Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 47 (23.11.1865)
- Date
- 1865-11-23
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der IsraeNseke Aekrer. Zeitschrift. für die gesammten Jntereffen des israelitischen Lehrerstandes und zugleich Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer- Wittwen und -Waisen in Deutschland. N°. Mainz, den 2?. November 1865. (Fünfter Jahrgang.) Dichnitlich 1 Nummer. VterteljShrlirter AbonnnnentSpreis 27 kr. -- Y4 ikhlr. Bel frankirter Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 fl. 1(2 kr. Anzeigen zu t Lgr. die Petttzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. e UnterskützungSverein! Mit den Jahrbüchern versendeten wir Rechenschaftsberichte mit Vereinsurkunden, welche jedoch nicht unterschrieben sind. Bei der Zahlung der Beiträge zum zweiten Jahrgang sind uns jene mit zurückzuscnden, und werden dann von den hierzu bestimmten Mitgliedern des Hauptcomits's unterschrieben und den Mitgliedern franco zugestellt. Odernheim, den t8. November 1865 . | Der Geschäftsführer: J. K-lingrengteln. Conferenzen und Lehrerversammlungen. Diesen beiden Conferenzen haben sich mittlerweüe als _ ebenbürtige, gleichstrebende, wenn auch nicht regelmäßig < wiederkehrende Schwesterversammlungen die in der bayrischen Der Winter ist vor der Thüre. Wenn die schöne j Pfalz, in Kurhessen und aüderwärts beigesellt. Jahreszeit und die Herbstfeiertoge vorüber find, beginnt die;. Welchen Zweck haben Äülche Versammlungen? Sind eigent.che Arbeitszeit des Lehrers. Einen Blick wirst er! wirklich anstrebenswerthe Mele, die sie verfolgen? Können nochmals zurück auf die entschwundenen Sommer- und diese Ziele in solcher Weise weilergeführt und gefördert Herbstsreuden; er überzählt die Häupter der Lieben, die werden? Es ist nicht unwichtig, immer wieder auf die angenehmen Etrrndcn, deren er sich im Kreise gleichstreben- Bedeutung solcher Conferenzen zurückzukommen, die Bildung der Genossen erfreute, die Gedanken, die er mit ihnen ausneuer, die Erkrästigung der bereits bestehenden, anzuregen. getauscht, die Fortschritte in. der Erkenntniß die er errungen; Warum wohl? WaS nicht hundert Mal gesagt zu werden er wiederholt sich die guten Vorsätze, die er gefaßt, die verdient, verdient es auch nicht ein Mal. Ideen, d^ er ausgenommen und wie er sie in Ausführung Der Lehrer muß sich fort bilden. Ohne Fortbildung zu bringen bestrett sein wird, damit sie lebendige Frucht auf dem Gebiete der Schule verfällt er in Stagnation, werden in d.n Kinderherzen, und dann — frisch an Rückschritt, Tod. — Lektüre ist ein herrliches Mittel, das die Arbeit!! Leben in der Schule selbst wirkt belebend auf uns; mehr abe^ So werfen wir beim Beginne des Winterhalbjahres als alles Andere wirkt das lebendige, zündende Wort der noch einr.. l auch einen Blick zurück auf die im vergangenen gleichstrebenden Berufsgenosien. In den Conferenzen sollen Sommer abgehaltcnen Konferenzen und Lehrerversammlungcn Erfahrungen ausgetauscht, neue Gedanken angeregt und vornämlich der jüdischen Lehrer, und überdenken das, was Ansichten entwickelt und klar gemacht werden. Die Lehrersie geleistet, was sie uns gebracht haben, um Folgerungen vereine und -Versammlungen sind das äußere sichtbare für die Zukunft daraus zu ziehen. 3eid)cn des Strebcns im Lehrkörper, sind das herrlichste Wir dürfen mit den Fortschritten des jüdischen Lehrer- Mittel zur Belebung, zur Entwicklung. Wo der Lehrerstanv standes nach dieser Richtung allerdings wohl zufrieden sein.; sich solche Conferenzen geschaffen hat, hat er den Beweis Vor zehn Jahren stand die rheinisch - weßphälische Le hrer- 1 geliefert, daß warmes Leben in ihm pulsirt, das ihn treibt, conferenz noch, allein; seit acht Jahren sind die jährlichen,! sich zu vervollkommnen. Eo oft wir auch solchen Conzumeist gut besuchten Lehrerversamwlungen in Rheinheffen ferenzen beiwohnten, immer haben wir Anregendes, Belebenein Zeugniß regen und hingehenden EtrebenS; schon manches des, Erfrischendes, Stoff zum Nachdenken mit nach Hause für die innere Entwicklung des Schulwesens bedeutsame genommen, das seine Früchte trägt im Leben der Schule. Wort ist da gesprochen worden. Mit Ernst und Eifer ver- Tie Conferenzen wirken auch auf die bessere äußere folgt diese Versammlung ihren Beruf. Die Hebung und Gestaltung der Lehrerverhältnisse. Wir kennen einen wackeren Förderung des jüdischen Schulwesens und des Lehrerwesens , College» in der bayrischen Pfalz, der ein Wort sehr oft nach Innen und Außen ist ihr Ziel, ihre heilige Aufgabe, gebraucht; er sagt: „in den Gemeinden fühlen wir uns allem