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Der israelitische Lehrer · 1865-03-30 · 13 (30.3.1865) · p. Seite 51

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
5 (1865)
Issue
13 (30.3.1865)
Date
1865-03-30
Page
Seite 51 (sequence 3)
Language
German
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51 setzen; das kann einen so üblen Eindruck nicht /Hervorbringen -und — es muß ja doch geschehen,'ob es nun von diesem ^,ver Jenem geschieht. Allerdings muß eS.geschehen; aber ,daß es gerade durch den Religionslehrer geschieht, das ist -chas Verwerfliche an der Sache. I ’ Erinnern wir uns an die Stelle: Track. Kiduschin 82 -\v, orr TJexr *2 Man wird ferner entgcgenbalten wollen: der Priester (im alten Bunde schlachtete auch das Opstrthier u s. w. jabgefebt tt davon, daß das Schlachten selber gar nicht zFunclion des Priesters war — irr/nü’nr — darf Jntott doch auch die Sitten und Anschauungsweisejener Zeiten mit denen der unsrigen nicht lventistciren wollen. :er Priester, als unmittelbarer Diener Gottes, schlachtete iodcr vielmehr opferte ein Gott geweihtes Thier; wo ist da ^auch nur eine annähreude Aehnlichkeit rnit dem heutigen -Schlächter, der das Vieh im Dienste vcr Menschen schlachtet -und der. dadurch lediglich in die Kathegorie der Metzger verletzt wird? Der Talmud scheint von einem besonders functionirenden 2n-r nichts zi: wissen, sein 27rr ist kein Anderer als der Metzger selber, nzas leicht ersichtlich ans ltztr Stelle Tract. Chulin!> riirnr rcvi xw' -j-xr nrtj ir, - daß aber nru der „Metzger" ist, btjweistl ßas oben angeführte talmduische SprüLwort. Ich behaupte, daß jede andere . Thatigkeit, womit der Reich ionslehre .ausfüllt, falls er durch ein schlechtes! - genötlnat ist, seinen rnoralisch sstti'Hcn Einfluß auf seine : Zöglinge roediiw 'ä-wäckt, als ^gerade das Schlüchrer- - Handwerk. , Hm um nach dieser Abickwin» g auf die Fragru- . rückzukomnren: wird durch eine rackchl maß» Ansb lduna des s Restgionslehrers auch eine Berbesterr ng seiner sinanzi-'Uen Verhältnisse erzielt werden können? ' Ta ich mit besonderer Lerncknch igung der Perhältniss: . im Herzogthum Narmu spreche, so nrs ich hier auf das Hm Herzogthnm zu Neckt besteh.nde Schulgesetz'vom 21 Mer: I8!T v.nv 'sen Dieses bestimmt 8 2,- l (wörtlich): „wo die. Schule von Kindern oerschikdener Confersion.n b?- uucht wird und die Anstellung mebutrer Lehrer nothwendig i ist, sollen die-e von den verschiedenen lroiifessionen genommea werden." j Allerdn gs waren die Israeliten zur Z it, als jenes Schulgesetz gegeben ward, noch nickt gleichberechtigte Bürger z des Staates; heute aber und sie cs. Wenn'nun auch! durchaus nicht zu erwarten steht, daß ein Jsraelite, selbst wenn er an dem Seminar als Elementarlehcer stch ansgebildet hat, an einer Gemeinoeschule würde angestellt werden (es wäre das vielleicht auch nicht ausführbar, wegen seiner andern gottesdienstlichen Functionen); so dürste doch wohl soviel zu erstreben sein, daß eine ir'. Religionsgemeinde von nicht unbedeutender Bürgerzahl ihre it eignen Elementarlehrer anstellt, daß dieser als solcher vi n der Civilgemeinde beehrcnhaite gewerbliche seine freien Stunden-- Dieusteir-kontmen dazu soldet werde, von der Religionsgemein« aber einen weitern Gehalt als Religionslehrer und Voroeter bezöge und es dürste auf solche Weise ein erkleckliche? Einkommen für den Religionslehrer zu erzielen sein, ohno die, Gemeinden, mit noch schwereren Abgaben zu belästigen! — ' Somit habe ich's gewagt, meine 8 nächten über Stellung- und Wirksamkeit des Religionslehrers über AdschaAm^ de- ‘ stehender Mängel wie übet zu erst» ebende Verbesserungen der Oeyentlichkeit zn übergeben. I Ich habe solches nach „reinem »esten Wissen unk Gemisten gethan, ohne daß ich die Absi ht gehabt Ijätlic, Sincn- oder den Andem zu kränken, oder Jemanden, wkger bestehender Lucken, Borwürfe „rachen zu wollen. Gerne bescheide ich mich, wrmn mir nachgcniesen wird, daß ch in einem oder denr andern Stück irrig« Meinung sei j Wenn es mir aber gelungen ist, das Augenmerl Derjenigen, die stch der Sache airnehriiMt wollen auf Das oder Jenes, was in dieser so wichtigen Stche Rotb lljul,i jpi senken, in bin ich für »reine Mühe reichlich belohnt. Gebe Gott, daß, durch w.ise/und zweckmäßige! Einrichtungen die Hüter nr seinem LHrs erge mehr und mehr gekrästigt und rn den Ste.nti geatzt werden, die Cprößlinge seiner jungen Pflanzung einem /.-chöner: Ziele «>r taegenzu führen. Dies aber unsrerseiis zu/ sorder„, sei nnre Streben. ionn enberßer Edeukobem, >2. März. I Irr Nr. 42 die» r Blätter! vom vorigen Jahre iqui . -- - I Mitth-rlung gem rcht, daß dem isr. Lehrer dahier je.m Wohnung m Sckuli hauie auch naeb seiner P.-rsio»: worden :st. Nachdem-nun ziernng nachgerncht und ,:i:t v.r Jahr erhalte hatte, v-rst es Synagogen- Ausschusses um ihrerseits den Quieszen-lg einstimminig eine Zulage treu Mann, welcher Don Sommer- Arbeit vollbracht hat, in e-l Ruhe ohne die g-- -ngst- Einkommens sorgcnfr i gen! i Willigkeit der intelligent.!: G un rrtgelol-ck zeächeot zl.ch der Lehrer! :e Qures- Nüb-.'uehalte van fl 830 rum.iten lich aus E>nladu»g mml'iche Gemeinde Mitglieder, alt zrr crhöhen m d uotirjeit ll-.Lfl. 250 „an daß per .res Lebens in ger üsienbaster -!:’n Wielee die ntqhlverdiqnte u-:i."nr r reines retzung der fortan m.t dem tzanto-at vere-niglei fl. 800 dotirten Stelle de» B bilo von der noblen B.hanNu der seinen Posten aussülleudi U ... s *) Rack ton fltgriffen bce XalmutÄ ist zwar jodks Handwork! lobontworth, wie ja selbst die geferert-en Gelebrten stob mdit fdiämten; «ine- Handwerks als Rabrungeznxiz sich zu bedienen; r-ennvck preist er glücklich bmjentgrn, der ein jchänes, und bedauorr den, dor rin rckimutziges Handwerk oder Gowerbe gelernt &•>!. Aas Wien trhalt-n die daß in der 'Nacht vom 17. aur isr. Relist-onsgemeinde Dr. I. Jahren cesterb n rst Der Edlc, seiner Gcmcindegenosstn derch zündendes Wort beherrschte, wirr Bcrufe, der ihm die Liede seine ibm äergt wieder einer der $ i tr.' iu'." Dlcie mohiP; möge bei wci^n als hellls Spwgelgöweise entg 'gentrrten, welche Mann hier zu er»-arten. hat. eh a ii. :n ,rfc Mtt.d d e : rau »ge!8. März >- bisherigen dle Omar- Wicderhet und mit C*T : t Mmaynmer im : liker »otzr 72 :t so l:-ge Jabre üe c»e«üther ' aus tiefer Seele entauolene» g-rragen von Lielie zn stin-m G»'meindeg-nosten l ichcrto.. Mit norn der jüdischen Wrstjrn>La»t Rai rcd'g, rluna; der

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