Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 22 (1.6.1865)
- Date
- 1865-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4896751-5428734-5431494--1081-4897637- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Der HsrsewiscnL Lehrer. Zeitschrift für die gesanwlteri Jmereffcri des israelitischen Lehrerstandci und zugieick L?'iqon si'n den herein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitisches Lehrer, ^'ehrer- Wittweu und -Waisen in Deutschland. v- Mainz, den 1. 'umi 18fij>. (FC ufter Jalirg&ng.) 'cdTnilid« I fllummtt. i<iFrt(ljöf'il!(tfr?Itcnnfmfnt"prc^ 27 fr. > 4 Tblr. «ra.ifn.'er Zusendung unter Anzeigen;u j> Sgr. dir Pktitzeilk. Butellunae, nehmen .-tOr Potämtcr und Buckbanblnn. Nrenzband 2 fl. 12 fr. :rn «n. ' ' ‘ Rock einmal üb r den Unlerrickt inr H e b r ä i s ck c ». Von E. in (*.*) II. (Fortützung von 9ir. N d. I.) Als ich zu Aufang des lausenden Jahres in rudrcrr- -t>n: Betrifft einiges zu schreiten degonn, wollte ich lllos angeregt von d«n mir;um! Theil so parator vorgetommcnen Abhandlungen nn „Jriaelitiichen Lein er" — ganz emsach aucd meine Ansicht äußern, mir wohl tcrrusil, daß „zur Zeit die Gegensätze noch nicht ausgeglichen werde«. trnncn." l.Jfr. Lehre," Nr. 7>. Zu meinen' N.d<""" rprrcht oder > daselbst) der Herr Reductenr diemr Blätter, meine Kraft überschätzend, die Hoffnung aus. daß die Fortietzuiig meiner Arbeit einen vorläufig abschließend^ Charak- 1>r haben werde.**) Das heißt sürwabr 7r<L^ «Könige y, t<>.)I Wie eine Cache zum Abschluß bringen, m irclcher von verschiedenen Seitkn die Ansprüche io grotesk erhoben, ron andern so litt hcrabgestimmt werden:***) eine *1 Ttr >'.cfdtt{tc Freund crlcult^ ur.f auf unjirtn LLunsch, s,j:,n Körnen ju n.nn.n: — l^tiaifcr in 1? c en t ebt n. — R d. ** ' ii ir hcilrii in jimv Dc'otij zu bcmaftn vergesscn, toi. nod> *mc jrcfftt Arbeit einer antrrcn Sutoiität, in?ir. 2t,23 »*m Hol,re 181,3 bcgonr.cir, len Herrn Nr. chbr.nterg, Tirekior der i. omjeneid'ulf in 5vclfcntül1<i über fcm tmgrtn Gegoisiand zurückstch!. Ties vergessen ,=r.?rf>ic'ie r: wvl l zu fnt'ckultigir. Der geehrte Herr Verfaiitr hör »'S gar zu lange an« die Zerts>tzung'sei»cr i>. io lief «ingeherder Leise »egvniilnen Arbeit rovnr» lauen; es Usi sclbstrerfiändlid', daß wir der Fortsetzung derselben and, jetzt neck „ it Freuden die Spalten unseres Blattes öffne» würden. Möge üe uns nur ndt ba.t zugciertigi werten. Wir bitten innig» darum. Daß Herr Nr. Ubrcnbcrg auch jetzt »och Freund und Gönner unserer Beftrebungcn ist, düriten wir daraus «ninebmen, daß derselbe alb» Vorstand eines pädagogischen VesezirkclS der flädlischen — mithin größtentbeiis ckri'ilickcn— Lehrer, unsereZeitsckrift ein führte, Uebrigens hat der ,Jsr. Lehrer"! oud' in anderen ähnlichen gemijchten Lescrirkcln zu unserer Freude Ausnahme gefunden. Möge die Erkenntniß, daß wir nur insoferne exclusiv sind, alb es das besondere Interesse der isr. Schule naturgemäß mit sied bringt, m iNer mebr sich Bahn brechen, damit gerade der „Zsr. Lehrer" beitrage, d/n ijr. Lehrer» ihre berechtigte! Stellung unter, den deutschen Lehrern einzuräumen. — Red. ***) In einer Lek»er - Lonfcrenz fand ter Antrag, das Schreiben?"che. ,n welcher die Ansichten si iebr divergiren, daß A. aus dciüelben Prämiffen andere ^onclusionen zieht, als B. daraus ziehen würde? Eo brachte wieder Ar. 8 „Mädchen sollen Pentateuch :c. „We.!c lernen, als die Knaben „finden, vaß die Mädchen blos die'Gebete, wie bisher d. h „durch maschinenmäßiges. Ernblä reff übersetzen sollen und „daß Kenntniß der grammatischer J — „riren seien. io solle man lieber „Mädchen sinv vom Unterrichte „dispenirrkn." Davcn werden hinwiederum t. 41. Z. gerne Akt nehmen, uno oie von« eperrn Plaut angrs rhrten Gründe als richtig anqrkcnrrend, behaupten, die Mädchen sollen, können, dürfen ohne die nochtyeiligslcn Folgen si nicht Hebräisch, lernen. Herr Plant sagt aber: „2 „hauptung ausstellcri, daß »rau „einer Sprache der Gramnratik rshne bederrtenden Nachtheil „entbehren könne?" Also gründlich soll jedes Wische Mädchen berecht'gt mit den Knaben ,—!>ie hebräisiche Sprache erlernen, und da eine solche' Gründlichkeit der Grammatik nicht entbehren kann, io müssen d c jüdischen Mädchen gleichbetheiligt mit dm «inaberr ar ' lernen. Da drängt sich mir eine «sltjüdiiche Anekdote in die Feder: i,u Zablenwerlh dem gleich — sagte einmal Jemand inj versuchte einer der Anwesenden d. Bl. das Orakel: „die in dem Maaße und der „Wollte man genügend Regeln gänzlich zu ignodie These auisteUcn: die im Hebräischen ganz zu r ihren Bildungsgang gar 3er würde die kühne Besur gründlichen Erlernung trifft nicht zu! — So werfen S ie ein Paar Gabeln voll dcr hcbr. Quadratslbrist In ta ijr. & Hebung, sondcrn alb nothwcndiges Sprach«) zu betreiben, bei der Debatte dann von der Majorität-der Versammiusi dern von dem Herrn Rabbiner vtranstal!«« die Kenntniß der hebräischen Parabigmer beschränkt. -1JT1T einer Gesellschaft. Schnell die Probe und rief: das diule (nickt.alS kalligravhifcke il litte! zum Unterrichte in der wenig Unterstützung urtf wurde g abgelehnt. — In einer anten Lehrervcrsammlnng wurde au» bas regelmäßige Zeitwort