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Der israelitische Lehrer · 1867-02-14 · 7 (14.2.1867) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
7 (1867)
Issue
7 (14.2.1867)
Date
1867-02-14
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Kr IsrsMisclie Ätr. [ Zeitschrift für die gelammten Interessen des israelitischen Lehrerslandes | UNS zugleich Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer- , Wittwen und -Waisen in Deutschland. i * M 7* Mainz, den 14. Februar 186 7-. (Siebenter Jahrgang.) reöchkntlich,l Kummer. Vierteljährlicher Abominnmlepreis 27 Ir. --- 1,4 THIr. Bei 'rank,rter Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 sl. 12 kr Anzeigen zu I Lgr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. .; 95?«te verfielen wir unter formaler Bildung durch den Antcrricht? D on Hot ouch ner-nd:, gs müh» die £il)ur cn Elknut toifdi kr. im Geg, motze zu d,n on höheren Unleirrchts 9irfioIti.il Lehrenden ipoltweije „Elementcrgeister" genannt; rnc» iicitlt sic zu den Taletorirrn des Geistes, auf die die D orn r der WiffensSäst n»t Cerivgickotzung zu blicken dar Recht hättin. Tos Berständniß rom Schulwesen wird jedoch die Ueberzcuguvg zur Reife dringen, daß eigentlich ein Jugendlehier nur donn „berufen" ist, „selbstthäNg denkende" Menschen;u bilden, wenn er in: vollen Sinne des Wortes Element rrlehrer ist. Aller Jugendurnerricht ist von benu. (sogenannt, n) wissenschaftlichen (1) sowohl in der FvlNl als in der Gruridage und gewiffern affen ouch im sorrnolen Bilbnngszwecke durc,aus verschieden. Ter elementare Unterricht ist dem gewöhnlich,n, herkömmlich - wifieni'chaftlichen , entgegengesetzt weil die cleminlarische Untcrrchlkn erhöbe vom Ein zelncn, Ciicrelen, Anscha<lichcn (aber Ganzen) ousgelt und erst ganz zuletzt ars tas Allgemeine kommt. Ter wiskensc astlr«;e Unterricht s^tzt her'rn.mlich des Allg meine, AI stielte, d,n nirtr Besriff, u.t ordnet demiclben das Krocht,n, wie die Wisjeuschost in Beim wiffenschostlichen Untcrllas Dotcrial, beim Eleiniulorsirldung. Tie wiffenschostirchc Un- Reiullat zuerst; die genetische, krklärnng, der Beweis, ergibt sich nur nachträglich, vielleicht gar nicht; der elementare Unterricht stutzt sich auf die Gtündlagen, die im kindlichen @emüthe, Ge iste, Bewußtsein,, m der Anschauung, als' Bor-, stellungjvorhanden sird; er sucht von hier aus weiter zu dringen, um in der Seele 'selbst die genetische Entwickelung zu veranlassen, und so gleichsam den Weg zu wiederholen, den die Menscheit bei Auffindung eines Lehrsatzes einschlug. Tie Wifienschost interessirt sich immer zuerst sür das Resultat; die Schule kommt zu dem Resultate erst, nachdem sie seine Entstehung sich klar gemacht. Ter wisienschastliche lluterricht ist der Unterricht pur excellenue, er basirt auf Au- Einzcli e inter, ohne zu der Menschheit geworden^ rickt tomirirt der Stoff, unterrichtdie formale terrichtswose bringt tcss Folge n.crgclt, sellftdie torilät, nicht aus Eelbstdenkers thätiges Ersoffen. „Der Me ileib. ein OrganiSnius — ein lebendiges Leben, das aus Gliedern schafft, eine Einhe vermittelbst des Ganzen erha nen, von denen jedes. Zw. demgemäß in Einem dient u — Weil der Ge>st Lraon e lendes Leben; darum bedar Lebens der Außenwelt als eigenen Quelität und Quantil Quanl.täten von Reize; diese 9; sein, als die Erreg, r zur Eia Rur Anstoß sind die Re Erneuerung des Geiste darum nichtig zwar, denn v>rschied,n die imcb ihr nickt aiie.it die Bildner des Reize die Rabr»ingen Geist wird d u r ck ' i c m Int sie io und zu dem Leben des Geist< s st ei En tse.! t-cr d > S >n. .kein heißt deshalb die Ausgcbe Geist.slcbenr; ''o viel Reiz jedesmal Krait Hot, uni Und da' lluü, geistig nur de nur das Berrre.ndte t ffm : eentliche und einzige Mittel, die Rat».- des Zcglir gs zm erregen: des Bc.wcndle ans des stindes als R»rz und (Forlsetzutr auf Ankleben, nicht auf selbstrsschengeist ist, wie der Menschlen- Bielheit in der Einheit, ein ich Glieder und sich in seinen t von verschiede» en, ffch selbst tenden und regierenden Oraa- und Mittel zugleich ist und »iid herrscht, herrscht und dient, itzus ist.-von Innen aus queler wohl zur Erregung seines eurer Reize, ur,d zwar seiner ät ar.gerneffcne Qualitäten und eire könn.n 'edoch n chts anderes enthat teS Gejstesorganismus. ize zur Entwicklung u rd - von Innen heraus, rnd wi> verschieden der Anstoß, sy bswirkte Thötigkeit; aber dich Geisteslebens. Ecsind l ie ttel sür den Geist; der cldisiclrt. aber er-assirri' woron er selbst ist- Das durch Reiz veranlaßtes Enthaltenen. „Entnickörr" dies Erziehers bei Bildung des osn ein Orgon bringen, als! cs Einwirkung zu verar besten, s B>rwondte reizt und »e.I rt, die Ins werden kann; so ist das erwelckes der Erzieher hat, lim naturgemäß-n Thätigkeit zu der Natur an Leib und.Geist Slfhn'r.g he ar.lringstn." *) g folgt.) Bücbersckau Praktisches l'cbrbuck für den zesisckc» Sprocke. »och metö »f bi. Keil Lchmid:. ersten Unterricht in der fronhokisckcn Grundsätzen bearkenet. es,,, t,c- Di.»sä>ii.,lisitv.

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