Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 7 (1867)
- Issue
- 40 (3.10.1867)
- Date
- 1867-10-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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-Kunden; auch kann von - igeübt werden und sind Aelegenbeit zum Nebenanden. Concurrenzsähige unter Vorlegung ihrer Wirkungskreise an den ) hierseldst anmelden. 9. September 1867. Mayer Katz. e sollen zwei Lehrere von 275 Thlr. und r, :e von löO T^lr. und j; : andere dieser Stellen ugniste ihre Meldungen n. der 1867. der Magi st rat: Henschkc. erschienen: tt a. j r. Mädchen u. Frauen, reund, gogkn- Gemeinde zu Breslau, jen .jprr in Frankfurt a. M., nd Pros. »r. Lrvy in Breslau. t, auf starkem weißen Delini Titelb-.ld« and mit Goldpresiung und IO Lgr. ung und gediegenen Inder rübmlichst bekannten üänet stch dieses deutsche ll bisher erschienenen vor- und sehr übersichtlich nach atd- und Feslgebete, 2. iedhof Gebete und Todten- ^ebrauch beim öffentlichen ichc Andacht zu verwenden, l. Leinen mit Goldpressung rlare eignen kich vorzüglich nten und dürfte das Buch, t bald ein sehr gangbares chr geschütztes werden. sandlung (K. Skutsch). frankfurter Versammlung Für den Buchhandel: in, -n in Mainz. Der JsrrrelitMlre Achrer. Zeitschrift für die gesammten Interessen des israelitischen Lehrerstandes; und zugleich I Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehret > Lehrer- Wittwen und -Waisen in Deutschland. M 40. Mainz, den 3. Oktober, 1867. (Lisbsnier Wöchentlich 1 Rümmer. Vierteljährlicher Abonnementspreis 27 kr. ---- Vi Thlr. Bei frankirter Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 fl. 12 kr Anzeigen zu I Sgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. B e t i d> t *) über die zweite Heneral-'Dersammlung - des Vereins zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer-, Lehrer-Wittwen und -Waisen in Deutschland. Die zweite General-Versammlung des Vereins zur Un- I terstützung rc. fand am 19. und 20. August in Frankfurt! a. M. Statt. — Es war längst die Frage cn uns herangetreten, ob es nicht gerathen, ja ob es nicht geradezu eine Lebensfrage für den Verein sei, den Sitz desselben von Alzey in eine größere Stadt zu verlegen. Wenn auch die Geschäfte des Vereins, die Verwaltung seines Vermögens rc. von Alzey aus eben so gut geleitet weiden konnten, so waren doch immer noch gewichtige Gründe genug vorhanden, welche die Verlegung als nothwendig, erscheinen ließen. So waren wir schon längst'in verschiedenen Comitssitzungen übereingekommen, den Sitz des Vereins, wenn möglich, nach Frankfurt a. M. zu verlegen, besten Name in der ganzen civilisirten Welt sich eines guten Klanges erfreut, und in besten Mauern der Sinn für alles Gemeinnützige, insbesondere für Wohlthätigkeit, stets rege gewesen ist. Es galt nun, in dieser Stadt Männer zu gewinnen, die mit Kops und Herz sich als warme Freunde unserS Vereins annehmen und demselben zu weiterem Gedeihen verhelfen wollten. Unserm. verehrten Comitemitgliede, Herrn vr. Stein, verdanken wir es zunächst, daß dieser von Vielen längst gehegte Wunsch seiner Verwirklichung entgegen ging; denn er war es, der durch seine Fürsprache Männer für unsre Sache zu gewinnen wußte, deren Namen sowohl innerals außerhalb Frankfurts mit Achtung genannt werden. So wurde denn die Generalversammlung berufen, um über genannte Verlegung und eventuell über die Revision der Statuten sich schlüssig zu machen. Die Versammlung wurde von dem Präsidenten, Herrn *) Durch Ungunst der Umstände verspätet. — Sied. vr. Rothschild eröffnet. Er ruft den Anwesenden ein freundliches .Willkommen" zu, geht auf die Entstehung des Vereins über, bedauert, daß die Betheiligung an demselben eine nicht noch größere bis jetzt gewesen, und daß namentlich die Herren Rabbiner in ihrer größeren Mehrzahl sich der Sache fern hielten; er vergleicht den Verein mit einem Kinde, daö vor 3 Jahren in Main; geboren sei, welches, obwohl es schon manches seinem Alter entsprechende Gute geleistet, sich doch noch im Stadium der ersten Entwickelung befinde, und dem die Aerzte nunmehr zur Stärkung und Kräftigung eine Luftveränderung verordnet haben. Ohne Bild: ES sei nöthig, den Sitz des Vereins zu verlegen, und da sei nun die Stadt, in der wir tagen, gewiß diejenige, welche unS die sichersten Garantien für das Gedeihen des Vereins biete. Wir seien nun in der Lage, unseren Wunsch erfüllen zu können und ersticke er darum die Versammlung, dm Vor-! schlag des Comitö'S, den Verwaltungsrath des Vereins nach Frankfurt a. M. zu verlegen, anzunehmen. Außer anderen angeführten Gründen hebt er noch den hervor, daß . es unS bis heute nicht gelungen sei, Corporationsrechte in Hessen zu erlangm, was von Frankfurt aus eher zu bewerkstelligen sein dürfte. Er hofft sicher, daß hrer der Verein sein hohes Ziel leichter erreichen und einer großm Zukunft mtgegen gehen werde. i Nachdem Herr Dr. Rothschild zum Präsidenten Md K. Marx zum Schriftführer der Versammlung gewählt werden, tritt dieselbe in die Verhandlung über den Antrag - bezüglich der Verlegung ein. Herr vr. Stein fühlt sich verpflichtet, über diesen! Punkt zu sprechen, und sagt unter Anderem, daß, obwohl Frankfurt im verflossenen Jahre Manches an Glanz und Geschäftsdlüthe eingebüßt, es doch Etwas nicht verloren 1 habe, nämlich den Sinn für Wohlthätigkeit, für > Förderung gemeinnütziger Anstalten rc. Er müfle | darum der Versammlung die Verlegung des Eitzes auf's -! Wärmste empfehlen, und er habe die Ueberzeugung, daß , gerade ein Verein, wie der unselige,' in Frankfurt proSperiren werde, da diese Stadt von jeher für das Wohl ihrer Lehrer so Vieles gethan, also hier guter Sinn für Schule und Lehrer zu ftndm sei.