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Der israelitische Lehrer · 1867-08-01 · 31 (1.8.1867) · p. Seite 127

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
7 (1867)
Issue
31 (1.8.1867)
Date
1867-08-01
Page
Seite 127 (sequence 3)
Language
German
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127 3 Die Ehremitglieder sind zur Theilnahme an der Grneralversammlusg besonder« einzuladen. Dieselbe« können Anträge einbringen und find stimmberechtigt. 4. Bisheriger Passus 3. 5. Der biShenge Paffu« 4 erhält die Fassung: Die Generalversammlung entscheidet über alle Angelegenheiten des BereinS mit einfacher Stimmmmehrheit. Bei Statutenveränderungen ist 2k Stimmenmehrheit erforderlich. 5., 6., 7. und 8. fällt weg. IX Vereinsorgan. Es besteht für alle Besprechungen und Bekanntmachungen ein Lereinsorgan. Die bezügliche Nummer ist stets den betreffenden Personen, sowie den Bezirkscomitö'S gratis zuzustellen 7 X. Auflösung de« Verein«. Der Verein ist so lange unauflösbar, als derselbe notorisch seinen Verpflichtungen nachzukommen rm Stande ist. Sollte sich die Unmöglichkeit dieser Leistungen Herausstellen, so kann die Auflösung einzig und allein durch eine Mehrheit von ->/« aller ordentlichen Mitglieder ausgesprochen werden. Es ist zu diesem Behufe eine Generalversammlung zu berufen und sind, in diesem außerordentlichen Falle, die Richterschienenen schriftlich zu ihrer Stimmabgabe auszufordern. Im Falle der ausgesprochenen Auflösung behalten die zuletzt Betheiligten an dem alsdann noch vorhandenen VereinSoermogen ihre Bezugsderechtiguug und erhalten so lange rc. wie in den früheren Statuten. Einziger transitorischer Artikel. Die Verwaltung hat um CorporationSrechte bei der betreffenden Regierung nachzusuchen. Wochenbericht. , für den ganzen Lebrerstan, ser, einen Lehrer auf diese Weise bettelnd in di« Welt hinein chreiben. Mögen Sie Sick an einzelne .College» wenden, wie ick schon Manchem zu Kelsen taö Glück gehabt habe, nur Privaten, die das mißdeuten. laste man unberührt. Ick bade inick derrrt in der' Zeitung des Iudenthums geäußert und um die Unlerhasiung für die Folge gewiß zu sein, die Drohung hinzugefügt, beim Wiederholungsfälle die -Namen zu nennen. Ick finde dann kein Verbrecken, keine lleberbebung, und werinick genauer kennt, weiß, was ick damit sagen will. I Alexander Eabll. Aus Bielefeld vom 17. Febr. empfangen wir folgende Mittheilnng, die wir, sowie die nacksolgenke Erklärung des Herrn Eahn mit der Bille ausnehmen, daß hiermit die Eorrcspondenz iu dieser Sacke gesckloste 1 sei» möckte. Einige Bemerkungen zu dem Artikel „vom Rhein" im Wockenberickt Rr.S«. d. Blätter. Dem Herrn Referenten sind einige Irrtbüiner begegnet, welche zu berichtige» ick inick oo'.vstsckrel Ki':,-. In dem angezogene» schreiben des Herrn Di-. Pl'ilis)p>o» an inick war als Grund -feines Ricktersckeines auf unierck' Eonferen; nickt, wie Eorrespondent sagt, Unwohlsein angegeben, sondern zablreicker Beiuck, der für Pfingsten und die folgenden Tage augemeldel sei. — Die Thätigkeit der „Unnrstübuugkaise" unseres Vereins darirl allerdings vom Jahre aber erst vom Scklnste desselben und ist das Aniammeln der vorhandene» Tblr. ±*25 nickt 2000, das Resultat von etwa t Jahren. Was die Auslastungen über Herrm Eahn in Svbernbeim betrifft, so balle ick es nickt für meine Ausgabe, diesen Freund geg^n die in dem Artikel enthaltenen Beschuldigungen zu verlbeidigen. muß das vielmehr für seine eigene Sacke balle». Rur insofern die mitgerbeilren Aeußernngen und Ansichten desselben vielleicht als wörtliche Eitale aus dem an mick gerichteten Briefe angesehen werden sollten, muß ick bemerken, daß darin nur gesagt ist, „Hera- Eabn balle es für nolbwendig, daß ein Lehrer Mitglied des Enratorinms sei und würde, -falls die Wabl auf ibn fallen sollte, dieselbe aus Igeivisten Gründen gern annebmen; seine Ansicht über die Seminarfrage sei übrigens von der Eölner Rotabelnversammlung genugsam bekannt-"'Alles, was in dieser Beziehung mebr gesagt in. ist der Vbaiuasie oder freien Sobernhoim, Al. Juli. Der böswillige Eorrespondent scheint es inir übel nehinen zu wollen, daß ick auf der Bersammlung zu Cöln einer Aufforderung von Seiten der Rabbiner „zum Minchagebete" gern Folge geleistet habe; nun ivenn das mir zum Vorwürfe dienen soll, so nehme ich. den gern hin und gestebe offen, daß ich gern, recht gern mich; zu allen Zeilen den Betenden ansckließe und danke dem Himmel, daß ich »och beten kann. Die bettelnden Lehrer betreffend, so gab die Veraulaffung dazu eine Menge Bettelbriefe von Lebrern meistens aus dem Süden, die sich an hiesige Häuser inaffenbast und zu deren Belästigung um Unterstützung wandten. Ich gehe nackmeiner Erfahrung von dem Grundsätze aus, daß, wenn ein Lehrer brav in seiner Gemeinde gewirkt bat und Gott bewahre! durch Unglückssälle in Roth gerätb, derselbe nicht nöthig babe, in alle Welt Rotb zu schreien, daß vielinebr die Geineinve selbst und die näckste Umgebung eine>n solchen unglücklichen Lebrer gern und bereitwillig unter die Arnre greisen werde, *) daß es aber eüie «Geringschätzung ) Das ist nach meiner Uebcrzeugung, nicht immer der Fall. Und "E ®jr auch zugeben — ein Fall, aber auch nur einer, ist uns selbst bekannt, und wir haben in diesen Blättern vor einem Schwindler gewarnt, daß oft solche frevelhafte Bettelbriefe geschriebm werden, — : Reflexion des Eorresvoudemen, über welcke Herr Eabn mit ibm reckten mag, znzusckreiben. Uebrigens muß ick bei dieser Gelegen- ' beit constaliren, daß Herr Eabn, was die Förderung unserer „Unterstützungseaste" betrifft, zu ibren lbätigsten Mitgliedern gehört und dnrck wiederholte Saininlnng von Beiträgen ibr sckon nambafle Summen zugefübri bat: sowie, daßder alljährlich von; Baron v. Rothschild in Paris geleisteteBeurag seiner Verrven-' düng bei Herrn Albert Eolsn zu verdanken ist. S. Bl »nienau. Aus Rew Bork berichtet man nnsr. Es ist eine erfreuliche Tbaliacke, daß bier-,ulande lind beionder-s. inhiesiger Stadl das fortschreitende Iudenlbum tiiglick mehr an Boden gewinnt. Wenn auck dir Orthodoxie einzeln^ Anbänger-zäblt, so fehlen ibr koch so erachten wir es doch als die Pflicht des Lehrers, seine College», um des Lchrerstandes Bfillen. in der Lesfentlichkeü zu schonen. . Wir wollen unsere schmutzige Wasche nicht auf der Straße wa'chcn. Für solche Ausstellungen, in ruhigem Tone, _ eignet sich nur unsere . Lchrerzeilschrift. Glaube Herr Eahn nicht, daß solche Beschin-prungen . des Lehrerstandes den Feinde» desselben - und dazu gekoren zuiveiten; selbst überaus freundlich thuende Männer aller Stände, auch Medak- > teure — Vergnügen machen <j Schaden Sie nicht auch den Braven? Darum, «uim jene Mittheilung auch nicht bös gemeint war — wir wolle» dies zur Ehre des Herrn Eahn zugebcn, so war es doch ein Fehler. Mr können das beweisen. Darum '. Redaktion.

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