Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 7 (1867)
- Issue
- 19 (9.5.1867)
- Date
- 1867-05-09
- Page
- Seite 76 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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fielt Lehrrrversaw mlung. — I- C. D. Hcffmann. Oberlehrer am Gymnasium %u Freiberg, <0 tiefer rationellen Aeichnenunterriit. — Bildbauer Küstbardt, Lebrer an der Gewerkeschule in HeideSheim. «) Der Zeichnenurterrickt nach Ziel und Methode. — Dr. A. Meier von Lübeck, k) Einübung de» französischen Berb. — Derselbe. Bemerkung. In einer Bekanntmachung vom 13. v. M. wurde gebeten, biS zum 17.' d. M. Nachricht zu geben, ob die Herren Referen'en ih-r im vorigen Iabre angemeldeten Vorträge auch für die TaaeSordnung diele? Jabres beibebalten wiff n Wollten. Da dres in Bezug auf einige Vorträge bis heute nickt geschehen ist, so bat der Ausschuß angenommen, daß sie zurückgezogen werden sollen; sie find deßbalb von der vw siebenden Tagesordnung weggeblieben. Eine weitere Aufforderung vom Ortsausschuß zu HildeSbeim bittet, Anmeldungen zum Besuche der Versammlung bis rum 15. Mai an Hrn. Bürgerlchullebrer Bartholomäus in HildeSbeim einrusenden, damit ihnen vom Wohnungsausschuß eine- Unterkunft verschafft werden könne. Was Israel feit grauer Zeit Erfreute und beglückte; Was es erbielt im Stampf und Streit, Wenn Feindschaft er bedrückte; Du bast's in deiner Jugend schon, Erbab ner Giist, geabnet: Daß nur Adonai's Religion Den Weg zum Heile bahnet. — Die innre Stimme tagte Dir: „8? Jeti ein Höb'res Wesen, Das nicht «eränderlich, wie wir, Don jeher in gewesen; Daß diese Welt ein bober Geist Mit Allmackt bat-gegründet, — Der über Irdisches wobl kreist, — Den nur die Demutb findet. — Anfrage an «ein, ge eh riesten Herren College»» im Gro«8herzoKthum Hessen! Früher im Rabbinate Wiesbaden fungirend, bekleide ich seit Januar l. I. eine Stelle im Rabbinate Darmstadt. Die betreffende Stelle war seit einem Jahre unbesetzt, waS zur Folge hatte, daß die Jugend hinsichtlich der Erziehung sehr vernachlässigt und in den Kenntnissen sehr zurück waren. Außerdem fehlte es an den nöthigsten Schulbüchern und waren dieses lesonderS Religions- und Biblische Geschichtsbücher, Ich führte nun bei meinem Antritt der Stelle das ReligionLbuch von Herxheimer em. Für die kleinere Jugend wähite ich Flehingers kleine Geschichte, während ich für die reifere'Jugend „Büdingers Geschichte" nahm. > Meine Herren Vorgänger jedoch unterrichteten weder in Geschichte, noch in Religion («io), und war eS deren Zweck , hauptsächlich, die Kinder hebräisch lesen zu lehren, womit sie ihrer Pflicht zu genügen glaubten! Eo weigern sich! also jetzt mehrere Väter, sich auf die früheren Lehrer und deren! Unterrichtsmethode berusind, die erwähnten Bücher anzu- ' schaffen. Auf eine At frage beim Rabbinat wurde mir der E Bescheid, daß man Niemanden »wingen könne, Schulbücher : anzuschaffen. ES sieht somit höchst traurig in der betreffen- \ den Schule aus, und wunderte ich mich daher auch nicht! im Geringsten, daß mir selbst die ältesten Schüler, auf die; Frage, wer der Stifter unserer Religion sei, nicht einmal 1 eine Antwort geben konnten! Lapievli sat! — Wie ist I nun diesem U.bel zu steuern, und ist eS wirklich an dem, daß man hier zu Lande die Eltern nicht anhalten kann, ' ihren Kindern die nöthigen Schulbücher für die isr. Schule ' anzuschaffcn? Bischofsheim am Main, im April 1867. Goldschmidt. Doch Wesen nicht von Holz und Thon Sind würdig der V-rebruna. „„SD, schakf. mir schwachem Menschensobn — Erhab ner Geist — Erklärung!* * — Was meinen Geist gefangen kalt,. Ter Zweifel, stürz ibn nieder; Damit Dich,'Schöpfer dieser Welt, Besiegen meine Lieder; — Daß me-ne Seele den erhebt, Ter gütig, bockcrkaben, Ter über Zeit und Raum hinschwebt, Mich würdigt seiner Gaben." Dein Flebn drang zu stinem Thron Es fand bei ihm, Erbörung : .So wandlr vor mir, treuer Schn, In kindlicher Verehrung!" — Und freudig folgtest du. dem Ruf, Durch drin, ganzes "Leben, Bw Tu rem, der Dich erschuf, Warl'ir lurückgszeben. Drum wird Dein Name würdevoll In Israel.besungen; Dir wirb geweibt der Liebe Zoll Don aller. Menschen Zungen! — Anröchte, in Westfalen. •T. Carsch, Lehrer. Anzeige.! Kinen Knaven von 11 bis 12 Jahren wünsche ich noch zu meinem eigenen eiuzigen Kinde und meinem Reffen von gleichem Alter in mein Haus ouszunehmen, um denselben gemeinschaftliche Erziehung und Unterricht in allen Echulföchein, in der Religirn und im Hebräischen, in französischer und englischer Sprache u. s. f zu eltheilen. Luch vcrzügliche Gelegenheit zum Klavierunterricht im Hause ist geboten. Vorbildung zum kausmävnischen Fache, reale Bildung, sorgsamste Pflege. Billigste Bedingungen. Collegcn, die mir eiren solchen Knaben empfehlen, würde ich nach Möglichkeit mich dankbar erweisen. Meldungen baldigst an Z. Klingen stein m Odencheim in Rheinhcffen. Briefkasten. Herr Schw. in O in Baden! Bitte freundlichst um ihre Mittheilungen — auch unsrankirt. Lrrantwortlicher Redactmr: I. N lin g en ft ei n in Ldernheim in Rhe>»chei m; SUbsiverlag der Redaktion. Für dm Buchhandel: in Eommiffion bei Lökar Leine» m Leipzig. — Iamps-Schnellpieffmrduck von I. G^ottslrbrn t» Mainz.