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Der israelitische Lehrer · 1867-01-17 · 3 (17.1.1867) · p. Seite 12

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
7 (1867)
Issue
3 (17.1.1867)
Date
1867-01-17
Page
Seite 12 (sequence 4)
Language
German
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tidtrt uno um wandeln können *) und die übrigen 10,CHX) st. — 5Cu st. jähilicbe Zinsen r-prästntirend — hätten etwa mit Zuweisung ein-eer anderen Gemeindeämter und deren Ertragnisses die Anst>.lluna eines tüä tigen Lehrers an unserer Schule ermöglicht, damit nickt' mebr dem Knabenalter kaum entwachsenen Jünglingen obne irgendwelche Kenntniß von Pädagogik re. unsre Jugend aus gang unverantwortliche Weise anvrrtraut wird. — Das Juden! bum als N'ligicu ein, r noch vielverkannten Minorität noch vielfach ecrfesia press«, bat gar nicht nötbiz Lurus zu treiben und da'ür Schulden zu machen; — die Errichtung großartiger Dome-kann es der herrschenden Kirche überlassen, .obgleich der dem Judenlhum entsprossene Stifter derselben iu einfach bescheit ner Weise gesprochen: „Mein Reick ist nickt von di scr Weit." Lebrbäuser errickten wa» die alten Rabliner auf säst jeder Sei'e deS Tha'mud ewpfeblen; „Hebung der Schule," ein Ruf. den jeder wahr- Freund deS VolkeS^in jetziger Zeit erhebt: das ist, waS uns Roth tbut, daS ist was . am meisten zu berücksichtigen ist. Schulden hierfür gemacht, sie bringen das Capital mit Zinstn reichlich eiu, wenn in solchen Schulen -die Jugend für das ,Wahre, Gu't und Schönes entflammt wird, heraiigebildct zu tüchtigen Bü'gern, bestrebt, bei ächter Treue für den altererbten Glauben, denselben im Lichte deS Jabrbunderts zu erschauen und durch Gesinnung und That die Reste grundloser Dorurtheile zu vernichten. Und nun zum Schluß: Die Artikel im T unuzbote:,, „die neue Synagoge in Homburg" betreffend, sind mit 8t. i. L. unterzeichnet. Es sind die Anfanesbuckstaben des Wahlspruchs, welchen d.r gpehrte Bertasier sich gewählt, ein Mann, der durch 'eine herrlichen palastartigen Lauten unsebr Stadt geziert, durch seine hervorragende Stellung in einem gmeinnützigen Institute hochherzig 'für die Eiche:b:ft unserer Stadt eintritt, für Bildung stnserer jungen Handwerker begeistert wirkt :c. :c. und seinen Wahl»' spruck: „Strebeu ist Leben!" so schön betbätigt und zum Wahrspruch uns hinstellt. Möckte sein auf Lickt und vernünftigen Fortschritt gerichteter Wunsch baldigst in unserer Gemeinde, in unserer Stadt in Erfüllung gehen! Dafür zu wirken sei unser Ziel, sei unser stetes Streben, — denn: „Streben ist Leben!" L. L. Von der harunonerlicken Gränze. Erlauben Sic, törper Hannovers ihnen treu und einmütbig zur Seite fleht. Aber dos ist die Klippe, an der die gute Sache scheitelt. Man setzte von einer Seite Mißtrauen in die Sache, andererseits war auch der ParticulariSmuS daS Abhaltungsmiltel; des größte Hinderniß jedoch war jedenfalls die Furcht, die leider den Hanrover'schen Lehrein mit rühmlichen Ausnahmen, wie obengenannten, in hohem Grade eigen zu sein scheint. Die hannovrr'schen Collegen — und dies datirt sich vom Seminar auS — trauen einander nicht recht; jeder wittert in dem anderen einest Freisinnigen, einen Demokraten, oder einen Mucker, und also hier wie dort, einen Berräther. (Schluß folgt.) Trier. Am 14. und 15. Dez. fand hier das 25jährige Jubiläutnsfest deallgemein hochgeachteten Oberrabbinrn I. Eabn statt. (Wir werden Näherein der nächsten Nummer bringen ) Florenz. Herr Artom, der zu der Friedenskowmisficn gehörte, ist zum Grrßosfizier de- Mauritius-Ordenerhoben worden. In Venedig wurden vom Könige Jakob Trevedei B^rfili, zum Commandeur, Dr. Giacinto Namias, Präsident de« venetianilchen Athenäums zum Offizier und Joseph Biauchi A0 Blumenihal, Dr. Maurogonate.'Adv Cacerkcte, zu Ritter dejs Mauritius ordenS ernannt. In Padua wurden fünf Mitglieder in den Municipalrath erwählt. (Ed. iSr) I Anzeigen. I Tie Stelle eines ReligivnsledrcrS und Vorsängers bei der israelitischen Gemeinde Ulrichstein, Großherzogthum Hessen, mit einem Einkommen von ca. 300 fl. nebst freier Wohnung ist erledigt. Bewerber wollen ssch unter Borlage ihrer Zeugnisse, bei dem Vorstand melden. Ulrichstein, den 25. Dez. 1866, 1 Der Vorstand der iSr. Gemeinte Ulrichstein: Rciss. mit Bezug auf das ws über tre hamiöv-r'fchen Lebrerverhältj mffe in lctzt.w Ze t in diesen Blättern mit. ctbeilt wurde» auch einem Urpa:teiischen daS Wert, der nicht in Hannover, aber in reffen unmittelbarer. Räbe wohnt. Ein Theil der Lehrer de- Kö.iig'eichS Hannover batte vor einem Jahre in Lebrte zu einer Eonier nz sich eine.eftmden, um die A gelcgenbeiten eines UnterstützungsvereinS „ernstlich" zu beralke», ab.r „Es kreisten die Berge und gebo-en wurde — ein toltes Mäuslein." — Auch diese Versammlung hat wie jene früheren zu Elze und Sarstedt abg'haltenen bislang zu keinem Resultate geführt Die Lebrer ginaen wieder heim, theils mit der Hoffnung, daß der projecNrle Verein denncck — wenn auch später — errichtet würde. l Heils aber mit der Meinung, daß nun und nimmer , etiras Erkl cklickes zu Srante kommen würde. Die Letzteren mögen auch Recht haben. Wenn auch vorzügliche Männer wie Lebrer Sommer in W-rt-n. Fleisckhacker in Harburg, Cahn in Sarstedt u. A. sich Blühe geben, eiw so edl.S Werk in's Leben zu rufen, so können ne es unmöglich zwingen, wenn nicht der ganze Lehr- _ I Lehrer-Gesuch.! Die israelitische Gemeinde zu Flörsheim a. M.'sucht einen Lehrer (ledig), der zugleich Vorbeter- und Schächtersielle versehen kann. Die Einkünfte belaufen sich, auf circa 4( 0—450 fl. Gef. Offerten sind unter der Adresse des Borstands M. B. Kahn daselbst »u richten. Vticanz» Tie israelitische ReligionSgemeinde zu Niederolm im Kreise Mainz sucht zu aisbadigem Eintritt einen Religionslehrer, der zugleich Porbeter und Schächter ist. Der fixe Gehalt beträgt fl. 250; außerdem betragen die Echächtergebühren 100 fl. und'die weiteren Nebenverdienste etwa 60—10 fl. Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse *) äiiie hoch di« alreo Rabbiner die Schule, d. h. das Wißen stellten, beweist der Satz: „Man darf aukeinem LehrhauS eine Synagoge machen, wohl' ab-r ein« Cvnagcgc zum Lehrhaus umwandeln; denn man darf die Heiligkeit eines iolchen Gebäudes nicht erniedrigen; sondern nur erhöben. wenden - an den Vorstand der israelitische Religionsgemeinde zu Niederolm (Rheinhesien): A. Klein. Ve.antwvrtlicher Redacteur. I. Nlingenstein in Ldernheim in Rheinheben; Selbstverlag der Redaction. Für den Buchhandel: in Commckstön bei Lskar meiner m Leipzig. — Tampf-S chmllpreflenrduck von I. Gottöleben in Mainz.

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