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Der israelitische Lehrer · 1867-07-04 · 27 (4.7.1867) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
7 (1867)
Issue
27 (4.7.1867)
Date
1867-07-04
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Der jL'irartiti'idic Keiner. l Zeitschrift für^ie gesaItnUen Interessen des israelitischen Le Verstandes und zugleich Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger i Wittwen und -Waisen in Deutschland. raclitischer Lehrer, Lehrer- M 27. Mainz, den 4. Juli 1867. (Lisdemlsr ^s.Iirjxs.iix.) Wöchentlich 1 Nummer, vierteljährlicher Abonnementspreie 27 kr. ----- 1/4 Thlr. Bei frankirtcr Zu > Anzeigen zu 1 Cgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter uni endung unter Krcurbaud jährliche si. 12 frj Buchhandlungen an. ■ 1 B e r i ch t über die am 12. Juni in HUdesheim stattgeiundene Konferenz der t$Wjj££rfd)ett Lehrer 1 im ehemal. Königreiche Hannover. „dann allgemein ar „lasse anschlußen." Hierauf das Cir die allgemein deutsche UnterstützungS- Harburg, im Juni. Zu der auf den 12. Juni im Schullocale, Nachmittags 3 ' Uhr, anberaumten Sitzung hatten sick 22 Lehrer persönlich cingefunden, 12 vertreten lasier. Es zählt demnach der Verein 34 Mitglieder, eine Zahl, die bisher noch kein hannooer'scher Lehrerverein erreicht hat. Als Ehrengäste waren die Herren Ländrabbinen. vr. Meyer und Landsberg anwesend; auch bemerkten wir einige Braunschweiger Collegen, die zu der allgemeinen deutschen Lehrerversammlung nach Hildesheim gereist waren. — Nachdem der bisherige Vorsitzende die Erschienenen bewillkommt und die Conferenz eröffnet hatte, wobei er seine Collegen ersuchte, mit pen to-ni zu den höchst wichtigen Gegenständen der Tagesordnung zu schreiten, wurde zunächst zur Neuwahl des Vorstandes geschritten. Dieselbe ergab die Wiederwahl des Lehrers Fleischhacker zum Vorsitzenden; dann wurden Cahn—Sarstedt zum Stellvertreter, Weinberg—Gehrden zum Schriftführer ernannt. Zur Tagesordnung übergehend, bemerkte zuvörderst der Vorsitzende, daß es ihm leid thue, den zweiten Punkt aussckeiden zu müssen, da der Referent desselben („über Echulzucht"), College Sommer, unwohl geworden und nicht zur Versammlung erscheinen konnte. Hierauf der Conferenz anheim gebend, was man zuerst vornehmen wolle, sprach man sich fast einstimmig hahin aus, auch Punkt 3 für dieses Jahr ganz fallen zu lassen. Es blieb also nur Punkt 1, über Unterstützungscaffe, übrig. Der Vorsitzende recapitulirte in Kürze dasjenige, was bisher im Hannover'ichen für diese Sache geschehen, betonte den Beschluß der letzten Versammlung in Lehite: „Man wolle Herrn Dr. Meyer in Hannover noch „ein Jahr Zeit zur besiern Thätigkeit für eine speciell „hannövers'che Casie lasien; sei diese nicht erfolgreich, sich -!ülair des Herrn vr. M. jrwähneod^ das ihm ^ftir^Zustan lekommen einer richtigen Wahl zunj Ausschüsse, wenn mc'n sich nochmals für Herstellung einer hannöver'schen Casie ivsspräche, nicht die gehörige Garantie ' böte, weßhalb er (Besitzender), sein eigenes Circulair erlassen; endlich noch m den Versuch des Vorstandes d§r rhein. - westph. Casie erinnernd, die hannovrischfü Collegen für dieselbe zu gewim en, stellte er die Frage zur Debatte: Welche Casie sollen wir gründen> resp. welcher uns atrschlicßen? — ES wälrte fast 3 Stunden,.bis sich dis Ansicht geklärt batte: man wolle auf Grund des vor§ 4 Jahren von Herrn l)r. Mcy:r verfaßten Statutenentwiurss, über welchen schon vor 3 Jahren in Sarstedt berathen und beschlossen worden, eine hannoversche Casie nunmehr^rasch ins Leben rufen, heute noch einen Ausschuß wählen und demselben anheimgeben, einige wesentliche Aendetungen in Betreff des Eintrittsgeldes, der Beiträge und der Leistung der Casie vorzunehmeri. — Ter rhein. - westph. Casie wollte man sich nickt anichl eßen, weil ihre Statuten nicht für unsere Verhältnisse p ißten; der allgemein deutschen nicht,, weil man sich von einem allgemeinen Anschlüsse nicht diejenigen Vortheile verspeach, die man bei einer hannomischsn gewinnen würde. Se bstversl kindlich überließ m«n es den Mitgliedern, sich auch' ferner an dem allgemein^ deutschen Unterstützungsverein e nzeln zu betheiligen. —! Die Wahl in den Ausschuß ergib: 1) Fleischhacker—Harburg, 2) Cahn-Sarstedt, 3) vr. Kayserling—Hannovers und 4) GottheU—Moringen. Nachdem noch ein ges Geschäftliche erledigt, zum Orte der nächsten Versamml rng Hannover bestimmt, ,s auch einige Punkte der nächsten Tiger ordnung schon festgestell! worden, wurde um 7 Uhr die Versammlung geschlossen. Nach Schluß des Ninchah-Gebetes trat sofort der Ausschuß im Hause des Laut rabbiners. Hrn. Landsberg, zusammen und einigte sich über f ügende Abänderung« n der Statuten: §. 7. Eintrittsgeld 3 Jhlr. — §. 11. Beitrag resp. l*/a. 2 und 2V/# — in I 26. (der, beiläufig bemerkt, hier nicht seine richtige Stele hat), fällt der Schlußsatz, wird e I

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