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Der israelitische Lehrer · 1867-07-11 · 28 (11.7.1867) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
7 (1867)
Issue
28 (11.7.1867)
Date
1867-07-11
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Zeitschrift : : ■ für die gefammtcn Interessen des israelitisches Lehrerstandes und zugleich Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftigeiisraelitischer Lehrer, Lehrer- Wittwen und -Waisen in Deutsck land. J\S 28. Mainz, den 11. Juli 1867. (Lisbsnter Jahrgang.) WöchenUich 1 Rümmer. Vierteljährlicher Abonnementspreis 27 kr. -- 1/4 Thlr.' Bei frankirt r Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 fl. 12 tr Anzeigen zu 1 Sgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämtlr und Buchhandlungen an. —; Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger isr. Lehrer, Lehrer-Wittwen und -Waisen in Deutschland. \ Generalversammlung In dor heute dahier abgehaltenen Haupteoinitäsitzung wurde die nach §. VII. der Statuten vorgeschriebene Generalversammlung auf den 19. und 20. August d. I. festgesetzt und als Ort derselben Frankfurt a. M. bestimmt. — Alles Nähere, insbesondere die festzuhaltende Tagesordnung wird den verehrlichen Mitgliedern rechtzeitig, spätestens bis Anfang August eröffnet werden. , Mainz, den 23. Juni 1867. Dgs HLauptcoiuit^. Zur Beschleunigung des Abschlusses unserer diesjährigen Rechnung ersuchen wir unsere verehrlichen Mitglieder, resp. die Herren Agenten dringendst um gefällige sofortige Einsendung ihrer Rechnungen, Gelder, sowie nicht abgesetzter Exemplare der Achawa bis spätestens Mitte Juli. Dieselben werden dadurch die davon bedingte, rechtzeitige Vollendung des, den Rechenschaftsbericht enthaltenden, Vereinsbuches bedeutend fördern. Mainz, den 23. Juni 1867. Dev?. \Wv\gAe.owvA6. Stellung und Aufgabe des isr. Lehrers iu den kleinen Gemeinden. Von L. R. (Fortsetzung aus Nr. 16., 17., 18. und 19.) Vorbemerkung der Redaktion. Im Jnteresie der Lehreroerfammlungen hatten wir die obige Abhandlung unterbrochen. Wir führen sie jetzt fort und zu Ende. In den früheren Nummern — die neu eintretenden Abonnenten auf Verlangen gratis zur Verfügung stehen — wirft der Herr Verfuffer interessante Streiflichter auf die Gestaltung des Lehrerlebens in Stadt und Land, aus den Untersch ev in der Stellung der Rabbinen und Ledrer, und fordert den Lehrer vom Lande dann auf, vor Allem die richtigen Mittel anzuwenden, um sich die Achtung und Liebe seiner Gemeindegenossen und Umgebung zu verschaffen, selbstverständlich als Mensch, als Mann von Bildung und dann ■ ■■■ " 1 i— aber auch als Lehrer. Er fordert vom Lehrer dann nach den zwei wichtigsten Richtungen seines beruflichen Lebens — in Schule und Synagoge — gesegnete Wirksamkeit; und kommt in der Schule, wo er der konfessionellen Gemeindeschule — jüdischen Elementar-Volksschule — das Wort redet, zuerst auf den Religionsunterricht, wo wir hier sortfahren. Wahrheit ist Religion! Der Lehrer muß in der ^hule das Heiligste, das des Lebens Leuchte sein soll, dem Kinde zum klaren Bewußtsein bringen. Wir können hier nicht! ein« gehen auf die verschiedenen Ansichten über den Religionsunterricht, auf die Parteistandpunkte. Wir müssen das! der Kraft der Ueberzeugung überlassen. Beim Religionsunterricht hat der Lehrer insbesondere darauf zu achten, daß das Wissen zum Leben werde. Die Religion ist picht um der Schule Willen da; sie ist ganz eigentlich dasjenige Element de- Unterrichts, das am wenigsten Werth hat, wenn es nicht, wenn wir uns so ausdrücken dürfen, recht sehr praktisch wird. „Der Mensch soll sie üben im Leben."

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