Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 8 (19.2.1868)
- Date
- 1868-02-19
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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< Zeitschrift für die gesammten Interessen des israelitischen Lehrerstandes. Troern für den Verein „Achawa." J\§ 8. Mainz, den Ify Februar 1868. (Achter Jahrgang:.) Wöchentlich I Nummer. 'Vierteljährlicher Abonnemmtspreis 27 kr. lU Thlr. Bei srankiner Zusendung unter Kreuzbanv jährlich 1 >l- 2--. h .=24 Sgr. und den Betrag des Portos. Anreizen ,u 1 Sgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postäinter und Buchhandlungen an. 0BST A ch a w a. Die Mitglieder nnv Jgcntcn werden, ersucht, ihre Beiträge und andere rcsp. Zahlungen für den Verein fernerhin an den'Rechner des Vereins Herrn Leopold Dann in Frankfurt a. M. franco einzusendcn. Bei Einsenduilg des Mitglied-Beitrags i" die Frankaturgcbühr durch den Absender zu tragen, da diese Beiträge unverkürzt cingehen lind in solcher Weise in Rechnung gebracht werden müsien. Bei Einsendungen von Spenden oder für verkaufte Exempla'e der Achawa re. kann der Absender bis zu einer Snmme von Thlr. 25 zwei Silbcrgroscbcn ui.d bei Beträgen von 25 bis 5o Thlr. vier Silberi groschen als Gebühr für P o st- E i n z a h l u n g in Abzug bringen. '] Briefliche Mrttheilungen und nöthigc Erläutcr ngen zu den geschehenen Einzahlungen, sowie rückzusendende Exemplare der Achawa wolle man nach wie vor an den Geschäftsführer gelangen lassen. Briefliche Mitthcilungen wolle man ebenfalls frankiren, weil unfrankirte Briefe hier mehr als doppeltes Porto kosten. Packele können unsiankirt gesendet werden. , Odernheim, den 12. Februar 1868. - I/ A. Ter Geschäftsführer des Vereins: ' J. Kliiigenstein. Das Zuviel in der jüdischen Schule. ist, — also im Hebräischen nach seinen verschiedenen Ab- „ , , . . . zweiaungen, Lesen, Pentateuch- und Gebetübersetzen; dann Tie jüdische Schule ist entweder Volk»- oder Neligions- Religion und bibllsche t^eschichte, von „welchen Fächern die schule. In der erstenn werden Kinder vom 6—14. Jahre südlichen Schüler, welche nichtjüdische Schulen besuchen, dort etwa in den Gegenständer, unterrichtet, die dem Volke im dispensirt werden. Es kommen dazu noch einige vulgäre Allgkmeincn zukommcn, und die die Grundlage und das Unterrichts^egcnstände — wie Jüdisch-deutsch lesen und Elementar».che aller weitergebenden Bildung und, weßwegen schieben, die nach unterer Ueberzeugunq durchaus abzuman die>e Schulln a.ch Pemenlarichul>n nennt. In -der stellen Und, weil sie keinen Zweck haben, mit der religiösen jüdischen Volksick-ule gebort hierzu besonders noch der Unter- Bildung außer allem Zusammenhänge stehen, d. h. kein rrcht lm H°braischen, alw eine frewde Sprache. Religrons religiöses Moment bieten Da nun die Jugend unserer Zeit unterricht, biblische Geschichte und Vibelkunde werden auch > vxjt und Kraft, wie wir ipäter sehen werden, zu ganz stlichen Lchulen unterrichttt, manchmal noch in größerer Anderem nothig hat und manches ^Zweckdienlichere weg- Masscnhaftigkeit, — das Heldenthum der Regulativlchulbleiben muß, so haben wir nicht das Recht, Unnöthiges meister, — als es selbst in der allerweitgehendsten südlichen auszunehmen. Schule verlangt wird. Es kommt in der christlichen Schule Dre Schulen für Kinder höheren Alters wie es deren noch hinzu das „NeueTestament", das den armen Schülern, einige in Deut'chlanv gibt höhere Bürger- und Realwelche aus demselben Perikopen und Evangelien oft wört schulen — sind nicht Gegenstand unterer Betrachtung. Es Ilch auSwerdig lernen müssen, wohl als e'.sreuliches Erbe durste ü-erbaupt fraglich sein, ob solche jüdische. Scbulen . e". n>ag, Litderb'.chverse rc , so daß die ein Bedürfmß sind und den pädagogischen Anschauungen jüdische Schule bei mäßiger Benutzung ihres Materials unterer Zeit entsprechen. Sollen rue Schüler auch über das wohl trotz des hebräischen Unterrichts nicht mel stärker Confirmationsalter hinaus, also auch für die Zeit der eigentbelastet erscheinen wird als d,e christliche. lich beruflichen Bildung, con''esstonell getrennt sein? Wir In den jüdischen Religionsschulen werdenKinder während möchten das bezweifeln, so sehr wir. confesfionelle VolkSder volksschulpflichtigen Zeit in demjenigen Disien unterschulen sür die erste Echulperrode — Elementarschulen — richtet, das die Grundlage der jüdisch-religiösen Bildung befürworten und zur Zeit als ein unabweisbares Bcdürfniß