Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 30 (27.7.1865)
- Date
- 1865-07-27
- Page
- Seite 126 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1 — 126 - - Und nun re* Ihr — t^uod erat demonstrandum— deutschen Publikuns zeigen, was unser Verein bereits leistet, bezüzlicb der Bezirksvereine: Eie bezeig.-n da so viel mathema- . Wir haben wohl stiit großen Beschwerden gekämpft. Die erste > tische ratio, die mir leider fehlt, daß ich wich mit Ihnen nicht ■ Anregung hat unS! sehr bedeutende Ausgaben verursacht; wir! aus dies Gebiet wagen darf. Wahrlich, ich babe gefehlt. Ich * haben Erfahrungen! samm. In müssen, dre vrcl Geld kosteten, — > verstand unter „10 Stunden fr. Umkreise" ein- Landstrecke von aller Anfang rst schwer. Dennoch baben wir schon eine IE Stunden nach allen Richtungen. nickt die Peripherie, son- , sehr non,halte Summe statutarrsch zu Pensionen . dernmindestensdenDurchmesiev.dam-.tdieGlied-rdcrBezirksvereinverwendet und! dennoch wrrd am Schluß des ersten von Zeit ui tyit Zusammenkommen könnten Wir bezweckten'' Jahres unser Vermögen nickt viel kleiner sein, als damit insbesondere, auck Eonserenzen israelitischer Lehrer vor-; das des rbeliiisch-west r alischen Vereins nack so -.übereilen und eine durckgreitende Oraan>raticn des deutschvielsähr,gem Dirken! DreS Permögen wird sich, dessen israelitischen Lebrerstandes zu unt;rftüt;'en, eine Aufgabe, die sind wir gewiß, bis zum Schlussd-S nächsten Jahres rerw ir uns schon in dem Artikel „Unb re Ausgabe" in der ersten Rumtrcifacht, vielleicht auch versechsrackt Häven! Daran rütteln mer des „Jsra-litisck-n Lebre'rS" gestellt hatten. Wenn wir , Sie. Herr Dr. Ätj., es wird Sre Nickis nüben. Wo die wohlden Venrksvereinen eine bestimmte Äu-dehnung gaben, so woll-! thätigen Folgen bereits so zu Tage treten, rrnrn fr cn ten wir damit der Zerstückelung und V.reinzelung entgegenar-! -j^-iperr )i-:x j’T’iri;w ir mriru) r.\vr. Schon mebr solcher beiten, welche leider in dem'„einigen Valerlande", und beson-! „schwarzen bösen Gd.stcr" sind da in Arbeit gewesen, — Sie derunter Juden und südikchen Lehrern, so sehr beliebt ist. sink vielleicht dereis Handlanger, — es hat sie nichts genützt. Wir werden und können es hierbei weder der Zahl noch der s Unser» Kollegen in Westphalen aber rufen wir zu: das ist Ausdebnung nach io genau nebmcn und die Verhältnisse wer-; der Weg nickt, Euer Werk zu fördern! Glaubt Ihr im Ernste, den hier wobl die Rickiscknur bieten. Daß Bezirksvereine mög- I Euch zu nützen, indem Ihr uns und mit uns drin.gesamniten lich sind, beweist die Thatsacke. daß solche, bereits regelj Lcdrerstande zu schaden sucht? Von unserer Seile, das müsset mäßig constituirte sick vorsinden und andere sick vorberei- | Ihr zugeftehen, war nichts geschehen, was einen solchen Schritt ten, daß so.ar in Weitpva'.en der für unseren Verein wacker s Eurerseits zu entschuldigen im Stande ist. Wollt Ihr dem kämpfende und begeisterte Herr Wolssdors in Erwitte in! Publikum das traurige und widerliche Schauspiel zankender' Verbindung mit dem gleichfalls 'ws beireundcten Herrn Moos : „Lehrcrunterstühungsvereine" geben? Glaubt Ihr im ,n Lippstadt und Änderen einen lolck.n Verein bildeten, der, j Ernste, Euer Werk könnte gewinnm, wenn unseres aus dem auf eigenen Statuten austebaut. allen ähnlichen sicst bildenden I Wege geräumt w^äre? Wir begreifen Euch nickt; ebenso unbe- Verein'gungen rum Dtuster' dien n könnte. greislich waren uns und allen Lesern Eure Beschlüsse in Lipp- W r könnten 'Qiießen.' .Nickt um Ihretwillen. Herr Dr.- - statt, wenack Ihr discretion von uns die Beträge ver- Kr., und nickt um Ihresgleichen, unterzogen wir uns der long', die Euch von den abgcsetzt n Vcreinssckr,jt „ xebührcn Mühe, Jbrem Pamphlet zü enkgcrnen, sondeni um derjeui.cn sollen, während Ihr doch jede Verbindung mit uns und unseren unsrer Mitglieder Willen,, weiche zagend.« Herzms von zo'.cken Eckristen ablehnt. Wir überlassen Euch die Ecn'.qu.iizcn Eures. Mackwerken Sckad-n für das Werk leiürcklen dürsten. weiches VZcklusses zu ziehen, den wir nickt povczirt n, der e n unnöder Lehrer eine Stütze-in der Slo!b, ein Hc'inün.s. und ScEtungsibcher war/da bin Anschluß als „Verein" ja. unmöglich ist' arker geworden. Dock, i-tzi 'ii'Een wir. jci-t, da :l>it an das 'über, daS müssen wir Euck sagen: Thut iür Euein V rein, Ende Ihres schLiidb-are.". ackw rks tomnren. wie gemein Ihr könnt!! Stack wie vor werden wir. wenn Jbr uns .Sie sind und wie wir ^ei-denj.r igen, die reinen, edlen Hertefien würdiact,! denselben unter stützen, a's wärcs unser rige- -ers sind, wcbl unsre Worte lallen sparen können. Wir ,chä- ^eS Werk. Abe!r wabret Euck, und läßt Euch ferner nicht b'e:- mcn uns. daß die Männer in Westpbalcn, die uns nock vor wenig kommen, auf unseren Untergang spekulircn zu wollen. Wir Taren, als auck diej.nieer, d e.uns irüber ihrer Freur.dschatt -könnten sonst dcis Heft unidreben. und Eure Statuten und Euer verncherten. sick und ibre heilige Sacke Eurck V.rbindung mu a§:rk ebenfalls einer Krilil rn.te,ziehen, .die Euck unlieb und' einen, solcken Mensche», wie Sie sein müssen, verunreinigen, fiätlidjcr wäre als uns — dassckwarzc Sckmähblatt eines Daß Cie es wag, n kennte:!', au-zusprecken: „Sollte nickt der unbekannten Dotters werden kann, der bedankt und „bedanlcigcntlicke Gründer-selbst .-ganz gut die Unmö,,lickk.it deS Un- .- rolumt" r erden wollte. ternehmenS einiebeu und das Ganze eigcv.ilick nichts Anderes Unseren Eovcgen in Rbeinland und Westphalen r:.reu wir bezwecken, als — eine arc-ßarlige Reclam. 'ür das Klingen- . ,u: „Uebciwindöt das Eciühl des Partikularismus! Laßt Euch ste-n'scke Blänck.n, der „Jraei'.nscke Lebeer"? — Das zeick- „ickt ron einem oder einigen ebrgcizigen Schrciein in die net mebr, als meine Werte ausiprecken könnten, die gränzcnlvs« Absonderung hmeinjegen. ^Schließet' Euck der Gesammt- Gemeinheir Jbrer sckwarzen^Seele. Nur wer iiicktswürtig ist bis beit an! In der'Einbeil liegt das Hei.! Werda aui den Grund seiner Seele, kan::'einem Manne, einem _ jaiI, tzjx Einigkeit, die Vereinigung irgendwo, in irgend Lebrer, der für seine Eollegn so unendlich große Vpstr bringt, ^.er Beziehung schädlich werden könnte einem Unte.nebmcn, iolcke gränzenlose Niederträchtigkeit Zutrauen, kenn g-aubeu oder fcfm antwortet, daß er absichtlich lüge, einem allbekannten alnuben machen wollen, Männer, wi- Dr. Stein. Dr. - Grundsätze widerspreche. Wie in jeder Vereinigung, so im isr. Rvtdsckild. Marr u. Ä.. ließen sich zu Werkzeugen für eine Lchrerunterstützmigsvereine! Je größer der Bund/ desto heil- „Rcclame" gebrauchen. Pmi; eine solche ekelhatte Gemeinheit voller. Einigkeit. Einbeit bis an die fernsten Granzen des ist zu schandbar, ist in Jsra I ,rock nicht da gewesen. Vaterlandes! Nieder mit dem Partikularismus! Zeigt, Eclle- Eie haben Ihre „Pstscht" erfüllt. Eie haben den deutschen j fleni wir die Ideen der -Vit begreifen und laßt sie in Lehrern Ihre schwarze Seele blcs gelegt. Aber Ihr Zorn-; ^er Mitte frucktlar werden. Ein Gott! Ein Israel! Ein muth wirk ohne Folgen bkeiben. Sie haben zu lange gewar- | Paterland! Ein Menschenbund! tet. Ter Verein stebt Gcttlob zu fest, als daß ein Moder- : " Ein deutsch-israelitischer Lehrerbund! duft aus einem Leichenhaust ihn schädigen könnte. Der Re I. Klinaenstein. chenschastlbericht, den wir n'it hem Au uft — ain Jahrestage i _ der ersten Generalversammlung — versenden werden, wird dem ' Httanzr.orrliifr SKtOjetfur: I. & Iir. g tnfi t ln w Odernheim Ni RbeinbefftN; Selbstverlag der Redaknon. Für den Buchbandel: in Lommim:!' de: C f Ut Vfircr in iceivztg — Damvf-Eibnellpressendruck von I. Voit^Ieben in Mainz.