic einftiuimw Anerkennung tiefer Jugend- und Bolksickriften von so-vielen pädagogischen und periodischen Zeitschriften überbebr uns jeder weiteren Empfehlung. Bei größeren Bestellungen angemessenen Rabatt- Jaro cin. Bon hier aus klotzt im .Hamagid Nr. 8" der Hauptlehrer I. Korn überden Abgang an alten und den nicht ausreichenden. Zugang an neuen Rabbinern in der Provinz Posen und erbietet sich den Interessenten aus der Ferne als Vermittler zur Gewinnung und Besitzung der Rabbinatsfitze. So wird auch das religiöse Interesse geschäftlich gepflegt. *) Ist, so viel uns bekannt, schon seit Juni v. I. emgegangen. Red. Purim-AM. Gegen frankirte Einsindung von 10 Sgr. in norddeut'chen PostvereinS-Briefmarken, olur mit Postanweisung, versenden wir portofrei unter Streifband: <Haman, der große Judenfresser. Humoristisch-satyrisches Purimspiel mit Gesang in 5 Akten von Jakob ttorew. Preis 10 Sgr. Dieses fchr humoristisch,: Fastnachtsspiel eignet sich gan; besonders;>>r Auffüllung in: Privatgesellschaften als auck zu erbeirernder Leclüre für den Purim-Abend. Schletter'sche Buchhandlung (H. Skutsch) in Breslau. i Verantwortlicher Redacteur : I. .Gelingen st ein in Ldernhrim irr Rhemhesten; Selbstverlag der Redaction. Jür den Buchhandel: in Tonnnission bei Lskar Lein er m Leipzig. — Tanrpf-Schnellprefiendruil von I. Gottsleben in Mainz.

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