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Der israelitische Lehrer · 1868-03-03 · 10 (3.3.1868) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
10 (3.3.1868)
Date
1868-03-03
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1 M 'ß Der J'irarlitiüdu' Ickrer. «^Zeitschrift für die gesammten Interessen des. israelitischen Lehrcrstandes. Organ für den Verein „Achawa." n- ' ht _;_. Wöchentlich 1 Nummer. Vierteljährlicher Abonncnientspreis 27 lr. --- >.4 Thlr. Bei franlirter Zusendung unter Kreuzband jährlich 1 fl. 2 b kr.—24 Sgr. Mainz, den 3^ März. lfc(!8. (Achter Jahrgang.) i und den Betrag des Portes. Anzeigen zu I Cgr. die Pctitzelle. Bestellungen nehmen alle Postänrter und Buchhandlung«, an. Ift l« *• 1 Wodhenbericl, t*). hi? » - y Lder>i liciin,^«. Febr. (Marks-Haindorf'i'dw Slittg- 3diliit?- nb ft Israeliten Rheinlands und WestvhalenS! Tie Gelder. die seit DÜ 4ß Jahrein von ündi und, wie wir mit ganz besonderem Tanke a„ «verkennen, and, von unseren d,tiftlid,en Bkilbürgern für die An- >^. Walt anfgcbradit sink, l>aben frnd'tbringende Venvendnng gesunden. _Hvnderle von Vehrern sind anSgebilket worden, deren segensreickies ^r Wirken Tausenden zn l^nie kam, und wenn in unserer Milte seit diesen 4 Tecennien Bildung, Gesittung und Wohlstand bedeutend lUiMgenommen haben, so in dies. »id,t;n einem geringen Tbeile l>et»m pflid'tcifrigen Streben dieser wacker» und besd,eidenen Männer dn chid sonad, and, der Anslall, weldie sie berangebildet,;n verdanken. Jetzt aber, wo es gilt, die durch Verminderung der Beiträge d verschiedene andere Zlrsad,ei»iiid>t »wbv an, der trüberen ^öbe stehende Anstalt zu neiieni Gäffigt^n Veb^n zu errvecken rit den geringen, derAnstäl^ln den lellie» Jahren Hrrgebrackten Mitteln konnte zur Gewinnung von, allen Ansorderungen enkrediende», Lehrkräften nid,k übergegangen werken., hoffen wir is reidüidiere Beisteuern, nid,t allein um die lausenden Bedürfsse zu decken , sondern um wo möglick, einen Fonds für die Znnft zn gründen, 'der das Bestehen des Seminars gegen alle eckselfällc schützen soll- Gelingt es uns, einen solchen Fonds schaffen, so brauchen wir später dje Genieinten und die Bri ten nickt mehr in Ansvrnd, zu nehmen- Tie fixirren Beiträge der Gemeinden sind nickit in auSgiebiger eise gezeickmet worden, die Vertreter' derselben mögen vielsack, ffand genommen haben, die ohnehin hohen Gemeinde EtatS d> auf längere Zeit hinaus weiter zn belasten, allein bei End, idelt es sich um die Gaben aus eigenem Bermögen und um Wohlthätigkeitssinn eines jeden Einzelne». Wir werden das Etl8ckerslein des Armen, wie die reichere Gabe des Begüterte» mir sei!gdid'er Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit zu dem heiligen Zwecke, Uw für welcken sie beffimmt sind, verwenden, ml. Tie Gaben werden in den, von uns zw veröffentlid>enden, ilt,ß8erid'tk„ über den Betrieb der Anstalt einzeln verzeickmet und letjWerden wir über die Verwendung denelben ebenfalls öffentlid, geän-»ne und ilinfaffentze Rechnung tragen. Wir haben in jeder Geeu,Minke Agenten und Vertranenöinänner, die jede Gabe und —- dieMcs wir End, als besonders wickitig ali's Her; legen — VercrolWichtungen zu jährlicken Beiträgen ger» cntgegennehmen und init >n Berzeichniß der Geber an uns absenden werden. *) Aus Mangel an Raum können wir heute die Fortsetzung des ltartikels nicht bringen. Red. i .. Und so wenden wir uns mir freudiger Zuversicht an Euch, thenre Glanbenshrü?>>:r, das; Ihr alle End, mit unsrvereint, um mit. vereinten Kräften ein gutes und frommes Werk zn fördern. Tie zahlreid'en, mein kleinen Gemeinden unserer beiden ^rozc vinzen, die jede für sid, selbst ohne gesetzliche Verbindung mit dkkn» anderen Genieinden bestehen und kein geineinickaftlickes äußeres Band haben, müssen diese Anstalt, aus welcher die Lehrer ihrer »linder und die Veiler ihnd (Gottesdienstes hervorgeben, als ein gemeimchaftlickes. i!me» allen angehöriges, Gur betracklen und als solckes unlerstülzen und fördern. Sie werden nicht die schwere Verantwortung vor Gott und vor ihren Kindern auf sich laden wollen, das; diese, einem wahrhaft frommen Zwecke gewidmete Anstalt dnrd, Mangel an Genieinsinn und der sonst so altbernhmten jüdisd,en Wohlthätigkeit zu Grunde gehe. T ieser 'Untergang würde aber erfolgen, auf jeden Fall aber die Anstalt verkümmern müsien, wenn nid,t unsere israelitischen GlaubenSbrüder, (Gemeinden lind Vrivaten derselben mit festgesetzten oder freiwillige» traben zu Hülfe kommen. Je reickilicker diese aber stießen, desto inehr werden wir in den Stand, gesetzt werden, die Anstalt zn hebe» und ihre Veistniigsfähigkeil zu erhöhen. Wir bitten End, deshalb red,l innig, den Regungen Eures Herzens zn folgen und r.echi bald und recht reichlich zu dem heiligen Werke beizustenern, daS wir mit Gottes des Allmächtigen Hülfe uns allen zum Segen imty unseren Kindern und Rackkomnsen zum Heile neu. aufrichlew wollen, -Damit es für Gegenwart und Zukunft fest gesichert dastehe und eine Suelle wahrhaft iüdisdwn Strebens und edster Aufkkärung werke fürdie israelitischen (Gemeinden ^cheinlands und Westphalens. Münster, den lll Teeember 1*c,7. Tas Kuratorium der Marks-Haindorf'schrn Tlisiung. Vöb Blumenseld in Essen. S. M- Frank in Eöl». Rechts- Anwalt Metz in Beiershagen. Sam. Rothschild in Menden. Vom Rhein, 12. Februar*. Dieser Tage ist uns vom Vorstände hiesiger Gemeinte das Eirkularschreiben der Marks- Haindorf'scken. .Stiftung zu Münster vom .!>. v. Mnebst Anlagen zugegangen. Tas Euraloriuin der Anstalt ist nun endlich, wie and, in 'Jfr. k- Bl. von 3vier berichtet, gebildet worden. Zn seinen Mitglieder» gehört Vehrer Blnmenfeld in Essen. Tiefer ist aber^ isicht nach Bcaßgabe der Besdstüsse der Rhedaer Eonferenz *) Wir habt» diese Correspondenz nur auf wiederholten ausdrücklichen Wunsch unseres ■ geehrten Correipondenien ausgenommen, weil wir diese Ausnahme nicht wohl versagen konnten. Selbstverständlich stellen wir Hrn. Blumenseld unsere Zeitschrift bereitwilligst zur sachlichen Erläuterung und Entgegnung zur Verfügung. Wir bitten sogar darum. - ' Red.^

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