Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 7 (1867)
- Issue
- 48 (28.11.1867)
- Date
- 1867-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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1 Der lIsrselitiscke; Zeitschrift für die gesummten Interessen deS israelitischen L «mb zugleich Organ für dm Verein zur Unterstützung.hilfsbedürftiger Wittwen und -Waisen in Deutschla Aekrer. ehrerstandeS , -. '. jraelitifcher Lehrer,, Lehrerrd.; J\8 48. Mainz, den 28. November 1867. (Siebenter Jahrgang.) WöchemUch t Stummer. BierteljLhrlicher Lbonnementsprei» 27 kr. --- Vi Thlr. Bei trankirter Zi Anzeigen zu 1 Sgr. die Petitzrüe. Bestellungen nehmen alle Postämter u ikendung unter Kreuzband jährlich 2 fl. 12 kr. id Buchhandlungen an. . Welchen Nutze« und welchen Schaden, auch dem Pilpul u oder welche Licht- und Schattenseite batte ,°isolitt,^ die Deutsch-Frauzöfksche Schule des Mitwohl einseitiger, ja telalters für uns Israeliten? ') Em gewesen Grch Bon Lebrer «ahn in Holzbausen in Nassau. seftot zu erkennen ohnehin große Geiste Die Geschichte ist die beste Richterin und das reinste j noch weit größere ja Fernglas, worin wir dar, was unsere Ahnen, die Men- 1 Von einem anschaulu schen, welche vor uns gelebt haben, gehandelt, gepflegt und , richte konnte schon vollbracht haben, erkennen können. Obenan als Hauptfactor den verschiedenen E und Hauptsäule des Erkennens und der Erkenntniß steht flörend uns hinderli« nun die Schule ^sei eS, daß ihr das Prädikat „Elementar"- . 1) Waren dir i (Erziehung im Allgemeinen) oder bloS Religionsschule (die j der damaligen Schn Erziehung durch den göttlich - geoffenbarten Glauben) beige-! das allgemeine profc legt wird. Leide, Religions- und Elementarschule, haben allein gegendie Phil die Aufgabe, für die Cultur und BUdung, sowohl für den entstanden, sondern < Geist als für den Körper zu wirken, für das irdische, zeitdem Boden unserer liche Glück, sowie für das jenseitige, ewige Heil zu sorgen. Grundprinzipien der ES darf niemals irgendwelcher Schule an der höheren Richtung, miliren wollte. Me dem inneren Lebensgeist, dem Trieb zur altseitigen Entwickes auch geradezu nii lung gebrechen, wenn sie nicht als ein todteS Werkzeug be- Religion war, wur trachtet werden will. Rur ihr äußerliches Gepräge — Götzendienst betracht ihr Kleid, kann zwar zu verschiedenen Zeiten sich mannig- 2) Lebten die i faltig gestalten, je nachdem die Zeit ihren Einfluß äußert einem gar zu gedri aus die Schule oder sie (die Schule) aus die Zeit und je Alles, waS sich in. i nachdem eine Zeitepoche mehr oder minder mit geistbegabten bekannte, der größte Männern (Heroen) und Schulhelden beglückt worden. preisgegeben war; e Von diesem Gesichtspunkte geleitet soll versucht werden, alle Lebensregeln un wenn auch nicht ausführlich, welchen Nutzen und Schaden, daS Judenthum vei oder welche Licht- und Schattenseite die Deutsch-Französische nicht beachten wollt Schule des Mittelalters für uns Israeliten hatte? Lehre und Schrift zi Die mittelalterliche Deutsch-Französische Schule war unter dem Ausdrucke keineswegs eine freie, selbstständige Denkschule, so sehr man wurde. -—— Die Französisch *) Die im „3f*. Lehrer" in neuerer und neuester Zeit gebrachten mit Samen wohl be Auflätze in Bezikhui.g aus dir Behandlung und Ertheilung deS UnterfjirWttnA «nh ntm nchtS (Methode) in lft. Schule gaben Beronlaflun« zu diesem un- ' Un® *Umc schuldigen — von aller Parteilichkeit fernstehenden Aufsatz«. - entbehren mutzte. Ter Berf. ererbte festzuhalten 1 " k nd den Spitzfindigkeiten geneigt war; t mit denjenigen übereinstimme, die sie baar alles Denkenansehen. Ein oböfterS scharfes Denken war bis zu e vorhanden und hätte man nicht daalmudstudium mit Breitoth und Togeglaubt, so wären gewiß, wenn schon r dieser Richtung aus ihr hervorgingen, ausgezeichnete Männer hervorgegangen. )en, selbstständigen, freidenkenden Unter- »eßwegen ke ne Rede sein, weil unter, ründen, die folgenden zwei schon sehr h waren: Oberhäupter rssp. die Lenker und Leiter e zu sehr gegen die Philosophie und ne Wissen eingenommen und zwar nicht »sophie, welche in anderen Völkerschaftm uch gegen die, welche ihre Wurzel auf Religion festschlagen sollte und mit den geoffenbarten, heiligm Schrift sich assi-! Neue, wenn <S auch besser und wenn )t gegen die Grundwahrheiten unserer ,e als Fremdartiges, wenn nicht als t. -chulmänner oder die Schulbehörde in ckten und elenden Verhältnisse, da ja liefen Ländern zur mosaischen Religion n Verachtung, dem Hohne und Spotte 5 war.daher kein Wunder, wenn man d Lehren derjenigen Völkerschaften, die achteten und zu vernichten gedachte«, t und den größten Widerwillen durch > erkennen gab, wie dies auch öfters E'iis'im o’j'cn d’iedi no=n bezeichnet Deutsche Schule glich einem Acker, der ät, aber aller weiteren Cultilr zur Be- WachSthum deS aufgegangenen Samens hr Bestreben war, das von den Vätem n:r «bi lE’Din eo und so kam es denn,