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Der israelitische Lehrer · 1866-03-01 · 9 (1.3.1866) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
6 (1866)
Issue
9 (1.3.1866)
Date
1866-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Der IsmeWseKe Lrlirrr. Zeitschrift für die gesammten Jntereffen des israelitischen HehrerstandeS und zugleich ' Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer- .Wittrven und -Waisen in Deutschland. 1 N JM Mainz, den 1. März 1866. (Sechster Jahrgang.) WSchenUich 1 Nummer. Vierteljährlicher SldonnementSpreiS 27 kr. --- */4 Thlr. Bei frankireer Anzeigen zu 1 Egr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 sl. 12 kr. und Buchhandlungen an. Zur Lehrerversammlung. Zahlreiche Zustimmungen zu unserer Aufforderung in Nr. bl. v. I., die wir im Laufe der vergangenen Wochen weiter unter der Devise: „Wir kommen" aus den verschiedensten Gegenden empfangen haben geben uns die Befriedigung, auch hier verkündigen zu können, daß unser Projekt gelungen ist.*) Co haben wir denn die Hoffnung, im Laufe des nächsten Sommers eine namhafte Zahl israelitischer Lehrer begrüßen zu können. Es wird die Aufgabe eines provisorischen Ausschuffes sein, das sich demnächst aus 5—6 Lehrern des Umkreises — jedoch aus verschiedenen Ländern — bilden wird, über Ort und Zeit und sonstiges derart zu beschließen. Tie Versammlrng selbst wird sodann über Constituirung, Geschäftsordnung, Tagesordnung und drgl. zu beschließen haben. Es wird das Verhältniß dieser Lehrerversammlung zu kleineren Bezirksversammlungen, die ohne Op^er an Zeit und Geld zu besuchen sind, ebenfalls dort selbst bestimmt und besprochen werden können, wenn auch der provisorische Ausschuß alles düs vorbereiten und Referate vorlegen wird. - Vorläufig haben wir nur einige Bitten, die wir den Collegen, die sich zu betheiligen gedenken, recht warm an's Herz legen möchten. Erwünscht wäre vor Allem, wenn eine größere jüdische Gemeinde io viel Einsicht und Erkenntniß, so viel Liebe und Begeisterung für die Sache der jüdischen Schule zeigen und die Lehrer Versammlung zu sich einladen würde. Kann dies nicht erreicht werden, so muß es allerdings die Aufgabe.des AuSschuffes sein, sich mit Vorständen von städtischen Religionsgemeinden ins Benehmen zu setzen. Wir können verlangen, daß den Gliedern unserer Versammlung freies Logis geboten wird, und daß sie würdig empfangen werden. Das zu erreichen, wird uns hoffentlich gelingen. , Es ist die Aufgabe des Lehrerstandes mit aller Hingebung dafür zu wirken, daß die Bedeutung dieser Versammlung als Mittelpunkt der organisatorischen Bestrebungen desjenigen Standes, der für die jüdische Religionsgemeinde *) Eine weitere BrrLffentlichung dieser Ramm kann daher unterbleiben. am meisten Bedeutung hat, immer mehr anerkannt werde, und es muß auf iiie Zurückbleibenden, Theilnahmlosen gewiffermaffen ein moralischer Zwang ausgeübt werden, damit dieser Versanmlung eine bedeutsame Wirksamkeit gesichert und sie eine solche moralische Macht werde, wie sie zu werden geeignet und berufen ist. Wir fordern iitle Diejenigen, welche Vorträge in dieser Versammlung halten wollen, auf, die Themata's uns baldigst mitzutheilen, dann wir solche veröffentlichen können. Diejenigen, welche ei l Thema zur Tagesordnung aufstellen, verpflichten sich zi gleich zum Referat über dasselbe und möchten wir alsdcld auch den Grundsatz aufstellen, daß diese Referate nicht vorgelesen, sondern nur frei vorgetragen werden sollen. . Da aber, selbstverständlich außer den beiden Hauptversammlungen noch mehrere Nebenversammlungen (Abendversammluugen) zu gbicher Zeit stattfinden können, in welchen Provinzielles und licht für Alle Interessantes zu Sprache zu bringen sein wir), so fordern wir auch zu Mittheilungen über solche Thcmat« auf. Das Werk ist großer Opfer werth. Wenn der Lehrerstand sie zu bringt n im Stande ist, dann Heil ihm und Wohl ihm! Heil ihm für die Gegenwart und wohl ihm — in der Zukunft. Der üehrerstand wird das große Werk seiner Ertüchtigung, Verbt fferung und der angemessenen Regelung seiner Verbältniffe s?lbst vollbringen. Selbsthilfe! Mit Gott au's Werk! Zoll der voikssanUehrcr neb?n seinen Fachstudien auch dem Studium fremder Sprachen obliegen» und welche scheinen die gerathensten? Bütte Zeitfrage Von W. Plaut in Treis a. d. L. Zwei Erscheint« g zug auf obige Fraget die Aufmerksamkett 1) Die mercantil;en sind es hauptsächlich, die, in Bewährend der letzten zwei Decennim denkenden Beobachterfeffelten: ischen Verbindungen der Deutschen be* teS

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