Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 36 (7.9.1865)
- Date
- 1865-09-07
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeitschrift für die gesammten Interessen des israelitischen Lehrerstandes Der Krselitrseke Iekrer und zugleich Organ für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer- Wittwen und -Waisen in Deutschland. AO. Mainz, den 7. September 1865. (Fünftel: Jahrgang.) L öibontlich l| Nummer. Vierteljährlicher Abonnement-preis 27 kr. t/4 Thlr. Bei frankirter Zusendung unter Kreuzband jährlich 2 (1. 12 kr. Anzeigen zu 1 Egr. die Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen <n. - Protokoll der ersten Versammlung israelit. Lehrer der Großh. Hessischen Provinz s>) b e r h e s se n, abgehalten zu Nidda den 7. August 1H05. . I (Schluß.) Eämmtliche drei Passus sollen nach Beschluß der Bersamnllung in dieser ohngesähren Fasiung verehr!. Haupt-Comite*)! zur Berücksichtigung empfohlen sein. — Wertheimer verliest dann noch den Artikel: „Leichlingen" (in Nr. :l0 der allg. Zeitung des Judenthums) worüber Discnssion, darnach Vormittagssitzung beschlossen. Nach dem in der; heitersten Stimmung eingenommenen gemeinschaftlichen Mittagsmahle in der Restauration.Schiff, bcgiebt man sich wieder in den Sitzungssaal zur Fortsetzung der Verhandlungen, wozu nun noch Herr Lehrer Äuttnauer von Düdelsheim erscheint. Gegenstand: Der Provinzial-Lehrerverein und seine ständigen Versammlungen für die isr. Lehrer der Eroßherzogl. Hess. Provinz Oberhesien. Noch eingehender Besprechung werden die von Herren Morgenstern mitgetheilten Statuten mit nur unwesentlichen Abänderungen angenommen, wie folgt: 8 1. Mitglieder der Conferenz können alle isr. Lehrer der Großh. Hess. Provinz Oberhesien insbesondere, sowie auch alle sonstigen isr. Lehrer und Schulfreunde werden, die ihren Beitritt erklären. *) Las Hauptcomit« ist nicht zur Statut»nvoränb«runx befugt; ta» kann nur die Genervlversammlurig. Wir müssin ains daher wohl bi» zum Evmmer 1867 hiermit gedulden. Sein Menschenwerk ist gleich von vornherein vollkommen; au«h unsere Etototen sind selbst, verständlich verbefferungsfähig. In der Hauptsoch« werden sie jedoch ibre Aufgabe erfüllen. — Wir werden auf de» Artikel „Leichlingenin her Zeitung des Judenthums selbst antworten. — Red. 8 2. Der Zweck der Conferenz ist: möglichste Förderung und Regelung der isr. Schul, Smragogen- und Leh- •> rer - Verhältnisse. Zu diesem Behuse soll ein Leseverein für dse Vercinsmitglieder gegründet werden. 8 .'l. Die Geschäftsfühnmg der Conferenz geschieht durch die von der Versammlung jedesmal für die Dauer von einer Conferenz zur andern gewählten- Vorsitzenden und Scüristführer. Tie Wahl geschieht durch Abstimmung; bei Stimmengleichheit entscheidet das L00S. 8 4. Tie Conferenz versammelt sich an einem Tage des Monats August eines jeden Jahres. ' Am Schluffe einer Versammlung wird jevesmal der nächste Conserenzort bestimmt. 8 5.. Die Versammlung bestimmt die in der nächsten Conferenz zu verhandelnden Gegenstände. (Bemerkung: Konnte zwar diesmal aus Mangel an Zeit nicht eiugehalten werden, soll jedoch Nachfolgen.) 8 6. Bei allen Abstimmungen gilt die absolute Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit bleibt der Gegenstaud bis zur nächsten Conferenz ausgesetzt, und hat er auch dann nicht die Stimmenmehrheit, so wird er als abgcworscn betrachtet. Nach Erledigung dieses Gegenstandes ging man zu« Hl. Theil der Tagesordnung über; ± 0. Provinzial - Leseverein. Die Versammlung spricht sich zwar dafür aus, tenielben zu gründen und die auf jüdischem Gebiete erscheinenden wissenschaftlichen, geschichtlichen und religiösen Schriften zu halten; die Ausführung der Sache jedoch bis zur nächsten Conferenz zu vertagen. — Der bei Gelegenheit der diesjährigen rheinischen Lehrerversammlung von den Herren Dr. Stein, Aub, Sulzbacher und Nathan bezüglich der Erweiterung, event. Verschmelzung der einzelnen Conferenzen (siehe Bericht über die XI. Versammlung isr. Lehrer in Rheinhcsien, „isr Lehrer" Nr. 27) i gestellte Antrag findet allgemein Anklang und wünscht man : dessen Realisirung. Im Lause der Besprechung bringt Herr Nathan au- > Altenstadt die angenehme Mittheilung, daß sich Herr Löb i Katz dahier (zu Nidda) als Ehrenmitglied des Unterstützungs- : Vereins erklärt mit einem einmaligen Beitrag von 15 fL